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Autor Thema: Hintergrund bei Mineralienfotografie  (Gelesen 52725 mal)

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Offline Krizu

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #60 am: 23 Jan 13, 10:33 »
Hallo Lutz,

der Hintergrund ist optisch und gut umgesetzt. Was mich etwas stört, ist die Neigung des "Horizonts" und die "Ecke" links. Scheinbar ist es ein Blatt Papier, dass schräg unter der Stufe zur Kamera steht.

MfG

Frank

Offline Stänlsucher

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #61 am: 24 Jan 13, 00:01 »
Glück Auf Frank,
sehe ich jetzt auch so,danke.Kann ich aber gleich mal die Technik von Rudolf ausprobieren,mit dem wischen  ::)!
Vielleicht ist da noch was zu retten oder zumindest zu schönen!

Glück Auf
Lutz

Offline Glück auf

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #62 am: 26 Jan 13, 23:18 »
Hallo Mineralienfreunde :)!

Habe mal ne Frage an Euch. Wenn ich eine Stufe mit mehreren Kristallen darauf fotographiere,
z. B. Bergkristallgruppe, Rauchquarzg.... habe ich immer das Problem, das man dann auf den Fotos die einzelnen Kristalle nicht erkennt, ist mehr wie eine Masse!?
Was kann ich dagegen tun? Habe eine Kodak Easy Share Z 710.
Noch was, was würdet ihr z.b. als Hintergrund bei Bergkristall wählen, egal was ich dahinter mach, man sieht es durch u. es verfälscht die Farbe des Kristalls.  Schon mal Dank im voraus an Euch!  :) Gruß u. Glück auf!  Klaus

Offline uwe

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #63 am: 27 Jan 13, 08:47 »
Hallo Klaus,

auf keinen Fall Mineralstufen mit Blitzlicht aufnehmen. Also Automatik aus und falls zu dunkel nachträglich mit einem Bearbeitungsprogramm aufhellen. Ansonsten seitliche Lichtquellen einsetzen und bewußt mit Schatten arbeiten. Eine gute und optimale Beleuchtung (ist das A und O) erspart auch das nachträgliche Bearbeiten.

Uwe

Offline Glück auf

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #64 am: 27 Jan 13, 10:33 »
Hallo Uwe :)

Danke für die Antwort!   Muß noch mal darauf eingehen u. zwar, welche Art von Licht wäre am natürlichsten, mal abgesehen von draußen?  Ich habs schon versucht mit LED, Glühbirne Warmlicht.
Stelle die Lampe meist rund 30cm davon auf, trotzdem ist es oft noch zu hell (dann erkennt man kaum noch konturen vorallem bei Bergkristal o.ä. ), gehe ich weiter weg, wird das Bild
oft unscharf  u. dann gleich wieder zu dunkel, es ist schwer die goldene Mitte zu finden.
Kannst du o. jemand anderes vieleicht noch was zum Hintergrund von durchsichtigen Sachen schreiben?   

Alles Gute u. Dank im voraus!!  :)  Klaus  aus  Glauchau

Offline Stänlsucher

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #65 am: 27 Jan 13, 11:38 »
Glück Auf,
nicht der Hintergrund macht,sondern das Licht,wie Uwe schon sagt! Wenn es zu hell ist,versuch das Licht zu dämpfen mit einem Blatt weisen Papier.Noch eine Möglichkeit ist das Licht nicht direkt auf die Stufe zu bringen,sondern,einfach gesagt,mit Reflektoren,Alufolie,Spiegel,weißes Blatt,alles was das direkte Licht gedämpft auf Deine Stufe bringt! Da hilft es,viele, verschiedene Versuche zu machen!Taste Dich ran,braucht Zeit und Geduld!!!!! ;)

Glück Auf
Lutz
« Letzte Änderung: 27 Jan 13, 12:17 von Stänlsucher »

Offline Embarak

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #66 am: 27 Jan 13, 12:14 »
Hallo

Zitat
...welche Art von Licht wäre am natürlichsten, mal abgesehen von draußen?  Ich habs schon versucht mit LED, Glühbirne Warmlicht.
Stelle die Lampe meist rund 30cm davon auf, trotzdem ist es oft noch zu hell (dann erkennt man kaum noch konturen vorallem bei Bergkristal o.ä. ), gehe ich weiter weg, wird das Bild
oft unscharf  u. dann gleich wieder zu dunkel, es ist schwer die goldene Mitte zu finden.
Kannst du o. jemand anderes vieleicht noch was zum Hintergrund von durchsichtigen Sachen schreiben?   

Grundsätzlich gilt bei Bildbearbeitung bei jpg: Ist etwas zu hell, also weiß, bleibt es weiß und lässt sich nicht korrigieren.
Etwas zu dunkle Bilder kann man aufhellen. Stichwort Tonwertkorrektur
Habe das Prinzip mal beschrieben
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,27150.0.html
Kleine Farbfehler kann man durch einen Weißabgleich im selben Modus beseitigen.
( Eine Tonwertkorrektur kann man dort sogar selektiv für rot, grün, blau machen, wenn das  Menü unter den RGB-Farben aufklappt.)
Geeignet dafür sind GIMP, Photoshop, aber auch das gute, alte Irfanview mit dem Plugin Smartcurve ( Kennen sicherlich einige nicht, daher hier der download) !

