Bergbau und Verhüttung / Mining and Smelting / Minería y Fundición > Bestimmungsanfragen zu Schlacken/Gläsern/Kunstprodukten
Was kann das sein - Titanomagnetit bitte um Hilfe / Hochofenschlacke
titanomagnetit:
Hallo Norbert,
dein Tipp hat mir toll weitergeholfen. Siehe hier:
Bundesanstalt für Gewässerkunde, Langzeitverhalten von Eisensilikat-Gestein. Reza Khorasani.
Ich hab noch was gelernt, das Wort "Schlacke" ist eher auf den historischen Bereich zu beziehen, richtig ist Eisensilikat, das wird nämlich extra für z. Bs. Küstenschutz hergestellt.
ich habe mein Fundstück nochmal bearbeitet (eine Ecke ordentlich abgeschliffen) um herauszufinden ob die Strukturen/Linien auch im Inneren zu finden sind. Hier das Ergebnis:
Nochmal Danke für deinen Tipp.
Irena
Rockhounder:
Hallo Irena,
dass die Eisensilikat-Schlacken massig im Küstenschutz verwendet werden,
war mir natürlich schon klar. Aber dass die extra dafür hergestellt werden,
hab ich auch nicht gewußt.
Da hab auch ich wieder was neues gelernt. ;)
Gruß Norbert
Krizu:
naja, ganz so sehe ich das nicht. Originalzitat aus der Arbeit:
"Das Eisensilikat-Gestein der Norddeutschen Affinerie Hamburg ist ein Mineralstoff, der bei
der Kupferproduktion aus natürlich entstandenen Kupfererzen als industrielles Nebenprodukt
hergestellt wird und gemäß DIN 4301-MHS-1 seit Jahrzehnten als Baustoff im Straßen-,
Wege- und Erdbau sowie vor allem im Wasserbau eingesetzt wird. Die Herstellung von Eisensilikat-Gestein hängt eng mit den natürlichen gesteinsbildenden Prozessen zusammen, daher werden in dieser Studie immer wieder Vergleiche mit natürlichen Gesteinen angestellt."
http://www.ime.fraunhofer.de/content/dam/ime/de/documents/AOe/BfG-Veranstaltungen2008_05_Umweltrisiko%20industrieller%20Wasserbausteine.pdf
Es ist ein Nebenprodukt - früher hieß das Abfallprodukt, das weg muss- industrieller Schmelzprozesse, wie auch die anderen in dem Text erwähnten Schlacken (475 Treffer in dem Dokument).
MfG
Frank
Rockhounder:
Ja,so ist es wohl richtig.
Gruß Norbert
titanomagnetit:
Hallo nochmal,
also die strukturen sind auch in der Probe zu finden, wie mir ein Fachmann aus einer Technischen Universiität bestätigt hat (Rasterelek.-Bild).
Hier seine Beschreibung der Probe: Ihre Probe ist ein künstliches Gestein, dass aus folgenden
Bestandteilen/Mineralen aufgebaut ist:
überwiegend Fayalit aus Eisen, Silizium und Sauerstoff, chemische
Formel: Fe2(SiO4);
untergeordnet Wüstit aus Eisen und Sauerstoff, Formel: FeO sowie
Magnetit, auch aus Eisen und Sauerstoff in anderen Mengenverhältnissen,
Formel: Fe3O4.
In äußerst geringen Mengen ließen sich noch Kupferkies aus Kupfer, Eisen
und Schwefel, Formel: CuFeS2,
Zinkblende aus Zink und Schwefel, Formel: ZnS sowie Pyrit aus Eisen und
Schwefel, Formel: FeS2 nachweisen.
Und es befinden sich noch Spuren vom Meerwasser im Stein.
Die Linien und Strukturen sind tatsächlich vom Meer abgeschliffen.
So nun bin ich zufrieden.
Irena
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