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Autor Thema: schwer fotografierbare Mineralien  (Gelesen 9727 mal)

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Offline Stänlsucher

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schwer fotografierbare Mineralien
« am: 25 Jan 13, 09:42 »
Glück Auf,
Versuch!!!! Bitte um Meinungen!Mit den Reflexen von den Hämatit,komme ich überhaupt nicht klar!Somit habe ich versucht nur den Pikropharmakolit auf das Bild zu zaubern  ???
2.Bild ist die Gesamtansicht von der mini Druse!

Glück Auf
Lutz
« Letzte Änderung: 11 May 13, 20:07 von Hg »

Offline Embarak

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schwer fotografierbare Mineralien
« Antwort #1 am: 11 May 13, 01:29 »
Zitat
eventuell doch besser nach "Fototechnik" verschieben ? ? ?
Ja, das wäre nett !
Ich finde es allgemein sinnvoll, für ein spezifisches Thema auch einen eigenen thread mit einem themenbezogenen Titel zu eröffnen.
Hängt man die Sache einfach nur an einen alten Titel an, geht das Thema entweder leicht wieder unter oder sprengt den vorigen thread.
Wie wär's in der Rubrik "Fototechnik" mit einem Titel, der auch gleich neugierig macht, z.B. : " schwer fotografierbare Mineralien "

Auch wenn ich im Umgang mit Photoshop nicht mehr ganz unbedarft bin, ist es mir nicht gelungen, aus den beiden Vorlagen
brauchbare Fotos zu machen. Die EXIF-Daten gaben zu wenig Infos her. Ich wäre zumindest bei ISO 100 geblieben.
Ich hätte außerdem hier das RAW-Format gewählt, weil es hier deutlich mehr Spielraum zur Nachbearbeitung gelassen hätte.
Ich vermute aber in erster Linie ein Beleuchtungsproblem.

@Lutz. Beschreib doch bitte mal genau den Aufbau mit Lichtquellen und Kameraeinstellungen.
Ich bin sicher, daß dann noch ein paar neue Ideen kommen.
Hier noch mal die beiden vorgestellten Bilder mit ihren auffälligen Histogrammen.

Norbert

 
 


Offline futzi

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schwer fotografierbare Mineralien
« Antwort #2 am: 29 Aug 13, 22:58 »
Hallo,
hier mal ein Pentagonit von der bekannten Fundstelle in Indien.
Durchmesse des Kristallbüschels 1cm. Irgend wie bin ich aber damit nicht zufrieden.

Futzi

Offline Embarak

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Re: schwer fotografierbare Mineralien
« Antwort #3 am: 29 Aug 13, 23:33 »
Grauer Stilbit statt weiß.  ???  Eine Lösung heißt Tonwertkorrektur.
Norbert

Offline Alcest

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Re: schwer fotografierbare Mineralien
« Antwort #4 am: 29 Aug 13, 23:42 »
Die Poonastufen sind gern so unschön verfärbt.

Offline Goldi85

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Re: schwer fotografierbare Mineralien
« Antwort #5 am: 29 Aug 13, 23:45 »
Hallo,

ich würds mit einem anderen Bildausschnitt versuchen, also die Kristallgruppe besser freistellen.

Gruß  Daniel

Offline futzi

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Re: schwer fotografierbare Mineralien
« Antwort #6 am: 30 Aug 13, 07:53 »
So hier noch ein Versuch, leider habe ich das Gefühl das ich die Schärfe nicht hinbekomme.
Würde ich mit einem Balgenauszugsgerät näher kommen???

Gruß Futzi

Offline Embarak

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Re: schwer fotografierbare Mineralien
« Antwort #7 am: 30 Aug 13, 10:26 »
Hallo,
Es ging in erster Linie um den grauen Stilbit, weniger um den Pentagonit.
Diese Stufen sind nicht einfach zu fotografieren. Bin mal über das gleiche Problem gestolpert.
Man sieht den Grauschleier auf vielen Bildern.
Es ist nicht viel Aufwand, sich mal das Histogramm anzusehen.
Übrigens trägt ein schwarzer Hintergrund auch zu dem Grauton der Begleitminerale bei.
Es geht auch anders.
http://www.mindat.org/photo-503363.html

Norbert

P.S.: Eigentlich sollte dieser thread den Bildern vorbehalten sein und weniger den Kommentaren.
        Vielleicht kann ein Moderator die-Pentagonit-Geschichte verschieben nach z.B.  schwer fotografierbare Mineralien oder Schwarzer oder weißer Hintergrund

Offline futzi

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Re: schwer fotografierbare Mineralien
« Antwort #8 am: 30 Aug 13, 13:37 »
Hallo,
wiedergefunden! Liebe Admins, eine kleine Info über das Verschieben wäre hilfreich.

Also der graue Untergrund ist leider auch in Realität so grau, da scheint das Untergestein durch. Leider bin ich da nicht versiert genug das
für das Bild zu korrigieren.
Aber ich brauche noch einen Tipp, ob ich mit einem Balgengerät das Detail noch größer fotografieren kann.
Ich kann das nur mit der Kamera, leider nicht mit einem Binokular.