Mit Deiner Kodak Easy Share Z 710 hast Du sicherlich die Wahl zwischen Kunstlicht und Tageslicht-Profil. Die Einstellungen mit verschiedenen Lampen ausprobieren.

In Deinen Kameraeinstellungen kannst Du auch die Fokuseinstellungen ändern. Normalerweise macht eine Kamera Schärfe-Messungen an mehreren Stellen des Bildes und bildet für den Fokus einen Mittelwert. Den Fokus kann man in den Einstellungen auf Spot/Punkt-Fokus setzen.
Dann wird direkt auf den Punkt fokussiert, den Du anpeilst. Dann werden die Bilder mit mehr Abstand auch nicht mehr unscharf.  :)
Du kannst im Makro-Modus mit Weitwinkel bis auf 12 cm ran. ( Mit Tele nur bis 70 cm)

Für den Hintergrund gibt es keine festen Regeln. Alles ist möglich und man muss vieles ausprobieren.
Hier mal Beispiele von schwarz und weiß. Hier entschied, was dargestellt werden sollte.
Farbige Hintergründe hätten in beiden Fällen den Inhalt stark verfälscht. Benutze ich so gut wie nie.

Der Hinweis auf Reflektoren ist sehr gut ! Nur eine Lampe von der Seite oder oben bringt starke Schlagschatten und führt zu stark über- und unterbelichteten Bereichen. Eine Seite die Lampe, andere Seite ein Spiegel wirkt oft Wunder.

Den Hinweis auf Zeit, Geduld und viele Versuche kann ich auch nur unterstützen.  ;D

Gruß
Norbert

Offline Glück auf

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #67 am: 27 Jan 13, 13:54 »
Danke Lutz und Norbert!! :) Vielen Dank, werde mal verschiedenes ausprobieren. Zwei schöne Fotos...
   Alles Gute u. Glück auf,  aus  Glauchau!!   Klaus :)

Offline Rudolf Hasler

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #68 am: 01 Feb 13, 01:13 »

Ich experimentiere nach wie vor mit Hintergründen. Bin unverbesserlich und probiere wieder mit einem dezenteren Blaugrau. Möchte außerdem endlich mal die wirkliche Schönheit der Bleiberger Wulfenite in einem Bild zeigen können.
Haltet ihr dieses Blaugrau für akzeptabel?

Österreich/Kärnten/Villach-Land, Bezirk/Bad Bleiberg, Marktgemeinde/Bleiberg, Revier/Grube Stefanie
Hintergrund bei Mineralienfotografie

Wulfenit aus Bad Bleiberg, KL der xx bis 2,6 cm

Glück Auf
Rudolf




Offline Tobi

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #69 am: 01 Feb 13, 08:19 »
Ich finde das so absolut ok, es wirkt nicht zu dick aufgetragen und sorgt für einen guten Kontrast zur Stufe. Dennoch würde ich sagen, dass man von dem Blauton komplett weggehen kann; das Ganze in monochrom sollte auch gut oder eigentlich noch besser sein ...

Offline Glück auf

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #70 am: 01 Feb 13, 10:02 »
Selbst wenn ich dein Foto groß mache ist es noch schön scharf.   Gruß klaus :)

Offline Rudolf Hasler

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #71 am: 01 Feb 13, 11:48 »
Danke, Tobi!
Danke, Klaus!

Gruß
Rudolf

Offline Sebastian

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #72 am: 01 Feb 13, 11:57 »
Hallo,
ich finde dies ist ein super Bild geworden, aber die Reflektion am grössten Kristall
stört mich etwas. Die Farbe geht dadurch verloren und damit ein Hauptaspekt der Stufe.
Ansonsten ist der Blaue Hintergrund in Ordnung, aber auch hier würde ein rein weißer auch besser passen.
Die Farbverteilung würde nicht so von weiß nach blau verlaufen, dies irritiert etwas. Aber dies ist alles
meckern auf höchstem Niveau und nur ein subjektiver Eindruck.
Gruß Sebastian

Offline Glück auf

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #73 am: 01 Feb 13, 15:01 »
Ob ich das je so hinbekommen werde ???  Mach noch paaaar!!
  Gruß  Klaus :)

Offline Rudolf Hasler

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Re: Hintergrund bei Mineralienfotografie
« Antwort #74 am: 01 Feb 13, 20:48 »
Hallo Klaus,
du baust mich ganz schön auf. Danke! :)

Hallo Sebastian,
du solltest das Bild in Originalgröße ansehen. Da wirst du bemerken, dass das, was du als Reflektion gehalten hast, eigentlich die phantastische Transparenz dieses Kristalls ist. Es ging keinerlei Farbe dabei verloren. Gerade diese Transparenz ist es, was mir an dieser Stufe besonders gefällt.
Mit dem Hintergrund bin ich mir allerdings noch immer unsicher, ob nicht doch ein rein weißer, wie du meinst, besser ist. Andererseits wieder ist der Kontrast mit dem blauen stärker.
Gruß
Rudolf

 

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