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Autor Thema: Stollen und Bergwerke als Zufluchtsort  (Gelesen 19679 mal)

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Offline Jochen1Knochen

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Re: Stollen und Bergwerke als Zufluchtsort
« Antwort #15 am: 24 Mar 13, 08:31 »
Hallo Breker!
Du hast natürlich Recht,dass ich da die letzte Kaltzeit meinte.Der Begriff Eiszeit ist da halt zu tief in der Sprache verwurzelt.
Mit dem Überleben in Höhlen ist ja auch nicht der dauerhafte Aufenthalt untertage gemeint Dieser ist ja schliesslich ohne Sonnenlicht unmöglich.Es ist eben das Verkriechen vor Wetterunbilden gemeint.Auch in der Besiedelung des europäichen Kontinents wollte der Mensch sicherlich nicht vom einmal eroberten Terretorium zurückweichen,wenn es wieder mal etwas kälter als kalt wurde.
Zu deinem Ausspruch,,fahrlässig und gefährlich schlimm,, würde ich es eher mal auf den Begriff ,,fahrlässig ankommen lassen.
Der Themenbeginn entstand übrigends dadurch,dass ich im Lexikon in der Geschichte zu Buchholz den Text einfügte.Stichpunkt 30-jähriger Krieg.Deshalb musst du mir also keine anderen Gründe oder Empörung unterstellen.
Es handelt sich hier wirklich nur um den Randgedanken,des Schutzsuchens in der heutigen Zeit.
Schaust du nach Syrien.Die Leute verstecken sich in Höhlen.
Schaust du nach Afghanistan.Die Taliban verstecken sich in Höhlen.
Wo haben sie den Saddam Hussein gefunden-in einem Erdloch.
Wo hat der Karl Stülpner gehaust-in einem alten Stollen.
Beispiele gibt es mit Sicherheit genug auf der Welt.
Es ist nur das Verkriechen,was mich beschäftigt und nicht die Rettung von Millionen.
Aber wie mein Kollege schon sagte ist das natürlich auch nett-Du sollst dich nicht verkriechen-Du sollst kämpfen!  ;D
Gruss Jens

Offline Breker

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Re: Stollen und Bergwerke als Zufluchtsort
« Antwort #16 am: 24 Mar 13, 09:41 »
Hallo Jens,

dann kann ich nur sagen: Zum Schutzsuchen in der heutigen Zeit sind Höhlen/Stollen in etwa genau so relevant wie Regentonnen, Wildhütten, Zelte oder ein nettes Häuschen in Abbottabad. Und im Zweifel etwa genau so sicher.
In sehr eingeschränkten Fällen in der Vergangenheit mag das anders gewesen sein, aber nur wenn die Höhlen unbekannt waren (und dann war es die Unbekanntheit und nicht die Höhle die geschützt hat.) Wenn nicht, können sie perfekte Fallen sein.
Dass immer mehr davon heute geschlossen werden ist für Interessierte natürlich bedauerlich (ich schließe mich da mit ein, obwohl ich in die für mich relevanten Höhlen auch immer rein gekommen bin). Das Bedauern ist aber im bergbaulichen Interesse begründet und nicht darin dass man dadurch eine Möglichkeit verliert, Schutz zu suchen.

Und Dein Eingangsbeitrag läßt durch Deine Wortwahl schon eine gewisse Empörung anklingen, da braucht man nichts zu unterstellen.

Glück Auf!

A.B.

Offline Kluftknacker

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Re: Stollen und Bergwerke als Zufluchtsort
« Antwort #17 am: 24 Mar 13, 11:13 »
Wo haben sie den Saddam Hussein gefunden-in einem Erdloch.

Jetzt wird's albern  ???

Offline Jochen1Knochen

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Re: Stollen und Bergwerke als Zufluchtsort
« Antwort #18 am: 24 Mar 13, 13:53 »
Hallo Breker!
Empörung war damit nicht gemeint.Wenn ich selbst meinen Eingangseintrag überlese komme ich nur auf Resignation.

