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Autor Thema: Stacking  (Gelesen 3408 mal)

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Offline uwe

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Stacking
« am: 25 Feb 13, 18:23 »
Möglicherweise wurde darüber schon mal geschrieben, aber ich bin zu faul zum Suchen.

Also, was ist beim staking besser, das Subjekt bewegen oder die Kamera bewegen? Ich denke den Fokus verändern verbieten sich, oder?

Uwe
« Letzte Änderung: 26 Feb 13, 00:57 von slugslayer »

Offline Krizu

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Re: Staking
« Antwort #1 am: 25 Feb 13, 18:40 »
Hallo,

Objekt ist meist einfacher :-)

MfG

Frank

Offline loparit

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Re: Staking
« Antwort #2 am: 25 Feb 13, 19:25 »
Ich habe einen Tisch auf dem das Objekt steht und die Beleuchtung befestigt ist. Ich bewege den Tisch mit dem Objekt nach oben in Richtung Kamera. Die Beleuchtung bleibt so immer gleich.

Gruß
loparit

Offline Harald Schillhammer

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Re: Staking
« Antwort #3 am: 25 Feb 13, 20:33 »
Im Prinzip ist es egal ob du das Objekt oder die Kamera bewegst. Wenn du das Objekt bewegst ist wichtig - wie Edgar schon bemerkt hat - dass das Licht fix bleibt. Bei flächenreichen Kristallen kann, v.a. bei Mikros, die geringste Veränderung des Lichtwinkels ein völlig anderes Bild ergeben.
Ich persönlich bewege lieber die Kamera, weil ich oft aus bildkompositorischen und beleuchtungstechnischen Gründen das Objekt geringfügig drehen können muss.

Wenn die Objekte groß genug sind kannst du auch den Fokus am Objektiv verändern. Wenn ich im Freiland fotografiere (v.a. bei Pilzen) mache ich das immer so. Dann empfiehlt sich aber eine Stacking-Software die mit der sich dadurch verändernden Bildgeometrie gut umgehen kann.

lg

Offline Embarak

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Re: Staking
« Antwort #4 am: 25 Feb 13, 21:47 »
Zitat
Im Prinzip ist es egal ob du das Objekt oder die Kamera bewegst. Wenn du das Objekt bewegst ist wichtig - wie Edgar schon bemerkt hat - dass das Licht fix bleibt.
Edgar's beschreibt eine Konstruktion mit vertikaler Bewegung von Tisch und Beleuchtung mit fixer Kamera.
Bei mir ist Objekt und Beleuchtung festgelegt und die Kamera wird mehr oder weniger horizontal auf einem Makroschlitten bewegt.
Die Kamera hat einen Fernauslöser. Je kleiner der gewünschte Bildmaßstab, desto aufwendiger jede Verstellmechanik.

Gruß
Norbert

Offline uwe

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Re: Staking
« Antwort #5 am: 25 Feb 13, 21:47 »
@Harald,

das mit der software für geringe Abweichungen der Bildgeometrie ist interessant. Ich benutze bzw. habe Combine ZP. Welche software benutzt Du für die erwähnten größeren Objekte mit möglichen Bildgeometrieverämderungen?

Gruß
Uwe

Offline Harald Schillhammer

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Re: Staking
« Antwort #6 am: 25 Feb 13, 22:14 »
Uwe, das wirkt sich eigentlich nur bei größeren Fokusveränderungen aus, ist also fast immer vernachlässigbar (d.h., ich hätte mir den Zusatz eigentlich sparen können  :)). Normalerweise hat man es nur mit einer Veränderung des Abbildungsmassstabes zu tun. Im Prinzip kann heutzutage fast jede einigermaßen ausgereifte Stacking-Software (so auch CombineZ) damit umgehen. Im Mikrobereich kann man auch mit orthografischer Projektion arbeiten, d.h. man pfeift auf das reskalieren der Einzelbilder (ist bei sehr tiefen Stacks aber nicht ratsam). Bei Verwendung von Weitwinkelobjektiven kann dann auch noch die Verzeichnung je nach Fokusdistanz eine andere sein kann. Ich habe mir ein Nikon 20/3.5 durch einen sehr dünnen K1-Zwischenring in ein Makro umgewandelt und speziell bei diesem Objektiv sind die Randverzeichnungen sehr stark. Allerdings ist durch die sehr kurze Brennweite die Schärfentiefe so groß, dass man auf das Stacken meist verzichten kann.
Ich arbeite mit ZereneStacker. Habe auch Helicon Focus auf meinem PC aus der Zeit bevor es ZS gab. Zerene ist wesentlich langsamer als HF, aber dafür ist das alignment um einiges genauer und Geschwindigkeitseinbuße ist eben der Preis den man dafür zahlt.

lg
« Letzte Änderung: 25 Feb 13, 22:20 von Harald Schillhammer »

Offline uwe

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Re: Stacking
« Antwort #7 am: 26 Feb 13, 08:18 »
Danke Harald, Du hast mir Mut gemacht. ich werde es halt mal ausprobieren.

Gruß
Uwe

Offline Jörg

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Re: Stacking
« Antwort #8 am: 01 Mar 13, 21:00 »
Hallo Uwe,

ich benutze einen Makroschlitten auf dem Stativ und bewege das Objektiv zum feststehenden Objekt.
Als Software bin ich mit CombineZP ganz zufrieden.
Wähle dabei immer "All Methods" aus.
Was mich bei CombineZP ein wenig stört, ist der Hang zum Überblenden von spiegelden Oberflächen.
Dafür überzeugt jedoch der "Preis".

Beste Grüße und Glück Auf!
Jörg

 

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