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Isersaphire
berthold:
Hallo Leute,
Ich habe auf der Seite
http://home.arcor.de/vp-schulz/riesen/Isersaphire.htm
etwas über die Isersaphire gelsen. Frage: Hat jemand nähere (ggf. aktuelle ?) Info`s zu der Fundstelle? Mich würde auch Literatur zu den „Iserinkörner“ (Nigrin) interessieren - egal welche Fundorte.
Gruß
Berthold
Conny3:
Hallo berthold,
sowohl in einer alten Fundgrube, als auch in irgend einem Lapisheft muß es schon mal eine Veröffentlichung zu den Isersaphiren gegeben haben. Ich werde mich etwas später mal genauer darum kümmern. Vielleicht weiß ich in etwa zwei Stunden etwas mehr, wenn ich zu hause bin und dort recherchieren kann.
Gruß Conny
Conny3:
Hier habe ich schon mal etwas herausgesucht:
"Im Saphirflüssel, findet man dreißig Arten von seltenen Steinen (Saphire, Rubine, Iserine, usw.), welche ich in einer einbruchsicheren Panzerkasse aufbewahre. Ich besitze auch noch ein Gabeleisen, mit welchem denen, die ohne Genehmigung der Obrigkeit Edelsteine schürften, die Augen ausgebrannt wu(e)rden."
Conny
PS: Die erste Literatur habe ich schon gefunden: B. WEBER: Reise zum "Saphirflössel"-
Eine geologische Exkursion in das Isergebirge
in Fundgrube 2/1987 S. 39-42 mit zwei SW Bildern (S. 48)
Und bei Vohenstrauss/Oberpfälzer Wald soll es auch Iserine gegeben haben oder sogar noch geben. Das habe ich irgendwo mal gelesen (vielleicht in einem uralten Aufschlussheft?)
Conny3:
...... und hier noch ein paar Bilder, sind zwar von der Qualität nicht die Besten:
Bild 1: Saphire aus dem Saphirflössel 8,7 mm 6,9 mm (so steht es jedenfalls in dem
tschech. Buch von 1983 "Drahe kameny kolem nas" was ich mir mal in
Tschechien kaufte.
Bild2: Iserine und Ansicht des Baches (auch aus dem Buch)
Selber war ich allerdings noch nie dort. Die Literatur von 1987 spricht jedenfalls von absolutem Sammelverboten (Naturschutzgebiet). Iserine seien aber zu finden gewesen. Auf 10000 Iserinen würde statistisch ein Saphir entfallen. Ein Rubin sogar erst auf 40000 Iserinen. Es wird aber auch von einem Zufallsfund eines 2 mm großen Saphirs gesprochen, den man nur so bei der Entnahme einer "Hand voll Sandes" im Bach dort fand.
Conny3:
Hallo Berthold,
und auch hier bin ich fündig geworden: V. Strunz: "Nigrinfunde bei Pleystein"
in "Der Aufschluß" Nr. 2 /1961 S. 30
Gruß Conny
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