Hallo (Hobby-)Geologen,
ich suche eine verständliche Erklärung,wie sich kleine Karren (hier: vertikal stehende "Lösungsrippen") auf der Oberfläche einer Rückstandshalde vom Kalibergbau bilden (SE-Seite, also entgegen der üblichen NW-Wetterseite).
Erosion durch Niederschlagswasser- ist klar. Da ich annehme, dass die Rückstandshalde (besteht aus ca. 80% Steinsalz, der Rest ist Kieserit, Anhydrit, Gips, Kalisalze und ein wenig Ton;vom Bergwerksschrott will ich nicht weiter reden) ein annähernd homogenes "Gemisch" darstellt, bliebt die Frage, wie die harten Rippen (siehe Foto) entstehen. Diese sind,wenn man einen Bereich ohne Karrenbildung aufgräbt, nicht im Haldenkörper vorhanden. Das bedeutet, dass sich diese Rippen erst während der erodierenden Einwirkung bilden.
Wie genau funktioniert das? Ein wirklich Hinweis auf ein 1A-Buch oder eine hervorragende Webseite (gerne auch engl.-sprachig), die genau solche Phänomene nachvollziehbar erklärt, würde mir auch reichen.
Danke.
GA
Kluftknacker