Hallo,
ich möchte gerne einen Geschiebefund aus der Vigsö-Bucht, Jütland, zur Diskussion stellen.
Das Gestein weist in der Matrix deutliche fluidale Schlieren auf.
Die bis 5 mm großen Einsprenglinge sind Alkalifeldspäte.
Ein Grorudit scheint es nicht zu sein (keine deutlichen Aegirinnadeln vorhanden, ebenso wenig ein Apotroctolit (nur kleine Einsprenglinge aus Plagioklas).
Kann es sich um ein sehr oberflächennahes Grorudit-Äquivalent handeln, so dass das Aegirin nicht vollständig auskristallisiert ist (bei den winzigen schwarzen Mineralen scheint es sich um Aegirin zu handeln), und was auch die Fließstrukturen erklärt?
Hat jemand eine Idee?
Viele Grüße und Glück Auf!
Jörg