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Autor Thema: Wenn Gold auf Bäumen wächst  (Gelesen 5130 mal)

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Offline Fritzi

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Wenn Gold auf Bäumen wächst
« am: 24 Oct 13, 20:36 »

Offline Tobi

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Re: Wenn Gold auf Bäumen wächst
« Antwort #1 am: 24 Oct 13, 22:42 »
Krasser Zusammenhang, cool ;D

Offline Hg

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Re: Wenn Gold auf Bäumen wächst
« Antwort #2 am: 24 Oct 13, 23:14 »
Hi,

für mich ist das nichts wirklich überraschendes  ;)
Es gibt auch wissenschaftliche Arbeiten, in denen Pflanzen untersucht wurden, die Uran und Transurane gezielt aus Böden aufgenommen und angereichert haben. In gewisser Weise eine oberflächliche Dekontamination. Gerade im Zusammenhang mit der Rekultivierung der Halden der Wismut gibt es da nach meiner Erinnerung einige Arbeiten im Bezug auf Uran und anderer Schwermetalle.

Gruß,
Andreas

P.S.:
ich hatte mal Uran vs. Weizen untersucht......ok...Uran ist kein Gold.....

Butzze

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Re: Wenn Gold auf Bäumen wächst
« Antwort #3 am: 25 Oct 13, 05:32 »
« Letzte Änderung: 29 Oct 13, 14:39 von Stefan »

Offline GREENHORNMTL

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Re: Wenn Gold auf Bäumen wächst
« Antwort #4 am: 28 Oct 13, 21:55 »
Ich glaube, so was nennt man Zeigerpflanzen.

Offline Tobi

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Re: Wenn Gold auf Bäumen wächst
« Antwort #5 am: 29 Oct 13, 06:28 »
Ich glaube, so was nennt man Zeigerpflanzen.
Das ist korrekt - bloß ist mir neu, dass es solche auch in Bezug auf Edelmetalle gibt.

Tobi

Online Gerdchen

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Re: Wenn Gold auf Bäumen wächst
« Antwort #6 am: 29 Oct 13, 18:38 »
Hallo,
ich glaube das Stimmt nicht. Es ist keine Zeigerpflanze.
Eine Zeigerpflanze ist eine Pflanze, die auf speziellen Böden wächst. Sie werden auch Indikatorpflanzen genannt. Einige von ihnen zeigen z.B. Schwermetalle im Boden an, weil sie dort noch wachsen können und viele andere Pflanzenarten nicht mehr. Die Zeigerpflanzen zeigen Beispielsweise durch ihr Vorhandensein bestimmte Metalle im Boden an und sie muss dafür nicht erst untersucht werden. Eine einzelne oder nur wenige Pflanzen an einem Ort reichen dafür natürlich nicht aus.
Als Beispiel für eine Metall-Zeigerpflanze (Metallophyten) sei hier das Leimkraut genannt. Es kann viele Schwermetalle (z.B. Zink, Cobalt, Quecksilber usw.) aufnehmen ohne einzugehen. Deshalb wächste es manchmal fast Konkurenzlos auf Halden mit hohem Schwermetallgehalt. Bei uns in der Gegend ist es z.B. in Imsbach auf den Resten der Kupfer/Kobalthalden gegenüber anderen Pflanzen stark vertreten.
Beim Beispiel des Eukalyptus zieht der Baum zwar Gold aus der Erde und lagert es in den Blättern ab, zeigt aber durch sein spezielles Vorhandensein keine Goldlagerstätte an. Übrigens kann im Wein aus der Pfalz auch ein sehr, sehr geringer Goldanteil nachgewiesen werden, aber auch er Zeigt keine Goldlagerstätte an, sondern hat einfach Spuren von Gold die zufällig am Standort anwesend waren in sich aufgenommen.
Gruß
Gerdchen

 

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