In der Ausgabe 6/2014, S.52 der Mineralienwelt äußert sich ein Hr. Steffen Jahn auf einer ganzen Seite zur Typlokalität von Paracelsian.
Er zitiert hierzu den Mineralienatlas, insbesondere das Mineralienportrait - Feldspat von „Peter Seroka“ und stellt die Angabe der Typlokalität als falsch heraus. Er stellt zudem die Behauptung auf, dass der Autor des Portraits anonym wäre.
Da Hr. Bode Herausgeber der Zeitschrift schon in der Vergangenheit sich als eher unkommunikativ gegenüber uns gezeigt hat, werden wir die Sache hier richtig stellen und auf einen Leserbrief verzichten.
Ein modernes Nachschlagewerk bietet die Möglichkeit - anders als die "Mineralienwelt" - direkt auf Fehler zu reagieren und diese im Text zu beseitigen. Über diese modernen Möglichkeiten scheint der Autor Hr. Jahn noch nicht informiert zu sein. Wäre Hr. Jahn im Stande gewesen die Kapitelübersicht aufzurufen (Link ist auf der beanstandeten Seite), wäre er sicher auch über den Autor des Portraits gestolpert. Stattdessen hielt er es für nötig eine ganze Seite dem Umstand eines möglichen Fehlers und eines Rechtschreibfehlers zu widmen. Dies alles ohne sich die Mühe zumachen - wie in Fachkreisen üblich - den Autor zuerst direkt zu kontaktieren. Selbst im Impressum des Mineralienatlas werden Wege der Fehlermeldung aufgezeigt, die auch ungenutzt blieben.
Wir nehmen es sportlich und danken Hrn Jahn für die etwaige Fehlermeldung und werden nach eingehender Prüfung ggf. eine Korrektur im Text vornehmen, eine Möglichkeit die einem Druckmedium wie der „Mineralienwelt“ verwehrt bleiben wird.
Sollte sich allerdings derartig unverhältnismäßige Vorfälle häufen, werden wir über eine Rubrik „Fehler in der Mineralienwelt“ nachdenken und ich bin mir sicher, dass sich diese schnell füllen würde.
Beste Grüße
Stefan Schorn
Betreiber des Mineralienatlas
Aus diesem Grund irrt der leider anonyme „Redakteur der Homepage www.mineralienatlas.de, wenn er schreibt: „Die Typlokalitat ist die Benallt-Manganerzgrube in Wales [...], wo Paracelsain [sic!] und Celsion in einem Band in Schiefern und Sandsteinen vorkam [sic!]. Ein weiteres bekanntes Vorkommen ist Candoglia im Piemonte, (http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Mineralienportrait/Feldspat/Paracelsian).
Halten wir dazu fest: Die Typlokalitat fur Paracelsian ist Candoglia (nicht: Rhiw in Wales) im Piemont (nicht: Piemonte).
Um zu zeigen wie groß die Korrektur aufgehängt wurde, hier ein verkleinertes und aus Copyrightgründen etwas verpixeltes Bild der Seite.