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Wachstumsphänomene an Kristallen
Hg:
Epitaktische Verwachsungen kann man auch öfters in der Kombination Brookit/Rutil finden.
Ich habe mal ein älteres Bild aus meiner Sammlung ausgegraben. Hier sind Rutilnadeln auf der Brookittafel aufgewachsen. Oder doch keine Epitaxie? ;)
Grüße,
Andreas
kks:
--- Zitat von: Hg am 18 Sep 13, 11:59 ---Hier sind Rutilnadeln auf der Brookittafel aufgewachsen. Oder doch keine Epitaxie? ;)
--- Ende Zitat ---
Ganz einfach: Welche Netzebene des Rutils ist auf welcher Netzebene des Brookits in welcher Orientierung aufgewachsen?
Wenn Du diese Frage schlüssig beantworten kannst, handelt es sich ganz sicher um eine Epitaxie.
Sorry, einfacher geht's nun mal nicht.
Gruß,
Klaus
Josef 84,55:
Hallo,
ich möchte mal wieder ein ungewöhnliches Wachstumsphänomen einstellen und zwar einen Ring.
WERNER LIEBER beschreibt diese Ringe in seinem Buch "Kristalle - Schönheit durch Fehler" mit sehr guten Fotos, zitiert einige Theorien und fügt hinzu: "Strukturell kann das nicht begründet sein."
Eine noch sehr wage Theorie von mir dazu wäre, dass sich unter einer der monoklinen Endflächen eine Struktur mit leicht abweichenden Gitterparametern bildete und dadurch der nadelige Kristall gekrümmt wuchs. Der Radius der Krümmung wäre von der Dicke der Nadel und der Größe der abweichenden Struktur abhängig. Wenn der Kristall gleichmäßig und symmetrisch weiter wächst, schließt er sich zu einem Ring. Wenn nicht gibt es nur ein Knäuel oder eine 8 oder eine Spirale....
Wie, außer über Realstrukturphänomene, soll sich das begründen lassen?
Wachstumsphänomene an Kristallen
Grüße Josef
Stefan:
Hallo Josef,
der Ring ist ja ausgesprochen cool :o
Besten Gruß Stefan
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