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Autor Thema: Hintergrund bei Mineralienfotografie  (Gelesen 52718 mal)

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Offline Alcest

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #45 am: 22 Jan 13, 13:35 »
Mir geht es eigentlich darum,ob die Bilder gut genug für den Atlas sind.Denke das ist auch das Ansinnen der Anderen.
So kann jeder dazu lernen und nach seinen Mitteln und Möglichkeiten,seine Bilder versuchen zu verbessern!

Hallo Lutz,

ich denke, der Atlas dient nicht dem Zweck, möglichst perfekte Bilder von möglichst teuren Stufen zu zeigen. Eine gesunde Mischung aus sehr guten Stufen und "Durchschnittsstufen" mit Bildern nützt der Gemeinheit mehr.

Ich nehme z.B. zwei Bilder von mir, die Belege von Kristallen um 1 mm und noch kleiner zeigen:
https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1348693879.jpg
Hintergrund bei Mineralienfotografie

https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1348693599.jpg
Hintergrund bei Mineralienfotografie


Zum Vergleich ein offensichtlich professionell aufgenommenes Bild:

Demokratische Republik Kongo/Katanga (Shaba), Provinz/Ober-Katanga (Haut-Katanga), Distrikt/Shinkolobwe (Kasolo)/Shinkolobwe Mine (Kasolo Mine)
Hintergrund bei Mineralienfotografie


So schick das Foto auch ist - meine Belege könnte ich nur anhand dieser perfekten Makrobilder nie und nimmer bestimmen.


Offline Stänlsucher

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #46 am: 22 Jan 13, 14:32 »
Jan,glaube wir haben gerade aneinander vorbei gedacht,es geht um gute(aussagekräftige) Bilder mit Stufen,nicht um perfekt oder teuer :)!
1. sind wir Laien
2. was sind teure Stufen  ??? (ich habe zu 95% nur Eigenfunde)
Kann es natürlich auch verkehrt formuliert haben  ::)!
Andreas,ich kenne das Thema und wollte auch nicht in diese Richtung,sorry,wenn dies so rüber gekommen ist!
Ich wollte keine Bewertung(ist garnicht möglich) der Bilder,sondern Anregungen und Kritik zum verbessern!

Glück Auf
Lutz
« Letzte Änderung: 22 Jan 13, 14:38 von Stänlsucher »

Offline Tobi

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #47 am: 22 Jan 13, 14:44 »
Ich denke, ich verstehe, was Lutz meint. Aber leider zeigt die Erfahrung, dass es eben nicht zu jedem Bild Anregungen oder Kritik gibt. Aber das würde ich niemandem vorwerfen wollen; ich selbst will manchmal auch nur Bilder anschauen und mich nicht dazu äußern. Umgekehrt nehme ich dann in Kauf, dass meine eigenen auch nicht kommentiert werden, mir somit die Möglichkeit zur Verbesserung fehlt.

Aber Lutz, kleiner Tipp: Wenn es dir wichtig ist, zu einem bestimmten Bild wirklich explizit Meinungen bzw. Verbesserungsvorschläge zu erhalten, dann bitte einfach offen darum, wenn du im Bilderthread neu was einstellst. Einfach direkt fragen, was die anderen davon halten oder was man noch verbessern könnte. Das hat meist den Effekt, dass sich doch der ein oder andere dazu äußert.

Gruß
Tobi

Offline Alcest

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #48 am: 22 Jan 13, 15:04 »
Ich denke, ich habe gar nicht so weit an Lutz vorbeigeredet. Kurz oder knapp wollte ich sagen: Mut zur Lücke!
Als Aufhänger nahm ich: "Mir geht es eigentlich darum,ob die Bilder gut genug für den Atlas sind.".

Dazu wollte ich die Meinung kundtun, dass auch ein durchschnittliches Bild mit Fehlern den Atlas bereichern kann.

