Hallo,
Absorptionsbanden in dem Bereich von Metallpartikeln hängen stark von der Größe ab
ja, schon. Solange die Cluster klein sind. Da könnte man auch von F
n-Zentren sprechen und logisch, die haben verschiedene Absorptionsbanden. Die angegebenen 10-100nm bezeichnen sehr große Cluster, besser gesagt, Nanoteilchen oder eben Kolloide. Und die Cluster-Eigenschwingung (das Cluster-Oberflächen-Plasom-Polariton) dürfte da eigentlich für unsere Betrachtung keine Rolle spielen.
Wenn dieser Kristall bestrahlt wird, macht man ja mit ultrahartem UV, verfärbt der sich. Das Objektiv ist Schrott.
Dabei entstehen jetzt zwei mindestens zwei Zentren, die sich in der Summe aufheben. Wenn ich jetzt einen KBr hier vorne in der RFA beleuchte, kommt der kornblumenblau raus. Die Zentren werden sich aber im Laufe der nächsten 3h gegenseitig wieder vernichten.
Schon klar, da würde ich auch nicht behaupten dass Nanopartikel im Spiel sind, das sind ganz "normale" Gitterfehler-Pärchen, Du rüttelst (z.B. thermisch) dran - und alles ist wieder o.k.
Beim Stinkspat ist das komplizierter. Einerseits könnten die Anionenfehlstellen schon während der Kristallisation entstehen (einfach weil zu wenig Fluor da ist, hat man ja experimentell auch gemacht) und dann haben die dotierenden Fremd-Elemente -wie gesagt- großen Einfluss auf die Bildung der Nanopartikel. Andererseits - wir sind uns einig, Fluor kommt aus dem Stinkspat raus - was bleibt aber übrig wenn ich von CaF
2 das Fluor wegnehme

Ich würde weiterhin nicht davon ausgehen, dass bei der strahlungsbedingten Entstehung von Anionen-Fehlstellen das herausgeschlagene F gleich in unmittelbarer Nähne einen Zwischengitterplatz besetzt (und somit für eine Rück-Reaktion zur Verfüngung steht). Ich vermute mal dass da so eine Art Domino-Effekt stattfindet. Da habe ich eine kleine Grafik gefunden
http://www.cmmp.ucl.ac.uk/~jlg/Exciton/anm.html - so oder so ähnlich stelle ich mir das vor...
Gruß
Berthold