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Autor Thema: Bestimmungshilfe für schwarz/Grauen stein mit gelben kristallen  (Gelesen 2988 mal)

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Offline Maddin13

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Hallo,
Ich bin letzte Woche beim fossilien suchen
In einer Kiesgrube gewesen da fiel mir ein schwarz/grauer
Stein auf den ich Interesse halber mit eingepackt habe
Als ich Zuhause war habe ich mich gleich an die Arbeit gemacht
Und habe den stein mit Hammer und meißel in der Mitte aufgespalten
Und da sah ich auf einmal die gelben Kristalle und dachte sofort an Bernstein
Nur dieser hier brennt nicht und ich fing an etwas zu googeln und
Da stieß ich auf einmal auf radioaktive Mineralien und sofort flogen die steine
Wieder aus der Wohnung aber Panik das ich jetzt verstrahlt bin habe ich
Nach wie vor. Und deshalb wende ich mich an euch in der Hoffnung ihr könnt
Mich beruhigen und sagen das es was harmloses ist da ich mich mit Mineralien
nicht auskenne.
Der Fundort : Kiesgrube in brockhöfe

Danke Schonmal im vorraus.
Gruß Martin

Offline uwe

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Von dem Foto her schwer zu sagen. Man müßte eine Detailaufnahme der gelben Aggregate sehen, um möglicherweise die Kristallformen zu erkennen. Die Wahrscheinlichkeit, daß es sich um radioaktive Minerale handelt ist eher gering. Ich vermute, daß es sich um ein Eisenhydroxyd handelt.

Allerdings ist jede Angst hinsichtlich Radioaktivität sowieso grundlos. Um durch eine radioaktive Stufe bzw. einen Stein gesundheitlich gefährtet zu werden, müßte man diese schon sehr lange in der Hosentasche tragen oder verschlucken.

Gruß
Uwe

Offline Fabian99

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Hallo,

es gibt einen Fragenkatlog, den du teilweise schon beantwortet hast.
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Fragen%20zur%20Bestimmung

Ich tippe auf Basalt mit Olivin.

LG


Offline smoeller

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  • Diplom-Mineraloge
Hallo,

Das Stück ist teilweise angeschmolzen. Das schwarze und das gelbe sind glasartige Schmelzen.

Es dürfte sich um ein Kunstprodukt handeln, eine Art Beton oder Schlacke. Evtl. auch Schamotte aus einem Ofen oder Schlacke aus der Müllverbrennung. Leider wird in Kiesgruben Abbruchmaterial und Bauschutt gern zur Verfüllung verwendet.

Pechblende und andere Uranmineralien findet man für gewöhnlich nicht in Kiesgruben, es sei denn in winzigen Mengen in Granit oder so.

Glück Auf!
Sebastian

 

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