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Autor Thema: Hintergrund bei Mineralienfotografie  (Gelesen 52681 mal)

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Offline Stänlsucher

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #105 am: 13 Feb 13, 14:39 »
Glück Auf Rudolf,
spitze das Bild,das mit dem Schatten,gefällt mir persönlich sehr gut und lenkt mich in keinster Weise von der Stufe ab!Finde, hat etwas,was es von einem "normal schönen Bild"  unterscheidet!In meinen Augen schon sehr kreativ im positiven Sinne!
Aber wie immer,alles liegt im Auge des Betrachters  ;)!
Für mich TOP = 10!!

Glück Auf
Lutz
« Letzte Änderung: 13 Feb 13, 20:39 von Stänlsucher »

Offline Rudolf Hasler

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #106 am: 13 Feb 13, 14:51 »
Hallo Norbert, Tobi, Lutz,
dieser großartigen Plattform und vor allem euch verdanke ich, dass meine Fotos nun deutlich besser sind als noch vor einem Monat.
Ich werde jetzt ein gutes Gläschen auf euer Wohl drinken.
Das Bild habe ich wieder auf einer Glasplatte gemacht und es ist gestackt (8 Auslösungen).

Danke!!!!
Rudolf

Offline Tobi

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #107 am: 13 Feb 13, 17:22 »
Hallo Norbert, Tobi, Lutz, dieser großartigen Plattform und vor allem euch verdanke ich, dass meine Fotos nun deutlich besser sind als noch vor einem Monat.
Ich werde jetzt ein gutes Gläschen auf euer Wohl drinken.
So, dann haben wir jetzt einen 1A-Mineralienfotografen UND einen Alkoholiker aus ihm gemacht, das ist doch ein doppelter Erfolg ;D ;)

Offline Rudolf Hasler

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #108 am: 26 Feb 13, 00:55 »
Hallo,
ich übe fleißig weiter. Ist das normal, das ich immer unzufriedener mit meinen alten Bildern werde? In einem Jahr werde ich wahrscheinlich jedes Steinchen mindestens zwanzig mal abgelichtet haben. So wie diesen Wulfenit:

Österreich/Kärnten/Villach-Land, Bezirk/Bad Bleiberg, Marktgemeinde/Bleiberg, Revier/Grube Stefanie
Hintergrund bei Mineralienfotografie


Gruß
Rudolf

Offline Harald Schillhammer

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #109 am: 26 Feb 13, 07:33 »
Rudolf, das ist normal, nur so entwickelt man sich weiter. Allerdings sollte man sich irgendwann die Frage stellen - will ich einen Fotowettbewerb gewinnen oder will ich in halbwegs annehmbarer Form dokumentieren? Ist im Endeffekt dann eine Zeitfrage.

Das letzte Bild ist übrigens spitzenmäßig. Das davor mit den Schatten gefällt mir weniger obwohl es technisch auch sehr gut ist. Vielleicht weil die Schatten doch zu scharf und zu dominant sind, lenkt ein wenig vom Hauptmotiv ab.

lg

Offline Stänlsucher

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #110 am: 26 Feb 13, 10:32 »
Glück Auf Rudolf,
wieder ein SUPER Bild,gibt es nichts mehr dazu zu sagen!Haben ja jetzt die Möglichkeit durch verlinken,mehrere Ansichten von Einer Stufe ein zu stellen! Kannst Dich also voll auslassen  ;D!
Gebe Harald aber recht,irgend wo ist man auch an einem Punkt,da gibt es nichts mehr zu verbessern (bis dahin habe ich noch einen langen Weg) und sollte immer Aufwand zum Nutzen sehen,von Vergnügen mal abgesehen! ;D
Ich z.B. baue mir zur Zeit eine "Ma(i)kroeinheit-Station"(schon die 3de),will eben mehr die ganz kleinen Kristalle,toll,ablichten!Auch eine Art der Entwicklung,mal sehen wie weit ich komme  ???

Glück Auf
Lutz

Offline Harald Schillhammer

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #111 am: 26 Feb 13, 11:04 »
Ich z.B. baue mir zur Zeit eine "Ma(i)kroeinheit-Station"(schon die 3de),will eben mehr die ganz kleinen Kristalle,toll,ablichten!Auch eine Art der Entwicklung,mal sehen wie weit ich komme

Zu diesem Zweck solltest du dir vielleicht den Stackshot von Cognisys ansehen. Arbeitet bis 1µm Schrittweise einigermaßen genau. Bei meinem stärksten Objektiv (Mitutoyo 20X) brauche ich 3µm.

