Guten Abend,
aufgrund der petrografischen Merkmale vermute ich zwar, dass der Herkunftsorts des abgebildeten Geschiebes eines porphyrischen Rapakiwi-Granits (Abmessungen: 5 cm x 4,5 cm x 3 cm, Fundort: Nordwestmecklenburg) eines der Rapakiwi-Plutone Nordschwedens ist (Nordingra/Angermanland, Ragunda oder Rödö), aber genauer kann ich ihn leider nicht eingrenzen.
Beschreibung: In einer feinkörnigen Grundmasse aus hellrotem Alkalifeldspat, gelbem Plagioklas und wasserhellem Quarz (Quarz der 2. Generation) liegen zahlreiche bis 15 mm große hellrote Einsprenglinge von Alkalifeldspat, bis 9 mm große gelbe Einsprenglinge von Plagioklas und bis 7 mm große relativ wenig korrodierte graue Quarz-Körner (Quarz der 1. Generation). Außerdem kommt Quarz der 2. Generation auch in Form grafischer Verwachsungen am Rand der Alkalifeldspat-Einsprenglinge vor. Dunkle Minerale treten nur untergeordnet auf.
Viele Grüße
Sprotte (Ralf)