Futzi

Offline CRYSTALLOGIC

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Re: schwer fotografierbare Mineralien
« Antwort #9 am: 30 Aug 13, 14:37 »
...Aber ich brauche noch einen Tipp, ob ich mit einem Balgengerät das Detail noch größer fotografieren kann.
Ich kann das nur mit der Kamera, leider nicht mit einem Binokular...

Hallo,

größer nicht, aber schärfer  ;) Indem du ne Bilderserie mit zu-, oder abnehmender Entfernung, so dass du etwa für jede Schärfenebene ein Bild hast schießt und sie dann zusammenrechnen läßt.

Gruß

Offline futzi

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Re: schwer fotografierbare Mineralien
« Antwort #10 am: 30 Aug 13, 14:48 »
Habe ich ja gemacht mit CombineZP.

Offline uwe

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Re: schwer fotografierbare Mineralien
« Antwort #11 am: 30 Aug 13, 17:06 »
Ich denke die Tiefenschäfe ist hier nicht das Problem. Ich nehme an, die Kamera hat ein Problem mit zu viel Helligkeit und dem damit verbundenen flauen Kontrast. Ich würde es mal mit Blende 8 und einer kürzeren Zeit als die Automatik vorschlägt versuchen. Dann wird das Bild zwar dunkel, aber das sollte man mit GIMP korrigieren können.

Uwe

Offline Lithos

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Re: schwer fotografierbare Mineralien
« Antwort #12 am: 31 Aug 13, 14:01 »
Mal ins Forum gefragt:

hat jemand ein gutes Konzept um Mikros mit reflektierenden Kristallen abzulichten?

Das Problem ist, dass beim Stacking immer unschöne Bereiche erhält, egal ob man das Objekt oder die Kamera bewegt.
Difuses Licht bringt ebenso wenig, da man ja ausreichend Helligkeit benötigt, damit die Aufnahmen überhaupt was werden.
Im Anhang sind zwei Bilder:

Auf dem ersten geht es mir um den angebrochenen Kupferkies. Wie schon gesagt stören mich diese fiesen, ineinander gerechneten
Reflexionen. Bei anderen Mikros ist das noch schlimmer, dass einem beim Betrachten fast schlecht wird ;D

Das zweite (Pyromorphit) ist als Vergleich gedacht, da Beleuchtung, Bildbreite und Objektiv gleich sind. Wäre toll, wenn man das erste Stüfchen auch so hinbekommen könnte.


Bin Euch für alle Vorschläge dankbar!

Offline guefz

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Re: schwer fotografierbare Mineralien
« Antwort #13 am: 31 Aug 13, 14:45 »
Hallo,

das Foto mit dem Chalkopyrit sieht überbelichtet aus, damit werden solche Reflexionen noch verstärkt. Versuch es mal mit leicht unterbelichteten Einzelaufnahmen, Wenn der Stack fertig gerechnet ist kann man ja immer noch nachträglich aufhellen. Aufhellen geht immer, nachträglich dunkler machen geht nie.

Günter

Offline Embarak

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Re: schwer fotografierbare Mineralien
« Antwort #14 am: 31 Aug 13, 20:07 »
Zitat
das Foto mit dem Chalkopyrit sieht überbelichtet aus, damit werden solche Reflexionen noch verstärkt. Versuch es mal mit leicht unterbelichteten Einzelaufnahmen, Wenn der Stack fertig gerechnet ist kann man ja immer noch nachträglich aufhellen. Aufhellen geht immer, nachträglich dunkler machen geht nie.
Diese Empfehlung ist erstmal gut, allerdings trifft die letzte Bemerkung über nachträgliches Abdunkeln nur zu, wenn man jpg aufnimmt.
Mehr Spielraum beim Aufhellen und Abdunkeln hat man im RAW-Format. Man kann über Adobe Bridge ganze Bildserien in Camera Raw öffnen und dort dann gleichzeitig bearbeiten, die Endergebnisse als neue jpg's  speichern und diese dann mit der jeweiligen software stacken.
Mit dem Histogramm und Tonwertkorrektur kann man danach am zusammengesetzten stack immer noch rumspielen.

@Lithos: Wie machst Du Deine stacking-Serien genau? Kann man die Kamera über den PC steuern?
               Welche software verwendest Du?

Ich bin mittlerweile von CombineZP auf Zerene Stacker umgestiegen. Dazu hatte Harald S. gute Tips im thread
Artefakte bei der Bildverarbeitung und Schwingungsdämpfung - Theorie und Praxis gegeben: Die Bilder nach 2 Algorithmen berechnen, anschließend in Photoshop
übereineinderlegen und die Vorteile der beiden Methoden Dmap und Pmax über Masken vereinen.
Du findest darin auch Tips, verschiedene Combine-Algorithmen über Masken miteinander zu kombinieren.
Das ist jetzt nur grob beschrieben.
Ich müsste hier zu viele Zitate einbauen, deshalb empfehle ich, den thread mal in Ruhe zu lesen ! Lohnt sich !

Gruß
Norbert



 

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