Hallo Kathrin,
Du hast uns hier nun schon zwei Quarzfunde aus der Mulde vorgestellt. Wahrscheinlich handelt es sich hierbei um Bildungen auf Klüften des Porphyrs, den es ja oberhalb von Grimma sowohl an der Zwickauer wie auch an der Freiberger Mulde hinreichend gibt. In diesen Porphyren kommen aber auch dichte Quarzvarietäten vor, also Chalcedon, Achat und Jaspis (wie Du ja selbst schiebst). Darauf solltest Du vielleicht mal zukünftig achten. Auf Deinen letzten Fotos glaube ich etwas in dieser Art zu erkennen (1. Bild:der grau-braune Streifen knapp unter der Bildmitte, 3.Bild: ganz rechts unten). Erkennen kannst Du solche Sachen am muscheligen, strukturlosen Bruch und der hohen Härte: Eine Nadel (oder gutes Messer) hinterlässt eine metallische Spur.
Die Suche in den Ablagerungen der Mulde ist eine gute Idee! Diese Quarze sind viel widerstandsfähiger als das umgebende Gestein, Du suchst quasi schon in einem "Konzentrat".
Sieh Dir einmal hier im Atlas die Fundorte (Leisniger und Rochsburger Gegend) Mulde-aufwärts für solche Sachen und auch die Bilder von den entsprechenden Funden an. Denke aber daran, dass die Steine erst durch Schliff und Politur "richtig gut" aussehen und nicht SO gefunden werden! Eine kleine "Vorschau" kannst Du erhalten, wenn Du die aufgeschlagenen Steine nass machst - Was an der Mulde ja kein unüberwindliches Problem sein sollte

Würd' mich freuen, wenn Du uns hier bald Deine ersten Achate / Chalcedone / Jaspise vorstellen könntest!
Thomas