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Besonderer Quarz-Habitus???
Brodi69:
@ Jens
Du hast völlig recht, nur sind mir bis dato keine solchen begegnet. Auch ein mir bekannter Quarzsammler hat nur ganz schäbige Stücke in dieser speziellen Art. Daher habe ich die Vermutung, dass es sich in dieser Form um einen außergewöhnlich seltenen Fund handeln könnte, für den es evtl. eine spezielle Bezeichnung gibt...
Da es offenbar für diesen Habitus keine besondere Bezeichnung gibt, interessiert mich noch, ob Euch ähnliche Kristalle begegnet sind? Häufigkeit? Fundortbedingungen? (Hier im Hochmethamorphen Augengneis des Medelsergebietes, Tessinerseite)
Gruß
Christian
uwe:
Natürlich ist es ein besonderer Kristall, aber ich nehme an, solche Ausbildungen kommen immer wieder mal neben "normalen" Kristalle vor. Ähnlich wie ein Albino in einem Wurf Karnickel. Dazu eine Frage: Gibt es tatsächlich trigonalen Quarz oder sollte man besser von pseudotrigonalen Quarz sprechen?
Ich habe z.B. in einer Kluft neben anderen Kristallformen einen ähnlichen Kristall gefunden, welcher die Unterdrückung bestimmter Flächen verdeutlicht - also beinahe ein pseudotrigonaler Kristall geworden wäre. Auch wenn die, hier noch zu erkennenden, unterdrückten Flächen für das menschliche Auge nicht zu erkennen sind wie im Kristall von Christian, bleibt es doch ein hexagonaler Kristall - oder?
Uwe
Embarak:
Hallo@Uwe
--- Zitat ---Gibt es tatsächlich trigonalen Quarz oder sollte man besser von pseudotrigonalen Quarz sprechen?
..... Auch wenn die, hier noch zu erkennenden, unterdrückten Flächen für das menschliche Auge nicht zu erkennen sind wie im Kristall von Christian, bleibt es doch ein hexagonaler Kristall - oder?
--- Ende Zitat ---
Irgendwie kann ich nicht ganz folgen. Quarz ist trigonal. Ich sehe auch keine 6-zählige Drehachse, sondern nur eine 3-zählige.
Ich würde Quarze mit scheinbar hexagonalem Habitus wie einige Hochquarze eher als pseudohexagonal bezeichnen.
Gruß
Norbert
Brodi69:
@Uwe
Im Grundsatz stimme ich dir ja zu, dass es sich um einen Sonderfall handelt, der vorkommen kann, ebenso wie ein Muzo oder sonst eine spezielle Form. Interessant finde ich, dass der Muzo einen Namen bekommen hat, obschon ich solche Formen des öfteren schon in Alpinen Klüften als Einzelkristalle gefunden oder bei Kollegen gesichtet habe. Ein Kristall mit drei derart dominanten Romboederflächen ist mir jedoch bislang noch nie untergekommen. Genau so wenig habe ich gleichartiges bei Freunden oder in Museen gesichtet.
uwe:
Hallo Norbert, sehe mir meine Fehler bitte nach! In der Kristallografie bin ich nicht sehr bewandert.
Gruß
Uwe
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