Auch wenn die Bilder schwer zu deuten sind, sieht das für mich nach einem gerösteten Gangstück aus. Hier und da findet man auf den Halden Material, dass in Röstöfen erhitzt worden ist. Dadurch wird der Quarz bröselig und milchig weiß, der Siderit schwarz und ebenfalls sehr locker und bröselig (wird in Magnetit umgewandelt). Dieses Zeug riecht dann mitunter auch seltsam. In diesem Material können auch Reste von Bleiglanz, Zinkblende und Kupferkies eingeschlossen sein. Weiße oder grünlichweiße Krusten könnten somit aus Hydrozinkit bestehen. Ebenfalls möglich ist Aragonit. Da diese Mineralien auf den Halden entstehen, könnte man sie durchaus als Sinterbildung bezeichnen.
Arsenkies ist jedenfalls auszuschließen. Den gab es im Siegerland nur in geringen Mengen. Fast alles, was als Arsenkies bezeichnet wird, ist Alloklas, Cobaltin oder Glaukodot - also ein kobalthaltiges Erz. Von Neue Hoffnung sind mir diese in nennenswerten Mengen nicht bekannt.