Hallo,
Es dürfte sich um Hornblende (Amphibol) handeln, ein kompliziert zusammengesetztes Calcium-Eisen-Magnesium-Silikat, das in manchen Gesteinen (Amphibolite, manche Gneise, manche Vulkanite, einige Kalksilikatgesteine und Hornblendeschiefer) einen Hauptgemengteil darstellt und in den Alpen nicht selten ist. In Österreich wurde auch die nach dem Bundesland Kärnten geprägte Bezeichnung Karinthin für einige Hornblenden geprägt. Was es heute ist, ist schwierig zu sagen, meist aber wohl Paragasit/Ferropargasit oder Magnesiohastingsit. Das sind gebräuchliche Hornblenden in der Art, wie es das Foto zeigt. Eine genaue Bestimmung erfordert eine quantitative Analyse.
Bei dem schneeweißen gehe ich mal von Feldspat und Quarz aus, gewöhnliche Begleiter der Hornblende.
Im Bereich der Weinebene gab es einige Mineralfundstellen, es gibt sogar das Mineral Weinebenit. Wie es heute da aussieht, kann ich dir nicht sagen. Ist z.T. ein Problem mit dem Sammeln in der Region, wegen Nationalparks.
Glück Auf!
Smoeller