Arbeitsmittel / Means for work > Exkursionsmaterial (Werkzeug etc.) / Field trip material (Tools etc.)

Fäustel+Meißel vs. Geologenhammer

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Alcest:
Hallo,

nächster Qualitätsthread meinerseits. Nachdem das Mikroskopbudget nicht gesprengt wurde, steht ein neues Exkursionswerkzeug auf der Wunschliste.

Da ich mit zwei linken Händen geboren wurde, liegt die Präzision meiner Treffer mit einem Geologenhammer in traurigen Bereichen.
Zudem scheitert ein solches Exemplar in meinen Händen an jedem Gestein, das widerstandsfähiger als Kreide ist.

Das geplante Einsatzgebiet liegt zu 95% im präzisen Zerkleinern von Gesteinen am Aufschluss. Eigentlich steht die Anschaffung von Fäustel und Meißel nicht zur Debatte, firmentechnisch wird es bei Estwing bleiben.

Fragen:

- übertreibe ich es mit einem 1800 Gramm Fäustel?
- 280 oder 400 mm Länge?
- Meißel: 15 mm Schneide oder spitz zulaufend? Macht die Länge einen Unterschied?

Wie immer bin ich für eure Mithilfe sehr dankbar.


Jan

Stänlsucher:
Glück Auf Jan,
1800gr Fäustel? Kommt ganz darauf an,wie Du körperlich "gebaut" bist und mit welcher Ausdauer Du arbeiten kannst!Manchmal ist etwas weniger = mehr!
Meißel,flach oder spitz,wirst Beide brauchen!? Je nach dem was Du für Gestein bearbeiten willst-musst!
Länge ist auch so ne Sache,ich nehme Kurze zum formatieren und unterschiedliche Längen,je nach dem,was ich "abbaue" oder bergen will!
Wenn Du zwei li Hände hast,macht sich ein Schlagschutz und gute Handschuhe gut (musst da aber li und re nehmen  ;))!!!!
Schutzbrille ist auch pflicht!

Glück Auf
Lutz

guefz:
Hallo,

wenn du den Hammer auch mal ohne Meißel zum direkten Zerschlagen von Steinbrocken nutzen willst, ist besser wenn der Stiel etwas länger und der Kopf etwas schwerer ist. Nutzt man den Hammer nur mit einem Meißel, reicht ein kurzer Stiel und ein etwas leichterer Kopf. Ansonsten gilt wie schon Lutz geschrieben hat: frag deine Muckis was sie aushalten. Bei mir hat sich als Universalhammer 2,5 kg mit 50 cm Stiel durchgesetzt, aber ich kann das Werkzeug auch mit Rechts wie mit Links führen ohne mir ständig auf die Finger zu hauen  ;D

Günter

uwe:
Ob Geologenhammer oder Fäustel und Meisel hängt von dem Suchgebiet ab. Für vorzerkleinertes Material auf Halden oder in Steinbrüchen kann (muß aber nicht) der Hammer genügen. Beim Suchen im Fels oder an größeren Felsbrocken (z.B. Alpen) sind ein großer Vorschlaghammer sowie Fäustel und Meisel unerläßlich. Ich benutze den Geologenhammer nur zum herumkratzen und Steine wenden - ansonsten Fäustel und Meisel.

Uwe

limestone:
Hallo,
ich hab immer nen Fäustel (Fiskars), und verschiedene Meisel, spitz, flach, kleinen flach und auch lange spitze und flache dabei. Man weiß ja nie, worauf man stößt...
Glück Auf
Ralf

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