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Heliodor

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Haubi:
Hallo zusammen,
ich halte diese gelben Kristalle aus "Tadshikistan" für einen Fake. Mein Vater hatte vor einigen Jahren auch so ein Stück in Ste.Marie bei einem pakistanischen (!!) Händler gekauft. Die sahen sehr nach gebranntem Aquamarin aus, inzwischen hat er die Stufe verschenkt, sodaß ich leider kein Foto mehr machen kann.
Zu diesem Thema wird auch auf Mindat seit längerem darüber diskutiert: http://www.mindat.org/mesg-55-240376.html . Ebenso im FMF-Forum: http://www.mineral-forum.com/message-board/viewtopic.php?t=366&postdays=0&postorder=asc&start=0 .
Der oben angegebene Link von treasuremining ist der Versuch eines Händlers, das Märchen der Heliodore von Tadshikistan am Leben zu erhalten um was zu verkaufen. Das gleiche passiert auch seit Jahren mit den vielen angeblichen Lockensilberstufen aus "Freiberg".
Glückauf. Uwe

kks:
Hallo,

jetzt muss ich mich doch mal melden. Bisher habe ich in diesem Zusammenhang nur Bilder von Einzelkristallen ohne Matrix gesehen, womit eine Diskussion über die Echtheit natürlich naheliegt. Im Mai 2009 wurden auf einer Börse in Aachen jedoch von einem - lt. eigener Aussage - aus Tadjikistan stammenden Verkäufer eine Reihe von Matrixstufen "Heliodor, Rangkul, Tadjikistan" mit jeweils ein bis zwei recht klaren goldgelben Beryllen zu Preisen zwischen 100 und ca. 500 € angeboten.  Begleitmineral waren in allen Fällen freistehende Hellglimmerkristalle, wohl Muskovit. Andere Minerale waren aus der Entfernung nicht zu sehen, die von mir gekaufte Stufe (ca. 70 x 55 x 40 mm³, Heliodor ca. 18 x 15 x 12 mm³) weist auch keine auf.

Die Stufe zeigt Bearbeitungsspuren, einige Glimmertafeln sind gekappt worden, damit der Beryll einigermaßen freisteht. Eine Montage möchte ich ausschließen, denn ein Muskovitkristall ist mehrere Millimeter tief in den Beryll eingewachsen. Damit dürfte m. E. auch eine thermische Behandlung ausgeschlossen sein, denn die hätte doch wohl zu Sprüngen im Beryll führen müssen, welche nicht vorhanden sind.

Das sind natürlich keine Beweise für die Richtigkeit der Fundortangabe, aber warum sollte man einem echten Heliodor einen falschen Fundort andichten?

Gruß,
Klaus
 

Jochen1Knochen:
Hallo!
Laut meinen russischen Freunden ist die Fundstelle real.Am Fluss Altyn-Su gelegen.Die Mine im Link von Berthold namens Zeylotoya Vada ist übersetzt in russisch Solotaja Woda(gelbes Wasser)
Gruß Jens

Goldi85:
Hallo,

das klingt gut, dann wäre mein Heliodor von dort auch real! Hast du die Möglichkeit, Fundstellenfotos oder genauere Infos zu bekommen? Irgendwas belegbares? Wie gesagt, damit wärst du der erste..

Gruß  Daniel

Schluchti:
Zu dem Thema gibt es auch hier noch eine lebhafte Diskussion:
 
http://www.mineral-forum.com/message-board/viewtopic.php?t=366&postdays=0&postorder=asc&start=0

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