Hallo Kluftknacker!
Auch wenn du es als albern ansiehst-bedenke einfach mal das Schutzbedürfnis des einzelnen Menschen.Ob das ein Verbrecher ist,oder ein schutzloses Kind-da ist einfach der Trieb im Menschen sich zu verstecken.Deshalb habe ich das absichtlich geschrieben,aber es freut mich natürlich auch wenn du jetzt was zu lachen hast.
Gruss Jens

Offline Fritzi

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Re: Stollen und Bergwerke als Zufluchtsort
« Antwort #19 am: 26 Mar 13, 21:28 »
Hallo Jens,

ich habe noch was: das Kalkwerk Lengefeld.

Da haben zwar keine Menschen Zuflucht gefunden, dafür wurden Kunstschätze versteckt.

Kunstschätze der Dresdner Sammlungen wurden während des Zweiten Weltkrieges eingelagert, so z. B. Gemälde der "Alten Meister" aus der Albrechtsburg Meißen und Kisten mit wertvollem Porzellan.

BG
Fritzi

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Re: Stollen und Bergwerke als Zufluchtsort
« Antwort #20 am: 27 Mar 13, 08:22 »
eins Vorweg , auch wenn ich hier gefahr laufe als Träumer oder Spinner hingestellt zu werden

man kann es leider nicht belegen ( anhand von Aufzeichnungen oder  Berichten )
weil das einfach geheimgehalten Wurde . und bereits zu DDR Zeiten niemand weiter darüber bescheid wusste.

Im PSW Markersbach und den gesammten Unterirdischen Anlagen  ist genung Platz ..
Bei einer Führung zur besichtigung der Anlagen , wurde darüber gesprochen das es Pläne gab  die Anlage auch Militärisch ( Bunkermäßig)
zu nutzen  vom Schnitt und den Räumlichkeiten UT  wäre  da Platz für eine Panzerkompanie  .
Zu zeiten des "kalten Krieges" war das ein immer aktuelles Thema - Stichwort Bunkeranlagen

ein weiterdenken zu altbergbau- stollen und bergwerken  als Zufluchtsort ist da garnicht so weit hergeholt , und auch kein Fantasiedenken
Der Großteil der bevölkerung wird sicherlich nicht gewusst haben wie und wo die Regierung sich im Ernstfall in Sicherheit zu bringen versuchen wollte ( den Nutzen mal außer acht gelassen )
aber es gab da schon einige Leute die sich privat Gedanken gemacht haben , wohin sie mit Ihrer Familie gehen könnten um evt. Schutz zu finden , oder besser zu suchen .
Sicherlich wäre das sinnlos gewesen - Stichwort Atomkrieg  -
aber menschen werden in solchen Fällen alles versuchen um weiterzuleben .

   oder wer würde sich in so einen "Horroszenario" im Klappstuhl vor sein haus setzen und warten bis es kracht und Pilze am Himmel                     wachsen ????

GA Mario

Offline Breker

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Re: Stollen und Bergwerke als Zufluchtsort
« Antwort #21 am: 27 Mar 13, 11:00 »
oder wer würde sich in so einen "Horroszenario" im Klappstuhl vor sein haus setzen und warten bis es kracht und Pilze am Himmel wachsen ????

GA Mario

Hallo Mario,

Wenn ich die Pilze deutlich vor mir sehen kann (bei einer 10 Megatonnenbombe entspricht das etwa 30km) und nicht bereits in der Türe eines Atombunkers stehe? Ich wahrscheinlich. Nebenbei würde ich in den mir verbleibenden Sekunden alle Leute bewundern, die glauben sie wären schneller als so eine kleine Druck- und Hitzewelle.

Glück Auf!

A.B.


Offline raritätenjäger

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Re: Stollen und Bergwerke als Zufluchtsort
« Antwort #22 am: 27 Mar 13, 11:28 »
Karl Stülpner ist nun auch schon ein paar Jahre her... Die Methoden des Verkriechens wie der Kriegsführung dürften sich seit jenen Tagen leicht abgewandelt haben ;D. Ich setz mich lieber neben Arno auf den Klappstuhl...