Einen großen Teil macht nunmal das Equipment aus und es würde wohl über das Ziel hinausschießen, wenn wir uns nur am verbessern sind. An den vorhandenen Fotodiskussionen merke ich, dass jeder seine eigenen Vorlieben hat und ein Bild dahingehend verändern würde.
Beim Hintergrund sehe ich es ähnlich. Es kommt auf die Stufe an und ein allgemeiner Hintergrund ist wohl schwer zu finden.

Offline Stänlsucher

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #49 am: 22 Jan 13, 16:59 »
Jan,was Du "Lücke" nennst,ist für mich keine "Lücke", ist mehr als wichtig und müssen in den Atlas(siehe Dein Beispiel)!
Deine Bilder lassen doch gut erkennen(aussagekräftig),um was es geht und das Makrobild dazu macht die Sache noch "rund"!Genau so stelle ich mir das vor  ;D!
Wir sind also einer Meinung  :D!

Glück Auf
Lutz
« Letzte Änderung: 22 Jan 13, 17:23 von Stänlsucher »

Offline Alcest

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #50 am: 22 Jan 13, 17:19 »
Hallo Lutz,

ich meinte mit Lücke so "Kleinigkeiten" wie Beleuchtung oder Reflexionen und nicht die Qualität der Stufe selbst.

Ich bin mit meinen Aufnahmen auch zufrieden, da sie eben diese "Beleglücke" der auftretenden Minerale decken.
Nun war das eine Foto schon 3x mit 5 Punkten bewertet. Vielleicht sollte eine extra Bewertungsskala für den pädagogischen Mehrwert eingeführt werden?
(das erinnert mich an Erstiübungen: man bekommt Pyrit aus Navajun in die Hand gedrückt und im Gelände oder in der Lagerstättenkunde wundern sich die Dozenten, dass niemand Pyrit erkennt und alles grau glänzende Bleiglanz ist)

Das ist aber eine andere Geschichte und deswegen verschwinde ich hier ganz unauffällig.

Offline Rudolf Hasler

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #51 am: 22 Jan 13, 21:33 »
Hallo Tobi, hallo Lutz,
entschuldigt bitte, dass ich erst so spät wieder auftauche - Verpflichtungen.
Tobi, würdest du um mehr Kontrast zu erreichen, den Hintergrund heller oder dunkler machen?

Zitat
Rudolf,Dein Bild gefällt mir sehr gut,der neutrale Hintergrund passt super!
Frage,hast du den Hintergrund so mit abgelichtet oder rein gezaubert?

Ich hab den vorderen Abschnitt heller beleuchtet als den hinteren. Bearbeitet habe ich nur, indem ich den Übergang zwischen weiß und grau verwischt habe. Das machte ich ganz unprofessionell mit dem Retuschierwerkzeug.

Grüße
Rudolf

Offline Tobi

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #52 am: 22 Jan 13, 21:42 »
Tobi, würdest du um mehr Kontrast zu erreichen, den Hintergrund heller oder dunkler machen?
Hm, schwer. Das sind ja auch die Probleme, mit denen ich beim Fotografieren zu kämpfen habe, wenn es um "Problemstufen" geht. Dein Quarz auf dem Foto hat z.B. sehr helle und auch sehr dunkle Bereiche. Also je nachdem, ob man den Hintergrund heller oder dunkler macht, wird der Kontrast zu manchen Teilen der Stufe stärker, zu manchen schwächer. Ein kniffliger Fall, wie so viele Quarzkristalle, vielleicht weiß jemand anderes Rat ...

Gruß
Tobi

Offline Stänlsucher

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #53 am: 22 Jan 13, 22:09 »
Glück Auf Rudolf,
ich würde nichts mehr daran machen,haste super hin bekommen,denke man sollte auch den Aufwand zum Nutzen sehen!
Habe auch wieder mal einige Versuche gemacht!Mit den Hintergründen habe ich es nicht so sehr  ::),schwarz - grau - weiß und den Rest muss oder sollte die Beleuchtung bringen.(Retusche u.s.w. ist für mich ein Buch mit 7 Siegel - noch - leider)
Würde mich über Kommentare,Anregungen und Kritiken freuen!

