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Autor Thema: Ausleuchten der Kristallflächen  (Gelesen 12858 mal)

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Offline Rudolf Hasler

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Re: Ausleuchten der Kristallflächen
« Antwort #15 am: 10 Jan 13, 21:55 »
Uwe,

das mit den Linsen scheint mir sehr plausibel, denn meine Amethyste kommen mir auch immer blasser vor. Hab sogar schon mal gedacht, sie verlieren die Farbe.

Glück auf

Rudolf

Offline Heinrich

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Re: Ausleuchten der Kristallflächen
« Antwort #16 am: 12 Apr 13, 18:12 »
Hallo
Ich finde es ist von der Technik ein Spitzenfoto wie alle Fotos die ich von Matteo Cinellato bisher gesehen habe.
 
Das Beleuchten von Kristallen ist ein schwieriges Thema.
Jch benutze verschiedene Lampen. 1 Ringleuchte mit 70 Leds dimmbar zum betrachten ist sie super beim Fotorafiern hat sie aber ihre Grenzen
weil das Licht nur von oben kommt.
2 Ledlampen an biegsamen Armen ( alles aus dem Baumarkt und ein bischen umgebaut ) Sie sind zum Flächen ausleuchten besser geeignet
weil ich mit seitlichen Licht meistens bessere Ergebnise erreiche. Die Ledlampen sind ca 10mm im Durchmesser und somit komme ich sehr dicht an das Objekt heran.

Gruß Heinrich 

Offline Brodi69

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Re: Mineralienbilder
« Antwort #17 am: 22 Apr 13, 09:55 »

Ein kleiner Versuch mit neuen Mitteln, Kritik und Beurteilung erwünscht!!!

P.S.: Für diese Stufe existiert bereits ein potenzieller Käufer...

Schweiz/Basel-Landschaft, Kanton/Laufen, Bezirk/Liesberg/Alte Grube
Ausleuchten der Kristallflächen

Offline Glück auf

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Re: Ausleuchten der Kristallflächen
« Antwort #18 am: 22 Apr 13, 11:30 »
Hallo Christian :)!  Finde sieht doch ganz gut aus. Natürlich ist es sicher schwer so viele farblose Kristalle nebeneinander so hin zubekommen das man die Abgrenzung gut erkennen kann. Habs bei einem Ähnlichen Stück mal versucht, war nicht so gut wie deines.  Ob man es noch besser hin bekommt, weiß ich nicht,
kann dir da kaum mit Tips dienen. Scharf sieht es jedenfalls aus.   Alles Gute!  :)  Klaus

Offline Baryt-X

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Re: Ausleuchten der Kristallflächen
« Antwort #19 am: 22 Apr 13, 12:30 »
Hallo Christian.

Es hat mir den Anschein, als seien an den rechtsseitigen Kristallflächen doch recht starke Lichtreflexe deiner Leuchtmittel zu erkennen.
Arbeitest du mit Diffusor? Wenn nicht - ist im Allgemeinen sehr hilfreich!   ;)

Gruß Andi

Offline Brodi69

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Re: Ausleuchten der Kristallflächen
« Antwort #20 am: 22 Apr 13, 12:52 »

Hallo Andi

Da hast du recht, rechtseitig am Rand ist etwas viel Licht drin. Kann sein, dass ich den Hauptspot zuwenig abgedeckt habe, denn ich arbeite grundsätzlich mit matierten Aluflächen als diffus reflektierende Lichtquellen, die müssen aber irgend wo her das Licht bekommen.

Gruss
Christian

Offline Xyrx

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Re: Ausleuchten der Kristallflächen
« Antwort #21 am: 20 May 13, 10:40 »
Hallo,

interessant finde ich die Methode, eine solche Stufe auf hochreflektierendem schwarzen Untergrund zu fotografieren (polierte Stahlplatte?). Für mich sehen Fotos mit ausgeschnittenen Stufen oder Kristallen, vielleicht vor farbigem eingeschnittenem Hintergrund viel zu unnatürlich aus. Da schwebt (z.B.) ein Kristall völlig schwerelos vor himmelblauem Hintergrund. Klar sind solche Fotos auch von hervorragender Qualität und machen sicher viel Arbeit. Aber eben kommt sowas mir zu künstlich rüber. Mag man sich gerne drüber streiten, jeder hat eben einen anderen Geschmack.

LG Xyrx

Offline Rudolf Hasler

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Re: Ausleuchten der Kristallflächen
« Antwort #22 am: 24 May 13, 13:47 »
2 Bilder von einem Negativzepter. Bitte bewerten. Möchte gerne wissen, welches Bild euch besser oder nicht gefällt.