Offline openpit

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Re: Stollen und Bergwerke als Zufluchtsort
« Antwort #23 am: 27 Mar 13, 15:50 »
Hallo,

hier eine nette Zusammenstellung der Zufluchtsstätten der etwas anderen Art:
http://www.untertage-übertage.de/Untertage-Verlagerungen.html

Glück Auf!
Micha

Online fassi

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Re: Stollen und Bergwerke als Zufluchtsort
« Antwort #24 am: 27 Mar 13, 20:22 »
Natürlich habt Ihr recht .
wenn man die Pilze wachsen sieht  ist es wohl zu spät . da nützt auch kein weglaufen mehr , in diesen Fall wäre der Klappstuhl
die beste variante .

Ich meinte aber damit die zeit vorher , die man noch hat oder vieleicht hätte .

Es ist zwar unwahrscheinlich , aber wenn es eine gewisse Vorwarnzeit gäbe , würdet Ihr beide nicht da sitzen bleiben  ;)
es liegt in der Natur des menschen sich zu schützen  und vor Gefahren wegzulaufen  weil man einfach  Angst  hat.


man sagt ja auch Schutz suchen , ob man den dann in Bergwerken o.ä. findet ist ein anderes Thema  ;)

 

Offline Jochen1Knochen

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Re: Stollen und Bergwerke als Zufluchtsort
« Antwort #25 am: 28 Mar 13, 16:27 »
Atomkrieg?Soweit wäre ich jetzt nicht erst gegangen.Kältezeiten reichen mir.
Der erste russische Wissenschaftler prophezeit für 2014 den Beginn einer neuen Eiszeit.Entrüstet sagen alle anderen- totaler Quatsch!
Ist ja auch totaler Quatsch,schliesslich haben wir Klimaerwärmung.Sieht ja schliesslich jeder an seinen gesunkenen  Heizkosten und den gestiegenen Ausgaben fürs Grillfleisch im Sommer.
Ich such mir da lieber schon mal einen Stollen aus,bevor mir das zu warm wird >:D
Gruss Jens

Offline GREENHORNMTL

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Re: Stollen und Bergwerke als Zufluchtsort
« Antwort #26 am: 28 Mar 13, 22:00 »
Das erinnert mich an die alten Zeiten der "vormillitärischen Ausbildung" an der Schule. Auf meine Frage, ob denn die Flugzeuge so lange kreisen, bis wir fertig sind, den Keller atomsicher auszubauen, habe ich böse Blicke geerntet.... ;D
Dummerweise gibt es hier in der nördlichen Leipziger Tieflandsbucht (allein der Name schon!!!) keine nennenswerten Stollen, die zwei drei vorhandenen kennen nur die Insider.
Ich glaube, die ganze Diskussion hier hat mit unserem Alter zu tun  8), die Jugend hat ganz andere Probleme.
Grüße Heiko

Offline Alcest

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Re: Stollen und Bergwerke als Zufluchtsort
« Antwort #27 am: 28 Mar 13, 22:02 »
Ich glaube, die ganze Diskussion hier hat mit unserem Alter zu tun  8), die Jugend hat ganz andere Probleme.

Z.B. ob es im Falle eines Atomschlages noch mobiles Internet gibt, um das Video des Atompilzes unter "ATOMPILTS LOL!!" auf Youtube hochladen zu können.

Offline GREENHORNMTL

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Re: Stollen und Bergwerke als Zufluchtsort
« Antwort #28 am: 28 Mar 13, 22:03 »
genau  >:D

Online fassi

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Re: Stollen und Bergwerke als Zufluchtsort
« Antwort #29 am: 29 Mar 13, 08:59 »
Hallo heiko , recht hast Du , das hängt irgentwie noch da oben drinn im Kopf , .

einer aus der Schule damals bekam einen Verweis , weil er auf die Frage wo man sich denn verstecken könnte  sagte " In einen Schlagloch"  ;D


allerdings stimmt das , die Jugend wirds nicht intressieren , es sei denn da steht irgend ne Werbung für Handys oder spielkonsolen drauf  8)

 

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