Glück Auf
Lutz

Offline Schluchti

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #54 am: 22 Jan 13, 22:27 »
Hallo Lutz, ich finde die Aufnahmen alle gelungen.

Weisse, graue und schwarze Hintergründe sind immer eine gute Wahl. Man könnte durch ein Hintergrundmaterial mit einer glatten, gleichmäßigen Oberfläche (z.B. eine Plexiglasplatte) den Hintergund noch gleichmäßiger und ruhiger gestalten.

Was ich bei den ersten beiden Bildern gut finde ist, dass die benachbarten Kristallflächen unterschiedlich hell beleuchtet und damit gut unterscheidbar sind. Allerdings würde ich an allen Seiten des Bildes, insbesondere aber links und rechts, etwas mehr Rand stehen lassen. Das gibt dem Motiv etwas mehr Raum und Tiefe. Das finde ich bei dem letzten Bild gefälliger.

Auch scheint mir im mittleren vorderen Bereich des ersten Bildes ein geringe Unschärfe vorhanden zu sein, was ich aber nicht als störend empfinde.



       

Offline Rudolf Hasler

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #55 am: 22 Jan 13, 22:47 »
Hallo Lutz,
ich finde auch, dass deine Aufnahmen schon beachtlich gut sind. Wenn ich denke, was ich erst mit knallbunten Hintergründen herumgepfuscht habe. Dann  sah ich den Blaustich nicht, welchen die meisten Bilder hatten. Heute möchte ich fast alle meine alten Photos verschwinden lassen.
Von diesen fundamentalen Fehlern sehe ich bei deinen Bildern keine. Fazit: Du bist auf dem besten Weg.

Grüße
Rudolf

Offline Glück auf

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #56 am: 23 Jan 13, 01:47 »
Hallo Lutz!   Sag mal bitte, Stbr. Günter, in Aue, wo ist der u. lohnt es dort, zumindest noch schöne Quarzkristalle zu finden?        Gruß Klaus :)

Offline fassi

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #57 am: 23 Jan 13, 07:44 »
Hallo Aue Steinbruch,Da ist eigentlich nur ein Gang der die Schönen Quarze liefert ,
allerdings eher selten Zugänglich . Und wenn man dort rankommt und der Gang ist fündig , sind erstmal die regelmäßigen Besucher da ..

Auch wichtig - Katz und Maus Spiel nicht vergessen  ;) ;)

Offline Glück auf

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #58 am: 23 Jan 13, 09:21 »
Danke fassi ! Aber die Umstände sind nicht für mich.  Alles Gute!!  Klaus

Offline Stänlsucher

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #59 am: 23 Jan 13, 09:44 »
Glück Auf,
DANKE erst mal für Eure bisherigen Meinungen zu den Bildern!Spornt natürlich an und zeigt einem gut auf,was noch zu verbessern und auf was etwas mehr von meiner Seite geachtet werden muss,sollte(Ränder)!Die Idee mit den Plexiglas oder andere Oberflächen,von Thomas,als Hintergrund,werde ich mal ausprobieren.(Schärfe-Unschärfe,bei 1.Bild sehe ich jetzt auch)
Rudolf,bunte Hintergründe gab es bei mir auch schon  ::),manch mal versuche ich es heute noch (experimentell),siehe Bild!
Ich übe weiter,wenn es die Zeit erlaubt und die Eigenfunde her geben  ;)!
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Zum Steinbruch an der Hakenkrümme,Aue,der liegt am "Schwarzwasser" in Richtung Bernsbach,kaum zu übersehen!
Der erwähnte Quarzgang dürfte Geschichte sein und dem zur Folge die Funde sehr beschränkt sein,was nicht ausschließt,noch etwas zu finden!Es wäre oder ist bestimmt ratsam sich eine Genehmigung beim Eigentümer ein zu holen!(so weit man sie erhält  ???)
Die abgelichtete Stufe,war eine meiner Letzten geborgen aus diesen Bruch und dürfte schon mind 5 Jahre zurück liegen!!!!

Glück Auf
Lutz
« Letzte Änderung: 23 Jan 13, 10:01 von Stänlsucher »

 

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