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Autor Thema: Anfänger:Wie sucht man richtig  (Gelesen 25742 mal)

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Offline Rose

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Re: Anfänger:Wie sucht man richtig
« Antwort #15 am: 27 Feb 13, 10:41 »
Habe schon mal gegooled, doch bin ich jedesmal hier beim Mineralienatlas gelandet bzw. Die Vereine waren zu weit weg, weiß vielleicht jemand wo so ein Verein im Kreis Aw / Myk  zu finden ist.
LG Anne

Offline Kluftknacker

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Re: Anfänger:Wie sucht man richtig
« Antwort #16 am: 27 Feb 13, 12:35 »
Hallo,

ich denke, der Fragestellerin geht es um das Suchen und nicht um das Sammeln. Da helfen Hinweise auf Bücher kaum weiter, denn die behandeln schwerpunktmäßig den 2. Schritt (=Sammeln).

Kluftknacker

Offline Rose

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Re: Anfänger:Wie sucht man richtig
« Antwort #17 am: 27 Feb 13, 13:29 »
Ja, so ist es, denn zum sammeln muss man ja erst einmal etwas finden, und zum finden muss man suchen, also wie schon gesagt, ich bin absolut Ahnungslos, und voll der Anfänger!
Anne

Offline guefz

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Re: Anfänger:Wie sucht man richtig
« Antwort #18 am: 27 Feb 13, 18:19 »
Hallo,

wenn das Wetter wieder etwas sinnvoller ist, kann ich dich mal mitnehmen in die Eifel.

bis denn

Günter

Offline Mangan-TIM

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Re: Anfänger:Wie sucht man richtig
« Antwort #19 am: 27 Feb 13, 19:38 »
Hallo Anne,

habe den Thread mal gelesen und mich bei deiner Erklärung über die Leidenschaften Deines Sohnes selbst in meiner Kindheit wieder entdeckt. Das mit dem Sammeln ist das eine, das andere sind die Fundstelleninfos. Aber bis dahin ist es noch ein Stück Weg und keiner hat hier geschrieben, das eine genaue Fundstellenangabe zwar recht hilfreich ist, aber doch nicht viel nützt, wenn man nicht weiß was man suchen soll. Jetzt bin ich kein Alpin-Spezi, sondern eher im Mittelgebirge zu Hause (Thüringer Wald). Hatte damals das Glück in der Schule an einer AG Geologie eintreten zu können, und habe somit dadurch die ersten, auch praktische Erfahrungen gemacht. Jetzt weiß ich nicht, ob es so etwas bei euch gibt, ist ja jetzt auch eine andere Zeit als damals. Aber ich habe z.B. noch heute ein belangenlos aussehendes Stück Quarz in meiner Sammlung - eigentlich völlig wertlos - aber es erinnert mich an meine Anfänge und geht deshalb auch nicht raus! Was ich damit sagen will: es ist doch erst mal völlig egal ob ihr eine genau beschriebene und vielleicht noch viel besuchte Fundstelle besucht, oder ob ihr beim Spaziergang einfach mal auf herumliegende Gesteinsbrocken achtet. Die meisten bekannten Fundstellen sind schon so durchwühlt, dass spektakuläre Kristallfunde fast unmöglich sind. Das ist aber auch im Moment nicht weiter tragisch. Wenn ich richtig gelesen habe, habt ihr Beide(du und dein Mann) keine Ahnung von Mineralien - auch da entdecke ich meine Eltern wieder, als ich so alt war wie dein Sohn. Aber ihr habt schon ein Bestimmungsbuch. Das einfach mal auf Spaziergängen mit genommen und versuchen die Gesteine beim Spaziergang (nicht unbedingt die vom Schotterweg - du weist bestimmt, wie ich es meine) zu bestimmen. Das macht erstens Spaß, weils lustig ist - jeder hat da so seine eigene Meinung, und es übt ungemein. Alpin sagtest du, also grob gesagt Quarz, Glimmerschiefer und Kalk als Hauptgesteine. Auch da kann man beim Wandern an Geröllhalden schon mal suchen.
Das Betreten von Steinbrüchen ist glaube ich noch verfrüht. Erstens ist das meisten verboten, und selbst wenn man zur Betriebszeit kommt, mit Kindern sehr ungern gesehen. Das Zutrittsverbot steht meistens auch schon am Zugangstor dran. Das Mitführen eines Helmes, und ich meine da keinen Fahrradhelm - der hilft in der Regel nicht viel - und vor allem festes Schuhwerk, keine Turnschuhe, knöchelhohe Wanderschuhe dürften reichen. Und dann noch einige Überredungskunst und das Herz einen Steinbruchbesitzers läßt sich vielleicht erweichen, und wenn ihr großes Glück habt, zeigt er euch vielleicht den Bruch. Aber so einfach selber rein, davon würde ich abraten. Zu gefährlich!
Ich habe hier auch gelesen, ihr sollt nach einem Verein Ausschau halten - das muß nicht unbedingt sein. Ich bin auch in keinem Verein. Wenn dein Sohn das ernst meint mit dem Mineraliensuchen und bei der Sache bleibt, lernt er bei späteren eigenen Touren automatisch Sammler kennen und macht somit auch gemeinsame Touren. So wars bei mir auch. So lernt man Schritt für Schritt die eigenen Gegend kennen und durch das Internet kann man sich heute so schön informieren, was mal für Bergbau in der Gegend war, doch Vorsicht, nicht jeder Beitrag stimmt! Ich wünschte, ich hätte damals die Möglichkeiten gehabt wie heute.
Also einfach loslaufen und Augen auf beim Spaziergang, es sei denn ihr wollt wirklich explizit auf eine bekannte Fundstelle, nur dann besteht die Gefahr, das die Erwartungen bei weitem nicht getroffen werden und die Enttäuschung dann so groß ist, dass dein Sohn die Lust verlieren könnte. Aber das will hier bestimmt niemand.

