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Asbest-Mineral - gefährlich?
mike892:
Ich möchte nur wissen, wie schädlich der Kontakt in diesem Ausmaß war - falls es sich um Chrysotil handelt. Der Stein ist jetzt in einer Holzschachtel, und da möchte ich ihn jetzt nicht wieder zum Fotografieren rausholen. Einmal mit Asbest in Kontakt kommen hat mir gereicht.
Goldi85:
Hallo,
ich habe gehört, an der Fundstelle soll es auch das gefährliche Mineral Diwasserstoffmonoxid geben. Es wurde bisher in jedem Tumor gefunden und kostet jedes Jahr Tausenden von Menschen das Leben. Das Zeug ist besonders fies, weil es dort fest, flüssig und gasförmig vorkommt... das würde mir richtig Sorgen bereiten ;) ;D
Um zur Ausgangsfrage zurück zu kommen, wenn du das Ding mit dem entsprechenden GMV behandelst (nicht essen, schnupfen, wasauchimmer), es einfach in einer Klarsichtdose aufbewahrst und dir nach dem Anfassen die Hände wäschst, dann wird es dir auch nichts antun.
Gruß Daniel
Krizu:
Hallo Daniel,
dem Fragesteller geht es um die gesundheitliche Risikobewertung mit dem unbekannten Stück nach nicht näher spezifiziertem Kontakt.
Nicht der jetzigen Handhabung...
MfG
Frank
P.S.: http://de.wikipedia.org/wiki/DHMO
Alcest:
" Immerhin spielen und schürfen dort ja auch kleine Kinder und wer weiß, ob die so etwas nicht in den Mund nehmen. "
Genauso gut kann an einer Fundstelle ein Fels abbrechen und Kleinholz aus den Kindern machen. Wenn die Kinder das Material anfassen bzw. in den Mund nehmen ist es nicht die Aufmerksamkeitspflicht des Aufschlusses, die dort zu walten hat.
Im Sandkasten können auch allerlei gefährliche Gegenstände rumliegen. Möchtest du deswegen sämtliche Sandkästen sperren? Du gehst ja auch nicht in den Wald Pilze sammeln ohne eine Ahnung zu haben, auf welche aufgepasst werden muss. Warum sollte das bei Mineralien anders sein?
Sorry, aber bei der Naivität kann mir nur der Hut hochgehen.
mike892:
@Alcest: Bitte nicht von der Hauptfrage abschweifen. Melden werde ich es schon nicht, aber über das Thema Gefährlichkeit kann man natürlich streiten. Immerhin gehen die Leute ja gezielt mit der Intention dorthin, Steine zu sammeln und möglicherweise auch blinglings mit Hammer und Meißel auf irgendwelche Steine zu klopfen. Die Fundstelle zu sperren, wäre bestimmt übertrieben. Aber jegliche Gefahr, die man vermeiden kann, sollte man auch versuchen zu vermeiden, deshalb wäre ein Hinweis für die Eltern, dass dort asbesthaltige Steine vorkommen, bestimmt kein Fehler. Natürlich würde es im Gegenzug aber dem Geschäft schaden...
Aber bitte zurück zur wichtigen Frage;
wie es Krizu schon richtig erkannt hat, geht es mir in erster Linie um die Risikoeinschätzung.
Das unbekannte Stück ist mit ziemlicher Sicherheit ein Chrysotil, wir bringen ihn (natürlich unter entsprechenden Vorkehrungen) zum Mineralienhändler um nochmal sicherzugehen.
Den Kontakt mit dem Stein kann ich folgendermaßen spezifizieren:
Im Freien wurde der Stein von meinem Vater, mir und meinem kleinen Bruder berührt und betrachtet. Danach haben wir ihn in einen Rucksack, in dem sich auch andere Steine und ein Pullover befanden, gelegt. Mit anderen Sachen ist der Stein nicht in Berührung gekommen. Nach der Berührung haben wir uns alle die Hände so gut es eben ging im Bach gewaschen. Zu Hause kam der Stein in eine eigene Schachtel, die anderen Steine liegen schon in der Vitrine.
Also, um den Kontakt noch genauer zu spezifizieren: Beim Berühren bzw. Betrachten können natürlich Fasern freigeworden sein, die wir eingeatmet haben, und auch zu Hause als mein Bruder ihn in die Schachtel gelegt hat.
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