Arbeitsmittel / Means for work > Exkursionsmaterial (Werkzeug etc.) / Field trip material (Tools etc.)
Welchen Rucksack ?
Kluftknacker:
--- Zitat von: couchmolch am 23 Jan 13, 17:27 ---Als Rucksack haben sich div. Militärrucksäcke bewährt.
--- Ende Zitat ---
Im Flachland ganz brauchbar, aber im hochalpinen Bereich? Da darf nicht gespart werden.
Kluftknacker
Brodi69:
Die älteren Militärrucksäcke sind zur Begehung von Steinbrüchen echt super, aber wie mehrfach erwähnt nichts für den hochalpinen Bereich.
Die neueren qualitativ hochstehenden Alpinrucksäcke sind in erster Linie für die Kletterei ausgelegt, kompakt, so dass ja nichts aussen anhängen kann. Solche Rucksäcke sich dann jedoch nicht zum Mineraliensuchen geeignet, weil Längere Werkzeuge, die innen keinen Platz finden, aussen nicht befestigt werden können.
Fazit: Stabiles Material (Abriebfestigkeit auf Geröllhalde, i.d.R. bei Markenrucksäcken), Stabilisatoren im Rucksack (Rucksack muss in sich stehen), breiter Hüftgurt (für Gewichtsverteilung, Bewegungsfreiheit), viele Aussenlaschen und Befestigungsmöglichkeiten sind wichtig (für Pickel, Hebeisen, Gehstöcke, Grübel etc.), Packmass mind. 45 (+20) besser 60 (+20) Liter ...
Achte dich auf den Sonderverkauf in den Sportgeschäften, aber auch dann musst Du mit € 130.- rechnen.
Gruss
Christian
garfield69:
Danke an euch alle
für die Informationen.Sie werden mir sicherlich sehr hilfreich sein.
Werde schon einen passenden Rucksack finden.
Gruß Markus.
Anatas:
Den abgeschnittenen Kanister habe ich seit über zig Jahren so in meinem Alpin-Rucksack und kann das ebenfalls nur weiterempfehlen.
Dadurch gewinnt der Inhalt mehr Halt und es verruscht weniger ... außerdem habe ich Hammer, Brechstange zwischen
Innen-Rucksack und Kanister geschoben und damit können diese auch keinen Kontakt zu den Funden (falls doch mal)
bekommen und nichts zerdrücken/zerstören ....
Beste Grüße
Gerhard
--- Zitat von: couchmolch am 23 Jan 13, 17:27 ---Bei großen Rucksäcken kannst du natürlich entsprechend große Kanister einbauen, d.h., wenn nötig, paßt dann dort hinein noch ein etwas kleinerer rechteckiger Eimer mit Henkel, wenn du noch mehr Transportmittel benötigst. Dafür hast du aber auf dem Hinweg den Vorteil, alles auf dem Rücken tragen zu können.
Gruß
Peter
--- Ende Zitat ---
mineralien-surselva:
Hi,
Es kommt drauf an was du unter hochalpinem Gelände verstehst. Aber wenn du auch Mehrtagestouren mit Biwak oder Zelt, Eispickel etc. planst, dann gibt es für mich folgende Kriterien: Mindestens 65 liter, der Rucksack sollte ein bequemes Tragesystem haben, der Rücken sollte möglichst stark und steif sein. Je weniger sinnlose Schnallen, Bänder, Netze etc., desto besser. Wenn du alleine kletterst und sich das ganze baumelnde Zeug in einer Spalte verfängt kann es dumm werden. Wenn du ihn anprobierst achte darauf, dass er schön eng anliegt (Gleichgewicht). Viele Rucksäcke werben damit wie toll es ist, dass man sie auch von der Seite oder unten öffnen kann. Durch Meißel, Hebeisen etc. gehen die "tollen" Reißverschlüße leider schnell kaputt oder verziehen sich. Das Obermaterial muss echt stark sein, leider gibt es nur sehr wenige Rucksäcke aus wirklich stabilem Stoff. Sollte es in dem Bergsportgeschäft einen Arc'teryx "Naos 55" oder "Arrakis 65" geben, dann greif mal das Material an... da merkst du schnell was Stabil heist. Leider sau teuer die Teile... aber das Beste, was ich bisher gesehen habe! Deuter und Osprey auch gut und preiswerter, wobei die guten mit 60+ auch über 200 € kosten...
lg
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