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GIMP 2.8
uwe:
Bin ich froh, daß ich nicht Photoshop habe, wenn das so beknackt wie das neue GIMP 2.8 ist. Da speichere ich lieber weiterhin mit dem alten GIMP verlustfrei in eine jpg-Datei als in eine komische xsf-Fatei, welche man niergendwo außerhalb von GIMP öffnen kann.
Wae nötig, daß mich "Kluftknacker" an das erste Gebot der Computernutzer erinnert hat: "Never touch a running system". Aber inzwischen läuft mein altes, gutes GIMP wieder.
Uwe
Klinoklas:
--- Zitat von: uwe am 07 May 12, 20:50 ---Tja Rene, das genau ist das Problem, weshalb ich die neue Version ablehne. Die alte Version war eben einfacher und anwenderfeundlicher.
--- Ende Zitat ---
Ja ja ich weiss, früher war alles besser, das Übliche.
Der Mensch ist ja bekanntlich ein Gewohnheitstier, da kommt schonmal Panik auf, wenn eine Funktion jetzt anders heißt oder an anderer Stelle zu finden ist.
2.8 hat alles was 2.6 auch hatte, bietet darüber hinaus aber einige Verbesserungen und zusätzliche neue Möglichkeiten.
Die neue Benutzeroberfläche ist sicher nicht unübersichtlich, zumal sie sich perfekt auf die eigenen Bedürfnisse anpassen läßt.
Wegen kleiner Veränderungen, an die man sich in 1 - 2 Tagen locker gewöhnt, gleich die Software in der Luft zu zerreissen
ist irgendwie schon ein Ding.
Im übrigen hatte auch 2.6 Erneuerungen, die der Vorgänger nicht hatte, da hast du dich ja auch irgendwie dran gewöhnt.
@ Kluftknacker
Der ewige Vergleich zu Photoshop hinkt, Stefan hat das mit dem Preis ja schon geschrieben.
Das Hauptproblem ist einfach, dass sehr viele Privatleute das Programm illegal besitzen und es eigentlich garnicht brauchen.
Photoshop ist ein Bolide, perfekt für Menschen die es brauchen um damit ihre Brötchen zu verdienen.
Einige Berufsgruppen kommen ohne garnicht aus.
Mittlerweile erzählt mir aber jeder Dritte, er brauche das Programm um bei seinen privaten Familienfotos Sättigung, Kontrast und Schärfe
zu regulieren. Nur dafür ist das Programm sicherlich zu überdimensioniert. Weil man gehört hat, dass es das Beste ist, was der Markt hergibt, das Programm sich aber viele nicht leisten können, wird es mal eben schnell schwarz besorgt.
Und das kann ich in Anbetracht einer kostenlosen, leistungsstarken Software wie GIMP wirklich nicht verstehen.
EDIT:
--- Zitat ---Bin ich froh, daß ich nicht Photoshop habe, wenn das so beknackt wie das neue GIMP 2.8 ist. Da speichere ich lieber weiterhin mit dem alten GIMP verlustfrei in eine jpg-Datei als in eine komische xsf-Fatei, welche man niergendwo außerhalb von GIMP öffnen kann.
--- Ende Zitat ---
Ich bin auch froh, dass du kein Photoshop hast. Im übrigen Gimp ist nicht beknackt, sondern der Kranführer der den falschen Knopf drückt.
Du behauptest ernsthaft immernoch man könnte mit 2.8 nicht im Jpg Format speichern?
Bleib ruhig bei 2.6 wenn du damit zurecht kommst, aber verlustfrei nach Jpg geht da garantiert auch nicht, das bringt das Format mit sich ;)
Gruß
René
Embarak:
Hallo@Uwe
Diese spezifischen Formate *.xcf bei Gimp und *.psd bei Photoshop sind auch nicht als das endgültige Speicherformat gedacht !
Es sind die verlustfreien temporären Bearbeitungsformate, in denen Du jeden einzelnen Schritt/jede Ebene einzeln an- und ausklicken kannst
und einzeln verändern kannst, bis Du mit dem Ergebnis zufrieden bist.
Das finale Bild oder gar verschiedene Versionen der Bearbeitung werden dann endgültig als *.jpg gespeichert,
allerdings mit ergänztem Namen, um das Original-jpg nicht zu überschreiben.
Zum Schluss bleibt das beste bearbeitete *.jpg übrig und die übrigen *.jpg, *.xcf und *.psd werden gelöscht,
damit der Rechner nicht überläuft, da xcf- und psd-files schon mal mehrere hundert MB groß werden können.
(Hebe ich meistens nur 1-2 Tage auf, falls mir noch irgendeine Kleinigkeit auffällt, die ich ändern möchte,
ohne wieder bei Null anfangen zu müssen.)
Für etwas mehr Kontrast, Sättigung, etwas Schärfe und Formatieren reicht irfanview.
Für aufwendigere Bearbeitung kommt man um Gimp oder PS nicht drumrum, und Gimp ist die preiswertere Variante.
Gruß
Norbert
Kluftknacker:
--- Zitat von: Stefan am 07 May 12, 21:09 ---
--- Zitat ---Was kann GIMP 2.8 was Photoshop nicht kann?
--- Ende Zitat ---
Es ist nur 950€ billiger eben gratis.
--- Ende Zitat ---
Ich kann mir nicht denken, dass der Funktionsumfang absolut identisch ist und nur der Preis den Unterschied ausmacht. Denn gäbe es kein Photoshop mehr. Wer benutzt beide Proggies?
Kluftknacker
Stefan:
Natürlich gibt es mehrere Unterschiede, aber Gimp wird vermutlich nichts vermissen lassen was Du benötigst und Photoshop hat. Da Deine Frage schon impliziert, dass Du das eine wie das andere Programm nicht wirklich kennst, traue ich mir die Aussage zu. Ich arbeite mit beiden Programmen und nutze sie wie es mir leichter erscheint zum Ziel zu kommen. Jedes hat seine Stärken und Schwächen.
RAW Bearbeitung ist in Photoshop besser, aber ab der nächsten Version hat sich das mit dem Farbraum etc. auch ausgeglichen. Und kurz um: Photoshop kosten 950€, Gimp kostet nichts. Über Raubkopien braucht man nicht zu diskutieren. Wer keine 950€ übrig hat oder als Student billiger dran kommt, hat als zweitbeste Wahl das kostenlose Gimp.
Besten Gruß
Stefan
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