https://edelsteintage-bremen.dehttps://www.lithomania.dehttps://www.geolitho.eu/finanziell-unterstuetzen/

Autor Thema: Frage zur Aufnahmetechnik  (Gelesen 3605 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline uwe

  • ******
  • Beiträge: 4.421
Frage zur Aufnahmetechnik
« am: 01 Apr 13, 12:52 »
Ich habe vor, mir zu meiner Digitalkamera ein Balgengerät zuzulegen. Bezahlbare Balgengeräte haben keine elektrische Übertragung. Dies ist natürlich hinsichtlich der automatischen Fokusierung, die ja ohnehin nicht benötigt wird kein Problem, aber jedoch bei der Blendeneinstellung. Ich habe vor, mir ein gebrauchtes, älteres Objektiv mit manueller Blendeneinstellung zuzulegen, um hiermit die Blende auch ohne elektrische Verbindung einstellen zu können.

Eine Option wäre auch ein Dreifach-Zwischenring, welcher mit elektrischer Verbindung etwa im Preisniveau des Balgengerätes liegt.

Welche dieser beiden Varianten würdet Ihr bevorzugen?

Ist es zu empfehlen, die Ausrüstung mit einem einfachen Objektiv kürzerer Brennweite zu kombinieren (ein echtes Makroobjektiv liegt für mich preislich jenseits von gut und böse) oder reicht ein "normales" 50 mm Objektiv aus?

Welche Erfahrungen habt Ihr bei Makroaufnahmen mit dem Einfluß des Spiegelschlages gemacht? Meine Kamera hat leider keine vorzeitige Spiegelauslösung.

Uwe



Offline gladhammar

  • inaktiver User
  • *****
  • Beiträge: 609
Re: Frage zur Aufnahmetechnik
« Antwort #1 am: 01 Apr 13, 13:43 »
Hallo Uwe,

schon mal an einen Retroring gedacht??
Geht ausgezeichnet mit Kitobjektiven zB. 18-55 mm Brennweite.

GA
Detlef

Offline Embarak

  • ******
  • Beiträge: 1.474
    • Mineralienbilder
Re: Frage zur Aufnahmetechnik
« Antwort #2 am: 01 Apr 13, 14:18 »
Hallo Uwe,
Um was für eine Kamera und welche Objektive geht es denn?
Dann könnte man vielleicht mehrere Lösungsansätze diskutieren.

Norbert

Offline uwe

  • ******
  • Beiträge: 4.421
Re: Frage zur Aufnahmetechnik
« Antwort #3 am: 01 Apr 13, 19:26 »
@Detlef, Retroring habe ich, ist aber bei elektrischer Blendeneinstellung sehr unbequem. Das Bild mit dem Walpurgin ist so entstanden (ungestakt).

@Norbert, Ich habe eine Nikon D40. Wenn mir mal ein preisgünstiges Gehäuse einer D3000 oder D5000 "über den Weg läuft" würde ich zuschlagen. Aber vorerst versuche ich die billigsten Lösungen auszutesten. Als Objektive habe ich ein AS-F Nikkor 18-55 dazu eine Makro-Vorsatzlinse sowie ein AF-S Nikkor 70-300.

Uwe

Offline gladhammar

  • inaktiver User
  • *****
  • Beiträge: 609
Re: Frage zur Aufnahmetechnik
« Antwort #4 am: 02 Apr 13, 09:35 »
Hallo Uwe ist doch ein schönes Ergebnis.
Die Übertragung der Blendeneinstellung ist absolut nicht notwendig.
Kann man sich jedoch hinnbasteln. Macht dann jedoch das Objektiv für den normalen Gebrauch unbrauchbar.
Findest Du im DSLR Forum. Den direkten Link habe ich jetzt nicht parat.
Ich persönlich regele das über die Belichtungszeit. Die Blende habe ich dabei um etwa die Hälfte geöffnet, als Festblende.
Sonst werden die Belichtungszeiten seeehr lang.
Ganz wichtig ist das die Kamera so fest wie möglich auf ein großes Gewicht zu montieren um die Fibrationen zu minnimieren. Im ideal Fall auf einen Makroschlitten mit Microschraube.

Glück Auf
Detlef

Offline Stänlsucher

  • ***
  • Beiträge: 409
  • Jeden Tag erleben
Re: Frage zur Aufnahmetechnik
« Antwort #5 am: 02 Apr 13, 17:42 »
Glück Auf Uwe,
bis zu welchen Maßstab solle es den gehen!Da bei Makro so wie so zu meist alles manuell läuft,kannst Du auf eine Datenübertragung gut verzichten,denke ich!
Deine Kamera muss an den Balgen passen und eine gute Alternative ist ein Objektivanschluß M42!Da kannst Du  z.B. alte Carl Zeiss Objektive (Festbrennweiten z.B.Flektogon 35mm f2,8) mit M42 Anschluß oder auch in Retrostellung anbringen!Blende wird mit Hand eingestellt und die Kamera müsste die V- Zeit automatisch dazu bringen!

Glück Auf
Lutz

Offline Josef 84,55

  • *****
  • Beiträge: 560
Re: Frage zur Aufnahmetechnik
« Antwort #6 am: 03 Apr 13, 22:52 »
Hallo Uwe,

ich würde einen stabilen M42 Balgen empfehlen.  Ich haben einen Pentacon, der ganz brauchbar ist, wenn Mann die Verschraubung verstanden hat (Kamera immer festhalten wen man an den Klemmschrauben dreht), der Asahi Pentax Auto Bellows II war mir bisher zu teuer.

Als Alternative für ein Makro-Objektiv würde ich für eine Spiegelreflex  ein Vergrößererobjektiv mit Brennweite ab 75mm nehmen, z.B. Rodagon, EL-Nikkor oder Componon-S 4.0/80. Leicht abgeblendet bringen diese Vergrößererobjektive eine ganz ordentliche Leistung. Zur Adaption braucht man einen M39-M42 Ring für Normalstellung und für Retrostellung z.B. Step-Up 40,5mm - 49mm und 49mm - M42 Retroadapter (siehe Gewindeliste http://photomacrography.net/forum/viewtopic.php?t=11710 ). Die Fokussierung auf Unendlich an einer Spiegelreflexkamera ist mit Balgen denke ich nicht möglich, für Bildbreiten über 10cm gäbe es noch einen verstellbaren Zwischenring aus China in brauchbarer Qualität (Focusing Helicoid adapter M42). Diese Objektive haben eine unabhängige Blendeneinstellung aber keine Fokusschnecke, was sie zu guten Balgenköpfen macht. Ein 80mm Objektiv am Balgen würde einen Bildbreitenbereich von 10 bis ca. 1 cm abdecken, darunter bräuchte man kürzere Brennweiten (z.B. ein EL-Nikkor 2.8/50 N), Lupen- oder Mikroskopobjektive ....

Grüße Josef

 

Mineralienatlas - Fossilienatlas - Info-Center

Neueste Beiträge Neueste Beiträge