Hallo
An dieser Stelle das Ergebnis der Untersuchung durch die Bergakademie Freiberg.
Zuerst noch eine Anmerkung zur Grabung:
Die Grabung erfogte nicht durch Prof. Vollstädt, wie beschrieben, sondern durch die Bezirksgruppe Chemnitz die Prof. Vollstädt eingeladen hatte.
Da die Bergakademie Freiberg an dieser Grabung nicht beteiligt war und somit auch kein Material von dort besaß bekam diese auf Grund meiner Anfrage und weiterer Kontakte kürzlich von Prof. Vollstädt Exemplare als Geschenk welche die Grundlage für die folgende Analyse waren. Hier ein Auszug aus der Mail die ich heute erhielt.
Das Material hat geologisch gesehen eine bewegte
Geschichte. Zertrümmerung, wieder verheilt und das mehrfach. Die
"Matrix" der Verheilung ist kein rhyolitisches Material, sondern alles
Quarz, teilweise als Hornstein. In dieser Matrix waren vormals z.T.
auch Karbonate, evtl. Siderit oder "Braunspat". Ist aber auch durch
jüngeren Hornstein verdrängt. Reste des ehemaligen Eisengehaltes sind
evtl. die Ursache für die gelbliche Färbung.
gez. Andreas Massanek
Ich denke das nun alle Zweifel für ein künstliches Produkt ausgeschlossen sind und ich eine Aufklärung erbringen konnte.
Der Bildersteller