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Olivinknollen - woher kommen sie ?
Erik:
--- Zitat ---Nie aber zeigen diese Dunite die typisch grobkristalline, körnige Struktur der Olivinknollen aus Basalten
--- Ende Zitat ---
Die erwähnten Schollen in Schottland schon - das waren tatsächlich "Olivinknollen" in groß. Es regnete damals leider so extrem, dass ich meine Kamera im Auto ließ und so keine Bilder machen konnte
Ich denke die grobkristallinen Dunite alterieren einfach deutlich leichter als massives, feinkristallines Material und sind so als frisches Gestein an der Erdoberfläche gar nicht mehr erhalten. Keine Ahnung, so würde ich mir das erklären...
Gruß, Erik
berthold:
Hallo,
ich glaube die Größe der Knollen hängt von der Fördergeschwindigkeit ab. Die Mineralien der Olivingruppe haben eine etwas höhere Dichte als der Basalt, wir haben eine gravitative Trennung. Die rheologischen Eigenschaften und die Fördergeschwindigkeit der Schmelze wirken sich selektiv auf die Größe der mitgerissenen/geförderten Knollen aus.
Irgendwo habe ich mal eine Arbeit gelesen wie man aus den durchschnittlichen Xenolith-Größen auf die Fördergeschwindigkeit zurückrechnen kann. Leider liefert mein Hirn Sieb da keine Quelle mehr.
Gruß
Berthold
giantcrystal:
@ Erik
Das hört sich in der Tat interessant an, somit scheinen die schottischen "Olivinknollen" die größten ihrer Art zu sein...
Aber : ich habe mal kurz recherchiert und Ardnamurchan scheint ein vulkanischer Komplex aus Krustenmaterial zu sein und kein Erdmantelgestein...somit gilt wohl nach wie vor mein Statement :
"Nie aber zeigen diese (Mantel) Dunite die typisch grobkristalline, körnige Struktur der Olivinknollen aus Basalten"
Glück Auf
Thomas
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