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Autor Thema: Chlor in Phosgenit bei Schlackemineral - woher?  (Gelesen 8960 mal)

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Offline wilbi

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    • Harzer-Mineralien
Re: Chlor in Phosgenit bei Schlackemineral - woher?
« Antwort #15 am: 02 Aug 11, 20:09 »
Hallo Kluftknacker,
mit Schlackensuche habe ich mich eigentlich nur ein/zwei Jahre befaßt, und dann nur im Gebiet um Lautenthal und Juliushütte. Im Siebertal war ich nicht tätig.
Aber es können ja auch Andreasberger Erze im nördlichen Harzgebiet verhüttet sein. Das Kloster Walkenried hat schon im 11/12.Jahrhundert im Andreasberger Gebiet offenbar Silbererze abgebaut. Es ist da von einem Rupenberg die Rede, den aber heute keiner mehr genau einordnen kann, es sei, man findet nochmal neue urkundliche Nachweise. Da die Walkenrieder auch im Nordharz (Rammelsberg und Lautenthal) Anteile hatte, kann es doch sein, daß diese Mangels Wasser und anderer Möglichkeiten im Nordharz verhüttet wurden, wenn auch bisher nur von Rammelsberger Erzen ausgegangen wurde.

Gruß wilbi

 

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