Hallo Phillipp
Ist schon ein witziger Zufall, aber ich kämpfe derzeit mit einem ähnlichen Problem. Ich habe bei mir festgestellt, das die Stackingsoftware (CombineZM, CombineZP und auch Helicon Focus (bei mir nur die Testversion)) offenbar nicht so richtig mit den nadeligen Kristallen bzw. den vielen Reflexionen bei vielen kleinen Kriställchen klar kommt. Wenn ich mir die vielen Einzelbilder anschaue stelle ich bei mir fest, das die Focusebene eine befriedigende Schärfe liefert, die Stackingsoftware jedoch nicht immer genau diese scharfen Bereiche findet. Manchmal werden benachbarte Reflexionen als Scharf erkannt und nicht die scharfe Kristallkante. Wenn ich Fotos von etwas größeren und vor allem einzelnen Kristallen stacke, sind die Ergebnisse entsprechend besser.
Ich habe jetzt mal angefangen, das "Endprodukt" des Stackens manuell (!) mittels Photoshop nachzuarbeiten, was allerdings recht mühsam ist. Wäre natürlich schön zu erfahren, das es hierfür eine Patentlösung gibt, den die Bearbeitung mittels Photoshop werde ich sicher nicht bei viele Motiven anwenden können, da zu zeitintensiv.
Ich arbeite mit dem russischen MBS-10, welches ich etwas modifiziert habe, um das Objektiv mittig zu dem Okulartubus zu bekommen, durch welchen ich fotografiere. Als Kamera verwende ich eine Canon EOS 20D, auslösen etc. mache ich komplett manuell mit Spiegelvorauslösung. Bei der Stackingsoftware habe ich jede anwählbare Methode durchprobiert mit wechselndem Erfolg (wobei CombineZM/ZP und Helicon sich nicht signifikant unterscheiden, weshalb ich beim kostenlosen CombineZM/ZP bleiben werde).