Arbeitsmittel / Means for work > Reinigung (Präparieren, Konservierung) / Cleaning (Prepare, Conservation)
Dithionit-Zubereitungen: anwendungsbereit und preiswert aus dem Drogeriemarkt !
neuron:
Habe die beschriebene Methode an einer Stufe Baryt aus Dreislar erprobt. Trotz kurzer Zeit sieht man einen deutlichen Unterschied vorher zu nach er. Habe jeweils ein halbes Päckchen Dr. Beckmann angesetzt und 2 jeweils Tage drinnen gelassen. Zum Schluss nur nachgebürstet. Die Stufe hat nach einem Tag an der Luft aber wieder leicht nachgegilbt. Sie War schon helle nach dem trocknen. Gibt es noch eine Möglichkeit dies zu verhindern? Danke vorab. SWEN
harzgeist:
Hallo Swen,
Habe ich so noch nicht gehabt. Was weg war, blieb auch weg. Wie warm war die Lösung ? Sollte mindestens 20° sein, besser mehr - so im die 40-50.
Vor allem bei längerer Dauer (kalte Lösung) ist es besser, das Gefäß abzudecken. Muss nicht völlig dicht sein, aber es soll möglicht wenig Austausch mit dem Luftsauerstoff stattfinden. Mit warmer Lösung mache ich mir diese Mühe nicht, denn innerhalb von 1 oder 2 Stunden ist dann alles erledigt.
Ich verwende übrigens das Heitmann-Produkt. Man braucht da zwar noch zusätzlich Zitronensäure (wie weiter oben beschrieben zusetzen), aber insgesamt ist die Lösung dann aber wirkungsvoller und auch aufnahmefähiger als das Dr.Beckmann-Produkt (das verträgt nur wenig Zitronensäure).
Nach dem die Stufe gut DURCHgetrocknet ist, einfach noch mal wiederholen, und in diesem Fall OHNE die Stufe vorher zu wässern !
Thomas
Harzsammler:
... jeder wie er will, aber ich finde schneeweiß gebleichte Barytstufen
ob von Dreislar, Wildemann oder anderen Fundorten schrecklich.
(Oft und gerade bei diesen blättrigen Baryten ist ja auch eine Verschlimmbesserung bzw. eine Pseudomorphose zu Tonnit das Ergebnis)
Um den Kupferkies wieder "goldig" zu machen genügt es die ausreichend gewässerte Stufe kurz in Salzsäure zu schwenken.
Grüße,
Michael
harzgeist:
--- Zitat von: Harzsammler am 30 Oct 17, 09:53 ---... jeder wie er will, aber ich finde schneeweiß gebleichte Barytstufen
ob von Dreislar, Wildemann oder anderen Fundorten schrecklich.
(Oft und gerade bei diesen blättrigen Baryten ist ja auch eine Verschlimmbesserung bzw. eine Pseudomorphose zu Tonnit das Ergebnis)
Um den Kupferkies wieder "goldig" zu machen genügt es die ausreichend gewässerte Stufe kurz in Salzsäure zu schwenken.
Grüße,
Michael
--- Ende Zitat ---
Das ist auch meine Ansicht dazu (aber sicherlich auch Geschmackssache). Ich persönlich würde die Stufe so, wie sie im Bild zu sehen ist, belassen.
Kupferkies läuft übrigens mit Dithionit bunt/stahlblau an ! Das sollte aber mit Salzsäure (evtl mit Zusatz von wenig H2O2) rückgängig zu machen sein. Allerdings habe ich das noch nicht gemacht.
Thomas
neuron:
Kann man die Dithionitmethode auch bei Vivianitkugeln aus Utphe anwenden? Die sind außen ja auch rostbraun und ich vermute mal, daß das ebenfalls Limonit ist wegen dem Fe im Vivianit !?
Danke vorab
Swen
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