Glück Auf - wie man bei uns sagt

Thilo

Offline rtbstone

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Offline Rose

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Re: Anfänger:Wie sucht man richtig
« Antwort #21 am: 28 Feb 13, 08:37 »
Danke für die netten und hilfreichen Beiträge / Links. habe nochmals mir die Seine rausgesucht die mein Sohn hier in der Gegend und bei unserem letzten Urlaub in Österreich an der Limbergsperre gefunden hat, zudem holte ich mein altes Buch, der Kosmos Steinführer von 1974 und den Bestimmungsblock meines Sohnes, in der Natur unterwegs Mineralien und Gesteine entdecken und bestimmen. Habe versucht die Steine zu bestimmen, bin Gänzlich überfordert gewesen. Die Steine sind so wie er sie gefunden hat, also nicht aufgeschlagen oder sonst bearbeitet, jemand der sich dafür nicht Interessiert würde sagen, sind halt Steine, mein Buch ist sehr kompakt mit vielen Bilder und Erläuterungen wo ich selbst Schwierigkeiten hatte alles zu verstehen, der Block meines Sohnes ist zu einfach, Abbildungen wenige und die Steine werden im bearbeitetem Zustand gezeigt.Meine Frage, kann mir jemand Literatur empfehlen vielleicht auch welche die man gut beim Wandern mitführen kann,Mineralien die man rund um Mendig / Maria Laach finden kann vielleicht auch Mineralien die man in Österreich am Dachstein finden kann. dann noch eine Frage, müssen die Steine irgendwie aufgeschlagen oder bearbeitet werden, oder bleiben sie so wie man sie gefunden hat, dann würde ich mich nur Fragen wofür man Hammer und Meißel braucht, bitte lacht nicht zu sehr über meine Fragen, wie schon gesagt bin ich absoluter Anfänger der sich ernsthaft mit dem Thema auseinander setzen will, um das Interesse meines Sohnes zu fördern, wäre schön wenn er daraus ein Hobby machen könnte.
LG Anne

