Hallo
Also ich seh das auch so , man kann ruhig mal die 2t-beste Stufe zeigen .
Ich finde nicht, daß wir nur 1A-Qualität zeigen. Aber das ist nicht der Punkt.
...Aber mich würden auch gerne mal die nicht so schönen Minerale interessieren !!!
Warum immer nur die schönsten?
Da kann sich kein Laie ein Bild machen, was er gefunden hat.
Eine fast unendlich große Bild-Datenbank und schwupps, findet man genau das Stück vom letzten Besuch im längst abgegrasten Steinbruch.
Nur nach Bildern funktioniert Mineralien- oder Gesteinsbestimmung eben nicht !
Auch im Forumbereich zur Bestimmung von Fundstücken führen die Diagnosen nur nach einem Foto häufig nicht zum Ergebnis,
auch wenn viele Sammler mit gutem Hintergrundwissen einen Blick darauf werfen können.
Die Eigenschaften wie Härte, Strich, Dichte, Glanz, Bruch, Farbe, Fundort usw. spielen bei der Bestimmung ebenfalls eine große Rolle.
Man hat mehr von einer mittelmäßigen Stufe die daheim liegt und die man selber gefunden hat , als von einer perfekten die bei irgendnen Millionär in der Wohnung steht . 
Ich würde die Lexikon-Fotografen nicht unbedingt als Millionärsclique ansehen. Sollte es doch so sein, gehöre ich nicht dazu...

Für das Lexikon gilt: mehr Klasse als Masse.
Auch bei Eigenfunden sollte man sich schon mal eingestehen können, daß ein Fund nicht so toll ist und daß
er nicht unbedingt in eine Vitrine gehört.
Gruß
Norbert
P.S.: Habe beim letzten Sommerfest in meiner Siedlung 5 große Kisten mit alten Eigenfunden für die Kinder aufgebaut.
An den Aufwand für die Sammeltouren habe ich dabei bewusst nicht gedacht. Ich war die Kisten los und die Kinder
hatten für Tage ihren Spass mit den "Glitzersteinen".