Bei sehr starken Vergößerungen solltest du aber mit einkalkulieren, dass der Arbeitsabstand sehr gering wird und damit einhergehend u.U. wenig Platz für eine gute Ausleuchtung zur Verfügung steht. Was verstehst du unter "ganz kleine Kristalle" und welche Optiken sollen denn zum EInsatz kommen?

lg

Offline gerd 4126

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #112 am: 26 Feb 13, 11:30 »
Hallo Rudolf,

habe jetzt einmal deine letzten Bilder gesehen und ich muß sagen : Einfach TOP !!!!!
Wirkliche Gratulation zu den hervorragenden Ergebnissen, da hast Dich in die Sache richtig reingekniet und das Resultat ist entsprechend . Von mir bekommst zu den 2 Wulfenitbildern
eine glatte 10 in der Bewertung.
Seh mich schon mit meinen Problemstufen zu Dir pilgern um ein anständiges Bild zu bekommen.

viele Grüße
Gerd Stefanik

Offline Rudolf Hasler

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #113 am: 26 Feb 13, 11:43 »
Hallo Harald, Lutz, Gerd,
vielen Dank für die Lorbeeren!!! :)

lg
Rudolf

Offline Embarak

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #114 am: 26 Feb 13, 12:06 »
Hallo,
...Zu diesem Zweck solltest du dir vielleicht den Stackshot von Cognisys ansehen.
Interessanter Tip. Den Cognisys-Stackshot kannte ich noch nicht.
An den einfachen mechanischen Makroschlitten stört mich zuweilen, daß die Mechanik noch recht grob ist.
Habe länger gebraucht, das leichtgängig zu bekommen. Komme mittlerweile ganz gut klar.
Habe eine Weile suchen müssen, bis ich gesehen habe, daß der stackshot, der mich an sich sehr interessiert, um die 500 EU liegt.
Ist schon erstaunlich, was man  in Makro-Forum.de für Beispiele dazu finden kann.  :o
 
Gruß
Norbert

Offline Harald Schillhammer

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #115 am: 26 Feb 13, 12:33 »
Dann sieh dich vielleicht auch mal bei http://www.photomacrography.net/forum/ um. Dort ist die Elite der Stacker vereinigt, u.a. auch der der den ZereneStacker geschrieben hat (Rick Littlefield).

lg

Offline loparit

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #116 am: 26 Feb 13, 13:03 »
Ja den Stackshot habe ich ebenfalls. Mit ihm fahre ich wie oben bereits beschrieben das Stück und die Beleuchtung nach oben bzw. nach unten. Man kann das Teil auch bei einem Händler in den Niederlanden kaufen. Den Link zu diesem Händler habe ich momentan nicht griffbereit, muss ich Zuhause mal nachschauen.
Ich hatte meinen aus USA kommen lassen und habe inkl. Zoll und Transport ca. 560,00 Euro bezahlt. Ich habe bei E-bay zwischenzeitlich einen Hubtisch gefunden (Manuell) mit welchem man 16 mm Höhe in tausenstel Schritten über ein Drehrad, wie bei einer Messuhr verfahren kann. Das Teil kostete ca 70,00 Euro. Vom Prinzip her kann man das genauso benutzen. Der Stackshot verfährt natürlich sehr exakt und steuert auch noch direkt die Kamera, was schon eine deutliche Erleichterung ist.

Gruß
loparit

Offline Stänlsucher

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #117 am: 26 Feb 13, 23:15 »
Glück Auf Miteinander,
Harald,unter kleine Kristalle,denke ich so bis minimal 1mm!Also vom Maßstab würde ich gerne 10:1 anstreben.
Den Stackshot kenne ich,habe ich auch schon ins Auge gefasst,aber da ich gerne tüftle und baue,will ich es irgend wann mit einem Steppmotor selber zusammen bauen!Die Option des Kaufes bleibt mir ja immer  ;)!
Optik,habe ich Lupenobjektiv Canon 20 f3,5, ,Carl Zeiss Flektogon 35 f2,8,Nikon Nikkor Micro 28 f2,8,Canon Makro EF 60 f2,8 und noch Vergrößerungsobjektiv  Nikon APO Nikkor 50 f2,8 und diverse andere zum experimentieren!Das Zeiss und Nikkor Micro benutze ich auch in Retrostellung. Alles am Balgengerät oder mit Zwischenringen und an der EOS 500D.
Bin da noch am ausprobieren und versuchen,was alles so geht.
Gehört wahrscheinlich nicht hier her,aber mal meine NEUE Station und die Alte (Bilder),gestackt wird mit einem Mikrometertisch (0,001mm Verstellung),wenns größer wird mit Makroschlitten!Die Neue kommt noch auf eine Granitplatte  ;D!Anbau von einer Art Stackshot ist schon vorgesehen!
Glück Auf
Lutz


