https://www.geolitho.eu/finanziell-unterstuetzen/https://crystalparadise.de/https://www.lithomania.de

Autor Thema: Chrysopras aus Langenberg  (Gelesen 3796 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline prismatinum

  • ***
  • Beiträge: 230
Chrysopras aus Langenberg
« am: 10 Feb 13, 13:41 »
Hallo,
ich habe eine Handstufe mit dem Fundort Langenberg bei Hohenstein- Ernsthal/ Granulitgebirge in der Sammlung. Auf einer Serpentinitartigen Matrix befindet sich apfelgrüner Chrysopras, überzogen von einer dünnen Chalcedonschicht. Ich kenne eine derartige Paragenese eher von Callenberg. Mit dem Fundpunkt Langenberg kann ich nicht richtig was anfangen, vielleicht kennt jemand die Lokalität und kann mir sagen um welche Art von Aufschluß es sich dort handelt.

Gruß Heiko

Offline Tobi

  • inaktiver User
  • ******
  • Beiträge: 2.327
Re: Chrysopras aus Langenberg
« Antwort #1 am: 10 Feb 13, 13:57 »
Hallo Heiko,

es gibt ein Langenberg im Granulitgebirge, und zwar ist das ein Ortsteil von Callenberg. Und auch Hohenstein-Ernstthal passt in diese Angaben, das ist nämlich eine Nachbargemeinde. Somit also kein Widerspruch, denn du hast deiner Vermutung entsprechend eine Callenberger Stufe vor dir.

Gruß
Tobi

Offline Fritzi

  • ******
  • Beiträge: 1.208
Re: Chrysopras aus Langenberg
« Antwort #2 am: 10 Feb 13, 15:31 »
Hallo Heiko,

vielleicht stammt Dein Stück aus dem aufgelassenen Steinbruch am Kiefernberg.

BG
Fritzi

Offline fassi

  • *****
  • Beiträge: 721
  • Hamitland Arzgebirg
Re: Chrysopras aus Langenberg
« Antwort #3 am: 10 Feb 13, 17:58 »
Kiefernberg -  ;) ;)
Ist möglich habe ähnliches Material von da .
es könnte aber auch vom Tgb "Kiefernberg nord " stammen , war eine kleinere Nickelgrube  die aber eigentlich näher an Falken als langenberg
liegt .ebenso könnte hier jeder noch so kleine Erkundungsschurf  der Nickehütte in Frage kommen .
davon gibt es auch auf langenberger Flur  genug , welche auch ins Granulit laufen . auch auf dem gebiet Kiefernberg Ost
Das Gesammte Areal wurde in DDr zeiten Gründlich erkundet ,Teils mit Bohrungen ,Teils mit Schürfen
von da her würde ich dem langenberg bei hohenstein schon glauben schenken .


jedenfalls ist nicht alles was so aussieht gleich aus dem Callenberger Tagebau gruben .-

Offline prismatinum

  • ***
  • Beiträge: 230
Re: Chrysopras aus Langenberg
« Antwort #4 am: 10 Feb 13, 19:18 »
Ich bin auch eher der Meinung, dass die Stufe aus einem Probeschurf oder einem natürlichen Aufschluß auf der Langenberger Flur gemacht wurde. Der Fund stammt von 1971 und ich denke, wenn die Stufe in den Callenberger Abbauen gemacht wurden wäre, dann hätte der Finder das Stück auch mit Callenberg beschriftet. Den genauen Fundort wird man wohl nicht mehr herausfinden können aber die grobe Richtung ist klar.

Gruß Heiko

Offline fassi

  • *****
  • Beiträge: 721
  • Hamitland Arzgebirg
Re: Chrysopras aus Langenberg
« Antwort #5 am: 10 Feb 13, 20:19 »
Hallo Heiko .
1971  könnte perfekt zu einen Probeschurf auf Langenberger Flur passen ....
Der Tagebau Kiefernberg Nord wurde schnell wieder abgeworfen . Callenberg Süd ging dem Ende entgegen .
und für Nord 1 passt die zeit nicht ganz .

Wenns dich noch weiter Intressiert kann ich mich mal kundig machen ob man da noch nähere Infos zu Den Erkundungsarbeiten am Kiefernberg Ost herausbekommt .-

Offline raritätenjäger

  • inaktiver User
  • ******
  • Beiträge: 2.837
  • Mineraliensammler
Re: Chrysopras aus Langenberg
« Antwort #6 am: 11 Feb 13, 11:47 »
Hallo,

das Stück würde ich aber als Chalcedon ansprechen. Wenn mich nicht alles täuscht, "benötigt" Chrysopras einen gewissen Ni-Gehalt, der hier nicht vorliegen dürfte. Aber das ist vielleicht auch Ansichtssache. Aber nierige Aggregate in Hohlräumen würde ich bei Chalcedon belassen. In jedem Fall aber ein interessantes Stück!

Gruß
Andreas