Das dunkle, Felskuppen bildende Gestein ist stark amphibolhaltig, sprich es geht in Richtung Amphibolit, Eklogit etc. was im Tessin typisch ist. Durch den Amphibolgehalt (z.B. Asbest) ist das Gestein wie "armiert" und besitzt daher eine enorme Zähigkeit und bricht nicht so leicht wie Gneis. Entsprechend hatten die Gletscher viel mehr mühe, diese abzuschleifen wie den Gneis, was die Kuppen erklärt.
Da die insubrische Linie direkt da durch geht, besteht sicher ein Zusammenhang, doch wechseln Gneis und Amphibolite oft sehr krass zueinander, auch ohne eine derart starke Stöhrungszone => z.B. an der Adula, in der Surselva, am Gotthard, im Binntal etc.
Anbei noch ein Auszug aus der Geologischen Karte, die die Gesteinswechsel verdeutlicht.
Gruß
Christian