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Unbekanntes aus dem Gabbrosteinbruch/Bad Harzburg

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Geomaxx:
Hi,
meiner Meinung nach kommt evtl Magnesit in Frage, der wird ja nicht von kalter verdünnter HCl angegriffen.
Wenn die Stäbchen aus (pseudo)-hexagonalen Kristallen bestehen, wäre noch Synchisit-(Ce) denkbar, hierzu wären höher auflösende pictures hilfreich
Glück Auf!
GEOMAXX

Harzsammler:
Hier noch zwei Fotos, besser bekomme ich sie nicht:

smoeller:
Hallo,

Denke am ehesten an Apatit. Gebogene oder zerbrochene und dann schief wiederverkittete xx sind da nix seltenes.

Apatit wird zwar von konzentrierter Salzsäure leicht gelöst, aber viel langsamer als Calcit. Letztens hab ich Karbonatit vom Kaiserstuhl mit 24%-iger HCl geätzt, am Ende waren tatsächlich noch einige Apatite freistehend dabei. Auch der Forsterit war noch da, wenn auch trüb. Kommt auf die Art der Ausbildung an. Gute, makellose Kristalle bieten Säure wesentlich weniger Angriffsfläche als solche mit Rissen oder gar feinkristalline Krusten mit vielen Korngrenzen. Der Angriff erfolgt immer an Fehlstellen oder Grenzflächen (Risse, Sprünge) oder Versetzungen, weil dies von der Energie her wesentlich effektiver ist.

Glück Auf!
Smoeller

Uwe Kolitsch:
Ist der Querschnitt eindeutig hexagonal? Oder würden die Winkel eher auf ein orthorhombisches Mineral hindeuten?

Harzsammler:

--- Zitat von: Uwe Kolitsch am 15 Mar 13, 16:48 ---Ist der Querschnitt eindeutig hexagonal? Oder würden die Winkel eher auf ein orthorhombisches Mineral hindeuten?

--- Ende Zitat ---

Ich habe hier nochmal eine Skizze vom Querschnitt der Kristalle angehängt:

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