Hallo,
die mir bekannten Helikopter-Prospektionsarbeiten im Raum Hagendorf-Pleystein zielten auf Uran, nicht auf Feldspat ab. Die Resultate sind auch veröffentlicht worden 1). Es wurden einige Anomalien dann mit Schürfen und Bohrungen untersucht.
Z.B. hat man schon vor 40 Jahren, als sich das Ende von Hagendorf abzeichnete, per Flugzeug mittels Gammaspektroskopie in der Oberpfalz nach im Untergrund verborgenen Feldspatpegmatiten gesucht.
@Klaus: Da würde mich die Quelle interessieren.
Es ist durchaus richtig, dass man Kalifeldspat gammaspektroskopisch suchen kann. Nur im Hagendorfer Gebiet, wo ja feldspathaltige Gneise, Granite und Aplite den geologischen Rahmen bilden zeichnen sich Pegmatite nur in ihrer Zonierung (eben die Feldspatzonen) in den Messwerten ab. Da habe ich meine Zweifel ob man die Auflösung via Heli bekommt. Ich spreche aus Erfahrung, da ich erst letztes Jahr ein Gamma-Profil über den Restpegmatitkörper von Hagendorf-Nord (50 cm über Boden) aufgenommen habe (die entsprechende Publikation ist in Begutachtung).
Gruß
Berthold
1) ZIEHR, H.: (1966) Uran-Thorium-führende Gesteinsgänge bei Pleystein und Flossenbürg im Oberpfälzer Wald. Acta Albertina 26:, S. 139-156.