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Autor Thema: Nitronatrit reinigen  (Gelesen 2563 mal)

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Offline Nathan

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Nitronatrit reinigen
« am: 20 Feb 15, 15:40 »
Hallo,

ich habe eine Nitronatrit-Stufe als Neuzugang. Da diese schon etwas älter ist, würde dem Stück eine Reinigung ganz gut tun.
Nitronatrit ist allerdings leicht in Wasser (und gut in Ethanol), sodass eine Reinigung mit genannten Flüssigkeiten entfällt. Wie könnte man die Stufe denn Reinigen, dass man noch lange etwas davon hat  :D ?
Mir würde nur eine mechanische Entfernung den Staubes einfallen (Pinsel o. ä.).

Gruß und schon mal vielen Dank
Philipp
« Letzte Änderung: 25 Feb 15, 21:29 von oliverOliver »

Offline Nathan

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Re: Nitronatrit
« Antwort #1 am: 20 Feb 15, 18:13 »
Und hätte jmd. einen Reinigungtipp für Salmiak?
Es geht mir bei beiden Stücken um die Entfernung von Staub und staubähnlichen Partikeln.
Gruß
Philipp

Offline Emil Box

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Re: Nitronatrit
« Antwort #2 am: 20 Feb 15, 23:13 »
Am besten nicht polare Lösemittel.
Vielleicht Terpentin(-Ersatz)? Ohne Gewähr.
Viel Erfolg
Milo

Offline guefz

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Re: Nitronatrit
« Antwort #3 am: 20 Feb 15, 23:19 »
Wie wäre es mit Druckluft?

Günter

Offline Nathan

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Re: Nitronatrit
« Antwort #4 am: 20 Feb 15, 23:48 »
Hallo,
danke für die beiden Ansätze.
Ich probiere es morgen zunächst mit einer Luftpumpe. Falls das nicht hilft, werde ich mal Waschbenzin anwenden.
Gruß
Philipp

Offline cmd.powell

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Re: Nitronatrit
« Antwort #5 am: 21 Feb 15, 02:51 »
Es gibt da noch eine etwas exotische, von mir bisher auch nur theoretisch durchgespielte Möglichkeit, leicht wasserlösliche Minerale zu reinigen: Mit einer entsprechenden gesättigten Lösung ! In Deinem Falle wären das gesättigte Natriumnitrat- und Ammoniumchloridlösung. Zu beachten ist auf jeden Fall, da anhaftende Tropfen nach der Reinigung sorgfältigst zu entfernen sind, da diese nach dem eintrocknen massive Salzrückstände hinterlassen. Gekommen ist mir diese Idee beim Kristallzüchten. Allerdings bin ich bisher noch nicht in die Verlegenheit gekommen, das auch mal auszuprobieren. Wichtig ist natürlich auch, das nicht noch andere, wasserlösliche Minerale vorliegen; diese würden dennoch in Lösung gehen. Ideal wäre die Mutterlösung, die dürfte allerdings nicht mehr verfügbar sein. Es gibt insgesamt viele Faktoren, die zu beachten wären, z.B. auch ein evtl. Temperaturgradient der Löslichkeit der Salze. Vielleicht werde ich das Verfahren in naher Zukunft an meinen inzwischen doch recht zugestaubten Steinsalzstufen testen, wobei hier auch Isopropanol gut anwendbar ist...

Wenn Dir das zu kniffelig ist: Nimm Druckluft !

Offline harzgeist

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Re: Nitronatrit
« Antwort #6 am: 21 Feb 15, 03:29 »
Die Methode mit der gesättigten Lösung wäre für mich auch naheliegend. Aber die hatten wir ja schon in einem noch nicht so lange zurück liegenden Thema recht ausführlich diskutiert - und ich nehme an, Du hast Dich dagegen entschieden.
Salmiak ist in Aceton und Ether unlöslich, wäre also kein Problem.
Für Natriumnitrat habe ich keine Angaben zur (Un)-Löslichkeit finden können. Mit Kohlenwasserstoffen wäre ich auch vorsichtig, z.B. ist Gips/Anhydrit deutlich darin löslich. Ein Vorversuch mit Natriumnitrat (Apotheke) wäre auf alle Fälle angebracht: Ein paar Tropfen "Lösung" auf einer Glasplatte eindunsten lassen und sehen, ob ein Rückstand bleibt.
Anderenfalls bleibt wohl die Druckluft als beste Möglichkeit. Wäre übrigens auch super geeignet, um Reste der oben genannten gesättigten Lösung zu entfernen.
Ob Du allerdings mit einer "Luftpumpe" wirklich was erreichst, bezweifele ich. Versuch's besser mal z.B. in einer Autowerkstatt.

Gruß
Thomas

Offline Nathan

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Re: Nitronatrit
« Antwort #7 am: 21 Feb 15, 10:34 »
Hallo,
die Möglichkeit mit einer gesättigten Lsg. zuarbeiten halte ich für etwas riskant, da auch kleinere Rückstände zu leichten Verkrustungen führten können. Beim Nitronatrit fällt das ganze eh flach, weil bei diesem noch Dietzeit XX dabei sind.
Ich werde mal im Baumarkt um die Ecke schauen, ob es dort Druckluftaprays gibt.
Gruß
Philipp

 

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