Offline Mangan-TIM

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Re: Anfänger:Wie sucht man richtig
« Antwort #22 am: 28 Feb 13, 20:30 »
Hallo Anne,
warum sollen wir über dich lachen? Jeder, der hier in diesem Thread antwortet sollte daran denken, dass er genauso auch einmal angefangen hat! Und da gibt es kein mildes Belächeln, sondern von mir eher viel Beifall und Hochachtung, dass du dich, um die Leidenschaft deines Sohnes willen in dieses zugegebenermaßen nicht ganz leichte Thema reinfuchsen willst. Und das auch noch ganz ohne eine Hilfe vor Ort. :)
Wie gesagt, ich bin kein Alpensammler und zu Fundstellenbüchern über Österreich kann ich auch nicht viel sagen. Weiß aber, dass es so etwas geben soll. Einfach mal bei EBay oder Google "Fundstellenbücher, oder -beschreibungen Österreich" eingeben und schauen was da kommt. Aber hier im Atlas gibt es ja genug Sammler von diesem Gebiet - also gleich Aufruf an Alle: wer solche Bücher hat, melden! ;) Danke!
Vielleicht aber mal einen kleinen Crash-Kurs in Puncto Sammeln von mir. Du hast geschrieben, dass du ein Gesteinsbestimmungsbuch hast. Darin sind, so glaube ich, keine Mineralien abgebildet, sondern nur Gesteine. Ist auch erst mal ok, da ihr ja zu Hause nur Gesteine zu haben scheint. Vielleicht mal was allgemeines zu Gestein: Gesteine sind große feste Massen (z.B. Gebirge), welche aus mehreren Mineralien zusammengesetzt sind. Und jetzt geht es schon los. Ein Gesteinsbestimmungsbuch ist kein Mineralienbestimmungsbuch.  In deinem Buch sind nur die auf der Erde vorkommenden Gesteine zu finden. Nur ist das mit Sicherheit nicht leicht als Laie die auseinander zu halten. Beim Granit ist noch relativ einfach - Feldspat, Quarz, Glimmer - die vergess ich nimmer - alter Geologenspruch! Siehe auch die Pflastersteine - meist Granit. Glimmerschiefer, auch in den Alpen sehr häufig glänzt so silbrig schuppig und spaltet beim Zerschlagen in einzelne Schichten. Die anderen Gesteine sind schon schwer auseinander zu halten.
Aber vielleicht ein Tipp: mach doch mal mit dem Handy - Macroaufnahme ein paar Bilder und wir können dir sagen um welches Gestein es sich handelt. Und dann kannst du mit dem Buch schon mal etwas üben. Das könnt ihr doch zusammen machen. Nur als Vorschlag. ;)
Mit den Mineralien ist das was anderes. Die kommen in ganz bestimmten Kristallgefügen vor und sind dann das, was man so auf Börsen oder in Museen bestaunt, wegen ihrer Farbenpracht und dem Aussehen. Und die sind es auch, wenn ich dich richtig verstanden habe, welche ihr auf Fundstellen bei euch suchen wollt. Aber bis dahin ist es noch ein Stück Weg. Alles der Reihe nach.
Den Hammer und den Meißel braucht ihr, um große Gesteinsbrocken zu formatieren - sprich zerkleinern. Manchmal sind in großen Brocken kleinere Hohlräume - sprich Drusen, und in denen hatten die Mineralien manchmal die Möglichkeit sich frei zu entwickeln und Kristalle zu bilden. Die sind das, was wir z.B. sammeln - Kristalle, also ich. Und wenn ihr beim Spaziergang mal solche Brocken finden solltet, einfach mal aufschlagen. Eine gute Wanderkarte ist wichtig. Ich bevorzuge die alten topografischen Karten 1:25000 , die sind auch meistens heute noch genauer als die neuen. Aber eine neue Karte machts für den Anfang auch erst einmal. Eine Lupe ist auch wichtig. Da gibt es solche kleinen Klapplupen, die man so einklappen kann, Vergrößerung 6x oder 12x oder mehr - gibts auch bei EBay billiger als im Fachhandel, oder vielleicht hat hier ja jemand eine übrig und kann sie abgeben - also 2. Aufruf ----- Lupe - wer hat eine übrig?
Ich hoffe, ich habe erst einmal etwas weiter helfen können. Der Rest kommt Schritt für Schritt. No Panic - jeder von uns hat so angefangen!

