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Adular? - Habachtal/Wildenkar / ja, mit Apatit

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uwe:
Mein erster Eindruck war auch Apatit. Allerdings sind tatsächlich die meisten Apatitflächen sechseitig. Deshalb wurde ich unsicher. Heute habe ich aber in der Literatur die Zeichnung eines Apatit-X gefunden, welches dem abgebildeten Kristall entspricht - siehe angehängtes Bild.

Gruß
Uwe

Josef 84,55:
Hallo Michael,

die Kristallform, der Glanz, die fehlende Spaltbarkeit und auch die Paragenese passen exakt auf Apatit, der meistens noch eine schwache orange Fluoreszenz bei Kurz- und Langwelle hat.

Die reflektierenden Flächen auf Bild 6 und 7 sind Prismen 1. Stellung, dazwischen wahrscheinlich ein Prisma 3. Stellung und darüber Hexagonale Dipyramiden 1. und 2. Stellung und das Pinakoid.

Grüße Josef

Brodi69:

Die Betrachtung des Kristalls im Licht müsste bei Vorhandensein von Apatit einen klaren Unterschied ergeben: Die Lichtbrechung des Apatits ist wesentlich grösser als die des Adulars, d.h. wenn er sich auch durch das "Funkeln" deutlich unterscheidet ist die Wahrscheinlichkeit für Apatit sehr hoch, jedenfalls ist es dann kein Adular (evtl. andere seltene Mineralien... ???)

Lichtbrechung, Brechzahl, Dispersion
Die Lichtbrechungszahl (Brechzahl) des Apatit  ist   no = 1,633 – 1,667    ne = 1,630 – 1,664

Lichtbrechung, Brechzahl, Dispersion
Die Lichtbrechungszahl (Brechzahl) des Adular  ist    α=1,518     β=1,522     γ=1,523 - 1,524

Im Vergleich dazu: Quarz 1,54, Topas 1,6 => Apatit "funkelt" mehr als Topas !

Achtung: Apatit ist säureempfindlich, ganz im Gegensatz zu Adular.

Grüessli
Christian

michaelh:
An Alle!
Das nenn ich eine Aufarbeitung!!! - Dankeschön!!!

Grüße

Michael

smoeller:
Hallo,

Irgendwie ist die Form für Apatit seltsam. Aber Apatit ist der naheliegendste Gedanke.

Glück Auf!
Sebastian

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