Österreich/Kärnten/Spittal an der Drau, Bezirk/Goldberggruppe
Ausleuchten der Kristallflächen
[size=78%]Österreich/Kärnten/Spittal an der Drau, Bezirk/Goldberggruppe
Ausleuchten der Kristallflächen
[/size]


Grüße
Rudolf


Offline Wegschmeißit

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Re: Re: Ausleuchten der Kristallflächen
« Antwort #23 am: 24 May 13, 13:59 »
Hallo Rudolf.

Das linke Bild ist besser, weil heller!

Gruß Dirk

Offline Krizu

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Re: Ausleuchten der Kristallflächen
« Antwort #24 am: 24 May 13, 16:11 »
Hallo,

ja, das linke. Details sind erkennbar.

MfG

Frank

Offline Tobi

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Re: Ausleuchten der Kristallflächen
« Antwort #25 am: 24 May 13, 16:15 »
Ganz klar links, das rechte ist viel zu dunkel.

Offline Rudolf Hasler

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Re: Ausleuchten der Kristallflächen
« Antwort #26 am: 25 May 13, 00:42 »
Vielen Dank für die Rückmeldungen. Ich habs mir gedacht, dass das 1. Bild viel besser ankommt.
Es ist verrückt, denn mir, da ich das Stück in natura kenne, gefällt das 2. besser. Wenn es zwar auch nicht die wirkliche  Brillanz des Zepters
wiedergibt, so kommt es meiner Meinung nach dem Charakter dieses Stücks näher als das erste.


lg
Rudolf

Offline Krizu

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Re: Ausleuchten der Kristallflächen
« Antwort #27 am: 25 May 13, 11:27 »
Hallo,

auch zur Beleuchtung gibt es im Histogramm Hinweise:
Das Histogramm der Helligkeit sollte annähernd gaussverteilt um 50%sein und den Bereich voll ausnutzen.

Schau doch auch mal bitte unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Ansel_Adams#Das_Zonensystem
das System an.

LG

Frank

Offline Harald Schillhammer

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Re: Ausleuchten der Kristallflächen
« Antwort #28 am: 25 May 13, 16:51 »
Hallo,

auch zur Beleuchtung gibt es im Histogramm Hinweise:
Das Histogramm der Helligkeit sollte annähernd gaussverteilt um 50%sein und den Bereich voll ausnutzen.

Schau doch auch mal bitte unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Ansel_Adams#Das_Zonensystem
das System an.

Gilt für den Optimalfall und im Fall von A.A. auf die S/W-Fotografie bezogen. In der Farbfotografie müsste man sich die Histogramme getrennt für die Farbkanäle ansehen (manche Leute wundern sich daher, dass eine Tonwertkorrektur oft zu Farbverschiebungen führt).
Gerade in der Mineralienfotografie kann es aber zu ganz wilden Luminanzverteilungen kommen wo das Zonensystem überhaupt nicht mehr greift. Hin und wieder muss man sogar (in vertretbarem Rahmen) ausgebrannte Spitzlichter in Kauf nehmen.

Rudolfs Fotopaar demonstriert sehr schön ein Problem des Fotografierens von durchsichtigen Kristallen. Entweder Fläche oder Transparenz. Das rechte Bild entspricht sicherlich mehr der Wirklichkeit, aber dann muss man sich was einfallen lassen um die verschwundenen Kristallränder wieder sichtbar zu machen. Da hilft nur viel Experimentieren, denn ein generell gültiges Beleuchtungskonzept gibt es nicht. Was bei einer Stufe wunderbar funktioniert kann bei der nächsten völlig in die Hose gehen.

lg

Offline Krizu

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Re: Ausleuchten der Kristallflächen
« Antwort #29 am: 25 May 13, 18:40 »
Hallo,

es hängt vom betrachteten Farbsystem ab. Deshalb schrieb ich über den Helligkeitswert. Daher würde ich nicht im RGB-System rechnen, gerade für den Kontrast, sondern im Lab. Jede Farbe lässt sich in einen Helligkeitswert und in einen Farbort zerlegen. Darauf basiert unser Farbfernsehen. IMHO 75% der Bandbreite für den SW-Anteil und nur 25% für die FArben. Das Auge sieht Details deutlicher im Hell-Dunkel-Kontrast als im Farbraum. Nehme dir mal ein Bild und reduziere den L-Wert und des FArbrausm einzeln. Du wunderst dich wie weit du die Farben reduzieren kannst.

Einige Bildoptimierungen in Gimp sind z.B. Zerlegung in LAB, optimierung im L-Raum und zusammenführen ohne den Farbraum ab zu verändern. So werden farbige Ränder und andere Artefakte vermieden und das Bild kkommt knackiger rüber.

Auf der anderen Seite hast du Recht - Abweichungen von der Theorie sind bei Reflexen etc notwendig, aber ein Maximum um 128 und eine volle Ausnutzung des Histogramms im L-Wert sind in der Regel gute Indikatoren.

MfG

Frank

 

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