Offline Harald Schillhammer

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #118 am: 28 Feb 13, 11:14 »
Tüfteln ist immer gut - die beste Methode um sein Gerät besser kennenzulernen. Ich wünschte ich hätte mehr Zeit zum Tüfteln, aber es wird mir in naher Zukunft nichts anderes übrig bleiben als mir die Zeit zu nehmen um mein größtes Manko zu lösen. Unser Museum hat zwar dicke Wände aber trotzdem jede Menge Mikrovibrationen durch vorbeifahrende Strassenbahnen, etc., und das wird durch einen Parkettboden noch verstärkt. Das heisst - ebenfalls schwere Granitbasis und, v.a. eine Säule mit wesentlich kürzerem Galgen als bei meinem jetzigen Kaiser Reprostand.
Ich hatte mir gleich nach Erscheinen die Nikon D800E von NPS ausgeliehen und festgestellt, dass dieses Gerät ein Seismometer in einem Kameragehäuse ist. Das Life-View-Bild ist bei 10:1 bis 20:1 praktisch nie zum Stillstand gekommen. Und kritisch scharfe Bilder kamen erst ab 1/800 zustande. Könnte natürlich blitzen, aber zum Ausleuchten und Positionieren winziger, vielleicht sogar vielflächiger Kristalle braucht man unbedingt Dauerlicht. Im Endeffekt hatte ich durch die 36 MPix dann 3 X so große Dateien als von meiner D3 mit 12 MPix aber keinen Auflösungsgewinn. Allerdings produziert die D800 Farbverläufe zum Niederknien, da kommt keine andere KB-Kamera mit. Ich habe dann von einer Anschaffung Abstand genommen und stattdessen zur teureren D4 (16 MPix) gegriffen (über ein Projekt finanziert daher war der Preis egal), denn rauschfreie ISO 3200 sind auch nicht schlecht. Ich arbeite trotz einer LED-Lichtquelle mit 4000 lumen mit Empfindlichkeiten zw. ISO 800-1600 um entsprechend kurze Verschlusszeiten (1/250 und kürzer) zu erreichen - alles andere wird unscharf. Das schränkt mich beleuchtungstechnisch enorm ein, denn manchmal wäre eine lange Belichtung mit weniger Licht das einzig probate Mittel um z.B. winzigste durchsichtige Kristalle (weit im sub-mm-Bereich)  in den tiefen Höhlungen von Schlacken zufriedenstellend darzustellen.

lg

Offline Stänlsucher

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #119 am: 28 Feb 13, 17:03 »
Glück Auf Harald,
kann natürlich passieren,das wir mit unserem Thema hier rausfliegen oder verschoben werden  ???
Ja,das größte Problem ist Vibration und das Licht! Habe da noch ein anderes Projekt im Kopf,um das Problem bei noch größere Maßstäbe(Mikroskop Objektiv u.s.w.) zu bewältigen! :D
Aber erst muss ich mein jetziges zu Ende bringen und testen.
Denke von der Konstruktion her musst Du umdenken,mit Reprostativ(Kaiser) wirst Du nicht weiter kommen. Den Weg habe ich schon hinter mir,mit mässigen Erfolg!Glaube schon das trenne von Kamera und Objekt (Mineral) von einer Einheit bringt schon recht viel!Bin auch am überlegen das Objekt+Licht mit dem Steppmotor zu bewegen!Muss erst mal sehen wie ich das noch umsetze!
Wenn Dich das interessiert,können wir gerne im Gedankenaustausch bleiben,werden wir aber ein eigenes Thema dazu auf machen müssen!
Sorry an ALLE die das jetzt lesen,obwohl es nicht hier her gehört!!!

Glück Auf
Lutz


 

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