Hallo,
zunächst mal: Danke Peter, das, was du da gesagt hast, ist mir auch als absoluter Anfänger (kommt der Hammer nu in die linke oder in die rechte Hand?) klar, aber es ist gut, daß es mal jemand ausspricht bzw. geordnet aufschreibt.
Bisher war ich nur während meiner Geo-Exkursionen legal und nach Vorankündigung auf Steinbrüchen, aber da ich auch beruflich öfter mit Fundstellen in der Natur zu tun habe, haben sich da Verhaltensmöglichkeiten ergeben, die man sicherlich auch hier anwenden kann:
1. offiziell Kontakt aufnehmen. Am besten zunächst per Telefon, bei einem Ja als Antwort schnell einen Brief hinterher schicken und sich auf das Telefonat beziehen. Bei einem Nein kann man einige Monate später immernoch einen Brief schicken, ein schriftliches Nein sollte man allerdings akzeptieren.
2. wenn man sowieso vor Ort ist und vorhat möglicherweise öfter mal vorbei zu kommen, sollte man sich selbstverständlich mit den Leuten da gut stellen. Nicht nur der Betriebsleiter im Büro ist wichtig, sondern auch (oder gerade) der kleine Angestellte, mit dem man vor Ort zusammentrifft. Kein Mensch bricht sich nen Zacken aus der Krone, dem die Hand zu geben und ein bißchen Smalltalk zu betreiben. Man kann dabei ja auch seine persönliche Schutzausrüstung mal vorzeigen....
3. Es gibt Möglichkeiten, sich auf freundliche Weise Gehör zu verschaffen, auch wenn andere nicht gehört werden. Wenn man einen Steinbruchbetreiber (oder in meinem Fall einen Betreiber einer Fischzucht oder Verwalter eines Tauchgewässers) anschreibt, der dafür bekannt ist, grundsätzlich "njet" zu sagen, wirkt ein Päckchen mit einer kleinen Schachtel Pralinen und einem schönen Foto von einem Mineral, das man bei ihm zu finden hofft, oft Wunder: Der Mensch liest auf einmal den Brief, den er sonst nach dem ersten Satz mit "nein" beantwortet hätte. Wenn in diesem Brief dann auch noch drinsteht, daß man öfter in Steinbrüchen sammelt, sich selbstverständlich persönlich schützt, der Problematik weggeworfener Metallgegenstände bewußt ist und selbstverständlich alle Haftung seitens des Betreibers ausschließt, ist die Sache schon halb gewonnen.
4. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Das betrifft ebenso die Chefetage wie die kleinen Leute, die malochen müssen. Den besten Erfolg hat da übrigens quasi immer ein selbst gebackener trockener Kuchen (ein paar Papierservietten nicht vergessen!)
5. Das Alles ist nur wenig wert, wenn man den Leuten vor Ort die Arbeit erschwert, im Weg herum steht, sich selbst gefährdet usw.
Übrigens: Geschenke sind Geschenke! Das ist unabhängig vom erzielten Erfolg.... und damit auch nicht irgend eine Form des Erkaufens von Vergünstigungen.
schöne Grüße
Tobias