Glück Auf

Thilo

Offline Rose

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Re: Anfänger:Wie sucht man richtig
« Antwort #23 am: 01 Mar 13, 09:23 »
Hallo danke für die Beiträge, einwenig weiß ich jetzt den Unterschied zwischen Gestein und Mineralien, ein Gestein konnte ich mit Hilfe des letzten Schreiber bestimmen, es ist ein Glimmerschiefer, ich versuchte  Bilder hochzuladen, hat leider nicht funktioniert, kam mit dem Komprimieren nicht zurecht,übrigens in Österreich machen wir nur Urlaub, unser Wohnort liegt in der Vordereifel.
LG Anne

Offline heli

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Re: Anfänger:Wie sucht man richtig
« Antwort #24 am: 01 Mar 13, 12:34 »
Der Dachstein ist nicht unbedingt bekannt für Mineralienfunde. Außer kleinen Calciten - und die auch nicht oft - ist mir nichts bekannt.

Ein Fundgebiet - besonders auch für Kinder geeignet - ist Donnersbachwald. In allen Bächen findet man Granate. Am bekanntesten ist der Bach, der neben dem Weg zur Mörsbachhütte herunterkommt. Etwa 10 min oberhalb des Parkplatzes in den Bach steigen und dann klopfen oder auch wenn man Lust hat aus dem Sand auswaschen.

Offline Glück auf

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Re: Anfänger:Wie sucht man richtig
« Antwort #25 am: 01 Mar 13, 15:04 »
HALLO :)! In alten Steinbrüchen brechen im Winter auch öfters größere Stücke ab, die das Eis absprengt, manschmal lohnt es sich dieses neue Material (Abbrüche) zu durch suchen, und wenn es nur kleine Stufen mit Ouarzkristallen sind.
Hier gibt es auf der Startseite, rechts unten eine Liste stattfindender Mineralienbörsen, dort kann man auch Kontackte finden, sicher ist mal eine in deiner nähe. Googel mal bei Lapis da stehen auch für jeden Monat die
Börsen drin.     Alles Gute u. Freude beim sammeln :)!!  Klaus aus Sachsen

Offline Krizu

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Re: Anfänger:Wie sucht man richtig
« Antwort #26 am: 01 Mar 13, 15:13 »
Hallo,

die Vordereifel ist doch ein El Dorado!
An deiner Stelle würde ich das Angebot von Guefz sofort annehmen :-)

LG

Frank

Offline guefz

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Re: Anfänger:Wie sucht man richtig
« Antwort #27 am: 01 Mar 13, 15:33 »
Hier ist das Maria Laach in der Eifel gemeint...

Günter

Offline uwe

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Re: Anfänger:Wie sucht man richtig
« Antwort #28 am: 02 Mar 13, 18:18 »
Wieso die Kritik? Ist doch alles gesagt worden. Denkt doch mal nach, wie die meisten von uns angefangen haben. Erst mal alles aufheben und mitnehmen was einem so gefällt. Außerdem mit einem Hammer eifrig Steine zerschlagen. Auch dabei lernt man.

Wenn man in der Nähe der Eifel wohnt und im Urlaub nach Österreich fährt sind das ja schon die besten Voraussetzungen für einen angehenden Mineraliensammler. In Österreich sollte man aber schon die Zentralalpen wählen.

Uwe

Offline heli

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Re: Anfänger:Wie sucht man richtig
« Antwort #29 am: 02 Mar 13, 21:11 »


Günter hat das Angebot gemacht, die zwei mitzunehmen, wenn das Wetter wieder passt. Ich weis nicht wie es bei euch aussieht, aber bei mir in der Ecke dauert es noch mindestens 2 - 3 Wochen, bis man in niedrigeren Lagen wieder sammeln kann, in den Bergen teilweise noch Monate.

Maria Laach liegt wenn ich mich nicht irre direkt in der Eifel. Dazu gibt es im Atlas eine Menge Fundortbeschreibungen. Und Idar-Oberstein z. B. ist auch nicht so weit weg.

 
« Letzte Änderung: 03 Mar 13, 10:36 von slugslayer »

 

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