Hallo,
Muss nicht unbedingt Metamorphose sein. Häufig kommt es zu sog. Autohydrothermalen Prozessen am Ende einer Kristallisation von magmatischen Gesteinen. Der Wassergehalt des Magmas muss bei der Kristallisation ja irgendwo hin. Das können Flüssigkeitseinschlüsse in den Mineralen sein oder das Wasser kann aus dem Gestein entweichen. Häufig aber reagiert das heiße Fluid (Wasserdampf, Wasser oder überkritische Fluide je nach Druck, Temperatur und Zusammensetzung) mit den Mineralen. Wir sprechen hier von häufig mit aggressiven Ionen beladenem H2O von meist über 300 °C!! Dabei kann Glimmer chloritisiert werden oder Feldspäte werden in Hellglimmer (Sericit) +/- Klinozoisit/Epidot umgewandelt. Solche Umwandlungen erscheinen dann grünlich.
Der Übergang zur Metamorphose ist dabei fließend. Ein Beispiel für eine solche grünschiefermetamorphe Überprägung nach obigem Schema ist der Diabas, da diente allerdings Meerwasser, das in Spalten in das noch heiße Gestein eindrang, als Fluid.
Glück Auf!
Sebastian
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Sebastian