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Hintergrund bei Mineralienfotografie

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Harald Schillhammer:
Dann sieh dich vielleicht auch mal bei http://www.photomacrography.net/forum/ um. Dort ist die Elite der Stacker vereinigt, u.a. auch der der den ZereneStacker geschrieben hat (Rick Littlefield).

lg

loparit:
Ja den Stackshot habe ich ebenfalls. Mit ihm fahre ich wie oben bereits beschrieben das Stück und die Beleuchtung nach oben bzw. nach unten. Man kann das Teil auch bei einem Händler in den Niederlanden kaufen. Den Link zu diesem Händler habe ich momentan nicht griffbereit, muss ich Zuhause mal nachschauen.
Ich hatte meinen aus USA kommen lassen und habe inkl. Zoll und Transport ca. 560,00 Euro bezahlt. Ich habe bei E-bay zwischenzeitlich einen Hubtisch gefunden (Manuell) mit welchem man 16 mm Höhe in tausenstel Schritten über ein Drehrad, wie bei einer Messuhr verfahren kann. Das Teil kostete ca 70,00 Euro. Vom Prinzip her kann man das genauso benutzen. Der Stackshot verfährt natürlich sehr exakt und steuert auch noch direkt die Kamera, was schon eine deutliche Erleichterung ist.

Gruß
loparit

Stänlsucher:
Glück Auf Miteinander,
Harald,unter kleine Kristalle,denke ich so bis minimal 1mm!Also vom Maßstab würde ich gerne 10:1 anstreben.
Den Stackshot kenne ich,habe ich auch schon ins Auge gefasst,aber da ich gerne tüftle und baue,will ich es irgend wann mit einem Steppmotor selber zusammen bauen!Die Option des Kaufes bleibt mir ja immer  ;)!
Optik,habe ich Lupenobjektiv Canon 20 f3,5, ,Carl Zeiss Flektogon 35 f2,8,Nikon Nikkor Micro 28 f2,8,Canon Makro EF 60 f2,8 und noch Vergrößerungsobjektiv  Nikon APO Nikkor 50 f2,8 und diverse andere zum experimentieren!Das Zeiss und Nikkor Micro benutze ich auch in Retrostellung. Alles am Balgengerät oder mit Zwischenringen und an der EOS 500D.
Bin da noch am ausprobieren und versuchen,was alles so geht.
Gehört wahrscheinlich nicht hier her,aber mal meine NEUE Station und die Alte (Bilder),gestackt wird mit einem Mikrometertisch (0,001mm Verstellung),wenns größer wird mit Makroschlitten!Die Neue kommt noch auf eine Granitplatte  ;D!Anbau von einer Art Stackshot ist schon vorgesehen!
Glück Auf
Lutz

Harald Schillhammer:
Tüfteln ist immer gut - die beste Methode um sein Gerät besser kennenzulernen. Ich wünschte ich hätte mehr Zeit zum Tüfteln, aber es wird mir in naher Zukunft nichts anderes übrig bleiben als mir die Zeit zu nehmen um mein größtes Manko zu lösen. Unser Museum hat zwar dicke Wände aber trotzdem jede Menge Mikrovibrationen durch vorbeifahrende Strassenbahnen, etc., und das wird durch einen Parkettboden noch verstärkt. Das heisst - ebenfalls schwere Granitbasis und, v.a. eine Säule mit wesentlich kürzerem Galgen als bei meinem jetzigen Kaiser Reprostand.
Ich hatte mir gleich nach Erscheinen die Nikon D800E von NPS ausgeliehen und festgestellt, dass dieses Gerät ein Seismometer in einem Kameragehäuse ist. Das Life-View-Bild ist bei 10:1 bis 20:1 praktisch nie zum Stillstand gekommen. Und kritisch scharfe Bilder kamen erst ab 1/800 zustande. Könnte natürlich blitzen, aber zum Ausleuchten und Positionieren winziger, vielleicht sogar vielflächiger Kristalle braucht man unbedingt Dauerlicht. Im Endeffekt hatte ich durch die 36 MPix dann 3 X so große Dateien als von meiner D3 mit 12 MPix aber keinen Auflösungsgewinn. Allerdings produziert die D800 Farbverläufe zum Niederknien, da kommt keine andere KB-Kamera mit. Ich habe dann von einer Anschaffung Abstand genommen und stattdessen zur teureren D4 (16 MPix) gegriffen (über ein Projekt finanziert daher war der Preis egal), denn rauschfreie ISO 3200 sind auch nicht schlecht. Ich arbeite trotz einer LED-Lichtquelle mit 4000 lumen mit Empfindlichkeiten zw. ISO 800-1600 um entsprechend kurze Verschlusszeiten (1/250 und kürzer) zu erreichen - alles andere wird unscharf. Das schränkt mich beleuchtungstechnisch enorm ein, denn manchmal wäre eine lange Belichtung mit weniger Licht das einzig probate Mittel um z.B. winzigste durchsichtige Kristalle (weit im sub-mm-Bereich)  in den tiefen Höhlungen von Schlacken zufriedenstellend darzustellen.

lg

Stänlsucher:
Glück Auf Harald,
kann natürlich passieren,das wir mit unserem Thema hier rausfliegen oder verschoben werden  ???
Ja,das größte Problem ist Vibration und das Licht! Habe da noch ein anderes Projekt im Kopf,um das Problem bei noch größere Maßstäbe(Mikroskop Objektiv u.s.w.) zu bewältigen! :D
Aber erst muss ich mein jetziges zu Ende bringen und testen.
Denke von der Konstruktion her musst Du umdenken,mit Reprostativ(Kaiser) wirst Du nicht weiter kommen. Den Weg habe ich schon hinter mir,mit mässigen Erfolg!Glaube schon das trenne von Kamera und Objekt (Mineral) von einer Einheit bringt schon recht viel!Bin auch am überlegen das Objekt+Licht mit dem Steppmotor zu bewegen!Muss erst mal sehen wie ich das noch umsetze!
Wenn Dich das interessiert,können wir gerne im Gedankenaustausch bleiben,werden wir aber ein eigenes Thema dazu auf machen müssen!
Sorry an ALLE die das jetzt lesen,obwohl es nicht hier her gehört!!!

Glück Auf
Lutz

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