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Welche Fotoausrüstung für Untertage

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helgesteen:
Hallo Gerdchen,

wenn Deine derzeitige Kamera zwar vom Blitz her schwach ist, der Autofokus aber die gewünschten Bildbereiche scharf bekommt, dann hast Du schon mal die halbe Miete. Du solltest nun ziemlich gute Bilder mit relativ wenig Aufwand hinbekommen, indem Du zusätzlich zu Deiner Kamera noch zwei (oder mehr) Blitze mit Servoauslöser in Deine Schleifsäcke packst. Geeignete Blitze bekommst Du günstig in der Bucht (ich verwende zwei Olympus T32). Die Blitze werden in "Blickrichtung" der Kamera in geeigneter Entfernung auf den Boden gelegt/von anderen gehalten/in Nischen aufgelegt), so dass der Servo Blickkontakt zur Kamera hat,  der Blitz aber nach vorne abstrahlt. Je nach Weite der Baue verwende ich Diffusorfolie auf dem Blitz und stelle die Blitzleistung pi mal Daumen ein. Das hat eigentlich immer sehr gut geklappt, zumal man die Ergebnisse ja unmittelbar auf dem Kameradisplay kontrollieren und ggf. die Einstellungen korrigieren kann.

Viele Grüße,
Helge

Harzsammler:
Hallo Gerdchen,

hier ein Bild (unbearbeitet), aufgenommen mit einer FUJI FINE PIX F500EXR im Modus "Pro Low Light", die Kamera macht 4 Aufnahmen nacheinander und setzt sie zu einem Bild zusammen.


Grüße,
Michael

Kluftknacker:

--- Zitat von: Gerdchen am 14 Sep 14, 13:35 ---Leider ist das Ergebnis eher dürftig. Der Blitz ist meist zu schwach. Allerdings ist eine teuerere Spiegelreflexkamera problematisch.
--- Ende Zitat ---

Hallo,
auf Basis dieser Aussagen kann man keinen vernünftigen Rat geben. Folgende Angaben wären hilfreich:
- Was willst Du fotografieren? Strecken, Hallen, Markscheiderkreuze? Du erkennst den Unterschied?
- Bei welcher Gelegenheit bzw. wieviel Zeit hast Du für ein Foto zur Verfügung?
- Zweck? Publikationen, Webseiten, nur privat?

Wichtig für gute Bilder ist das Gesamtkonzept aus Kamera und Beleuchtung. In Besucherbergwerken nehme ich völlig anderes Equipment als bei längeren (offiziellen) UT-Touren. Bei Schwarzbefahrungen sieht das noch anders aus  ;D 8)

Glück auf!

skibbo:
Hallo Wolf-Gerd,


--- Zitat ---wie steht es bei deiner Methode mit dem durch Atemluft entstehenden Nebel? Benutzt du ein spezielles Bildbearbeitungsprogramm?
--- Ende Zitat ---

Damit hatte ich bislang selten Probleme. Dadurch, dass die Kamera stabil auf dem Stativ steht, muss ich nicht zwingend direkt am Objektiv atmen sondern kann mich weiter entfernt von dem Aufbau aufhalten. Durch die von der Kamera getrennte Lichtquelle und die längere Belichtungszeit "blitze" ich auch nicht frontal in die Schwebepartikel. Ein spezielles Bearbeitungsprogramm (abgesehen von den simplen Tools von z.B. Picasa) nutze ich nicht.

Anbei ein Foto aus 2009, gefertigt mit der beschriebenen Methode, von einer halb abgesoffenen Abbaukammer in einer Dachschiefergrube. Beim Ausleuchten von Hand ist auf diesem Foto noch viel Spielraum nach oben, es gibt aber einen guten Eindruck, dass man auch bei schwarzem, lichtschluckenden Gestein über mehrere 10er Meter ausleuchten kann.
Heute würde ich etwas mehr Zeit pro Bild investieren.

Grüße
Stefan

skibbo:
edit:
Die Kameras unter dem abgegebenen Link sind sicher nicht schlecht. Das Problem, dass ich bei den Low-Light-Kameras sehe ist das Restlicht, mit dem diese arbeiten. Dieses ist unter Tage schlicht nicht vorhanden. Die einzigen Lichtquellen sind die, die man mitnimmt und bei einer Lichtquelle auf dem Helm hilft auch der Restlichtverstärker wenig. Soll heißen: Der Vordergrund wird weiterhin überstrahlt, der Hintergrund dunkel. Inwieweit das diese Low-Light-Kameras Untertagefotos tatsächlich verbessern und dieses Belichtungsproblem ausgleichen wäre zu testen.

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