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Welche Fotoausrüstung für Untertage

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Gerdchen:
Hallo,

erstmal Danke an alle.
@ hallo Michael, das hilft mir schon mal weiter in Hinsicht Fotografieren. Genau so ein Erfahrungswert mit Bild, ist sehr hilfreich. Dann geht es also doch mit Kompaktkameras ( nur nicht mit meiner).
Das mit den vier Aufnahmen hintereinader ist ein wertvoller Hinweis. Danke.
@ Helge,
 du hast Recht ich habe mich nicht wirklich mit der Gebrauchsanweisung auseinandergesetzt und kenne die Funktionen deshalb nicht. Muss es unbedingt nachholen. Wenn das mit meiner Kamera funktioniert ist das schon ein bisschen peinlich wäre aber super.
@Kluftknacker,
wie du ja selbst weißt, hast du bei einer Befahrung eines Stollens alle deine von die aufgeführten Möglichkeiten. Enge Stollen, verstürzte Stellen, Weitungen, Markscheiderzeichen (normal fotografisch kein Problem), Hallen usw. ist alles dabei. Kann man sich nicht aussuchen. Dabei sind keinerlei Besucherbergwerke. Keine Schwarzbefahrungen.  Nein alles abgesichert. Aber bei dem Zustand der Stollen, kann bei einer Erstbefahrung, keine hochwertige Kamera mitgeführt werden ohne dass diese beschädigt wird. Am besten ist es, wenn die Kamera im Schlatz untergebracht werden kann. Daher ist eine Kompaktkamera sinnvoll. Was verwendest du?
Aus Gründen des Naturschutzes und auch aus weiteren rechtlichen Gründen ist eine zweite Befahrung der Stollen manchmal nicht möglich und daher wünsche ich mir natürlich eine best mögliche fotografische Dokumentation.


@ Stefan
 das sieht richtig gut aus. Ich denke wir sollten uns demnächst unbedingt (wie verabredet) treffen, vielleicht kannst du mal mitgehen (bist ja häufiger in der Gegend).

Vielen Dank an Alle!!!

Gruß
Gerdchen


Kluftknacker:
Meine Erfahrung:
(1) Die Kamera ist im Schlaz weniger gut geschützt als im Schleifsack. Für einen wasserdichten Verschluss brauchst Du ohnehin "Tanks", die es für jeden gängigen Schleifsack gibt (also AV und Petzl). Da kannst Du die Kamera gut eingehüllt klapperfest reinlegen. Problem: bei jedem Bild fummelst Du zeitaufwändig im Schleifsack herum. Also doch in den Schlaz (Risiko muss sein)
(2) Sofern Du nur eher anspruchslos (nicht böse gemeint) dokumentieren willst (mehr mache ich i.d.R. auch nicht), reicht eine Kompaktkamera mit folgenden Mindestfeatures: Stativgewindeanschluss, Blitz abschaltbar, Funkauslöser tauglich, Objektiv möglichst lichtstark. Das war's. Willst Du "künstlerisches WOW!", dann geht nichts über eine gute Spiegelreflex, ein 1A-Stativ, 2-3 lebende Lampenknechte und viel Lichtpower und: ein exzellentes WW-Objektiv, z.B. Sigma oder Tamron, so ab 700-800 Euro aufwärts.
(3) Ich habe eine alte 4-Mpix-Kam (300 dpi) , so eine Knubbelcam; damals gab es noch nicht "slim". Die macht bis A4-Größe bessere Bilder als manche System- oder DSLR-Kamera.
(4) Dazu gab es mal im penny-Markt für 6 Euro ein Hama-Stativ (40-106 cm), Star 100, klein, extrem leicht, viel Kunststoff, aber dadurch leicht abwaschbar, Hauptsache es trägt die Kamera in jeder Lage! Für schwere DSLR nicht geeignet.
(5) Stehst Du im Wasser, sollte das Stativ schwer sein.

Meine Primitiv-Bilder mache ich heute mit diesem Equipment. Bilder über 1,5 m Entfernung (lange Strecken, Schächte, Ausbaukammern) immer ohne Blitz, meist nur mit 1 Leuchte (Stollenflakscheinwerfer mit 4000 lm) und löse mit Funk aus. Da macht auch das klapperige Stativ keine Probleme - Zeit zum Auspendeln hat man ja. Nahbereich bis 1,5 m mit Blitz. Anbei ein schneller Schuss (war eine Besucherführung) ohne Weißabgleich usw. von 2010.

Welches Fabrikat Du nimmst, ist eher sekundär. Marke sollte es schon sein: Nikon, Sony, Olympus, ... aber auch da gibt es ernorme Unterschiede bei der Bildqualität. Blick in Fotozeitschriften ratsam, Stiftung Warentest taugt dagegen nichts.

Anmerkung: Da musst Du Dich rantasten, kostet viel Zeit und auch Geld, das persönliche Equipment zu finden.
Gute Ergebnisse kann man auch mit am Helm montierten Actioncams erzielen (GoPro usw.), manche haben auch eine Einzelbildfunktion.

Gerdchen:
Herzlichen Dank,

das sind richtig gute Infos. Werde ich ausprobieren. Wie ich schon erwähnte hadelt es sich um Erstbegehungen von Stollen und da sind andere Materialien wichtiger. Deshalb muss eine Kompaktkamera ausreichen. Auch müssen keine Topbilder entstehen, dennoch möchte ich selbstverständlich die bestmöglichen Bilder machen.
Ich werde in jedem Fall eure Tipps ausprobieren.
Nochmals Vielen Dank
Gerdchen

Stefan:
Ich habe im Bergwerk meine gute Canon D50 Spiegelreflexkamera herum geschlörrt. Die Bilder haben sich gelohnt, aber im Objektiv findet sich nun Staub und zudem ist die Kamera Untertage bei Krichstrecken nicht gerade handlich. Ich würde nun eher zu einer Systemkamera ohne Spiegel und mit gut abgedichteten Objektiven tendieren. Feuchtigkeit kann auch ein großes Problem sein. Gerne ist die Linse beschlagen.

Solche Bilder aus dem vorbei fahrenden Förderkorb gehen halt auch nur mit einer guten Kamera
Welche Fotoausrüstung für Untertage

samsmith1337:
wenn Sie noch daran interessiert sind, gibt es einen Blog, wo diese Frage bereits gut beschrieben ist http://fixthephoto.com/blog

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