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Süden Bruchsal
Veit,Bernhard:
Herzlichen Dank Silvio, es geht um die Suche nach einem einheitliches Weltbild. Ich kenne die Begrenzheit meines Lebens nach Schlaganfall sehr genau und möchte noch den Versuch einer biologischen Deutung wagen für nachfolgende Generationen.
Z.B. Uranmineralien, zuerst dachte ich die seien biologisch schwer zu erklären. Dann saute ich sie mir chemisch genauer an und entdecke wieder organische Komponenten. Was war das Ergebnis der Uransuche im Schwarzwald: kein instabiles U238, dafür jede Menge stabile Uranmineralien.
Dafür mußte ich eine Erklärung suchen. Wir sind noch lange nicht am Ende der Erkenntnisstrasse angekommen.
Veit,Bernhard:
Mir ist natürlich bewußt, dass ich nicht alle Lagerstätten erklären kann, will ich auch nicht, da ist die Erde zu komplex.
ZB Vulkanismus, wobei ich beim Kaiserstuhl den Eindruck habe, dass die organische Komponente eine wichtige Rolle spielt oder hydrothermale Lagerstätten, die es ja auch gibt.
Alcest:
"kein instabiles U238, dafür jede Menge stabile Uranmineralien"
Stabil/instabil in welchem Sinne? Radioaktiv sind sämtliche Uranisotope inklusive dem 238er. Dieses zerfällt nur am langsamsten, ist aber keineswegs stabil. Nicht-radioaktive Uranminerale wird es nie geben - auch nicht, wenn eines Tages alle Endprodukte der Zerfallsketten erreicht wären. Denn dann ist kein Uran mehr dabei und das Uranmineral ist kein solches mehr ;-)
Veit,Bernhard:
Herzlichen Dank für die Berichtigung, da war ich zu ungenau. Mein Gedankengang kam mal wieder aus der Biologie, dort hatte ich mal gelernt, dass Zellen in der Lage sind stabilev und unstabilere Atomkerne zu unterscheiden. Das war´s auch schon, wie sie das machen weiß ich nicht.
So ein Diskussionsforum ist eine gute Sache, da lerne ich ständig dazu.
Veit,Bernhard:
Das Ergebnis der Untersuchung des Mischkristalles: grün, glassig-klar auf Calcitkristallen liegt vor :
EDX 1: 43,1 % Cu
23 % Zn
33,8 % As
EDX 2: 42,9 % Cu
25,5 % Zn
31,6 % As
Sollte ein Olivenit dominanter Mischkristall Olivenit/Adamin sein. Untersuchung von Günter Blaß. Herzlichen Dank.
Das macht die Sache nicht leichter. Ich vermute hier treffen beide Erklärungen aufeinander. Cu und Zn würde ich der Biomineralisation zuordnen, das As der hydrothermalen Erklärung. Ich kann mich noch gut daran erinnern, daß in der Nähe des Steinbruches im Fruhjahr ubd Sommer, sog. Notquellen, entstanden sind. Also nach der Schneeschmelze in den Alpen. Dadurch könnte das As in die höheren Schichten gelangt sein. Bei einer Reaktion mit Cu und Zn wären die kleinen Mischkristalle entstanden. Ähnliches habe ich schon hier im Südschwarzwald vermutet.
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