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Autor Thema: unbekanntes Mineral  (Gelesen 4915 mal)

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Offline Erik

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unbekanntes Mineral
« am: 08 Apr 05, 09:14 »
Hallo!

Habe aus dem Stbr. Pohlbach (Klausen , Eifel) ein Mineral welches ich nicht / oder kaum zuordnen kann. Im steinbruch wird Diabas abgebaut, auf Klüften im Diabas findet man tafeligen Albit der merkwürdig porös verwachsen ist. In den Hohlräumen zwischen den Albittafeln sind neben Dolomit und Hämatit diese säuligen/nadeligen, weißen/farblosen xx aufgewachsen.
Mein erster Gedanke war Aragonit, bis mir auffiel daß das Mineral teilweise auch im Albit eingewachsen ist. Das Mineral scheint sich in Salzsäure, ohne zu sprudeln, langsam zu lösen (kann aber auch sein daß die xx nur abgefallen sind :-[).

Apatit? Aber so langsäulig??

Danke & Gruß, Erik

Länge auf dem Bild: 4mm, überkrustet von Hämatit, in der Mitte durchwächst es eine ebenfalls von Hämatit überzogene Albittafel. Auf dem kleineren x links sitzt auch ein Dolomitkristall. Ich traue mich nicht das Stück zu säubern, weil die Dinger sehr empfindlich sind...ich hoffe man erkennt trotzdem was :-\

« Letzte Änderung: 08 Apr 05, 09:15 von Erik »

Offline uwe p.

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Re: unbekanntes Mineral
« Antwort #1 am: 08 Apr 05, 13:50 »
naja, hätte zumindest schon langsäuligeren apatit gesehen.... :-\

Offline TKMineral

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Re: unbekanntes Mineral
« Antwort #2 am: 08 Apr 05, 15:06 »
Hi Erik!

Ich habe meine Probe von da auch noch nicht angesehen. Aber ich denke , das Apatit wohl möglich ist....

Gruß

TK

Offline MINERALI

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Re: unbekanntes Mineral
« Antwort #3 am: 08 Apr 05, 15:28 »
hallo erik !
beim apatit würde ich mich auch anschließen ! weil form passt schon  :)
beim reinigen versuch es bitte mit oxalsäure die ist nicht so krass !! :)

mfg heiko

Offline McSchuerf

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Re: unbekanntes Mineral
« Antwort #4 am: 08 Apr 05, 19:12 »
Hydroxylapatite-xx wie ich sie im Basalt schon gefunden habe, können ja auch beträchtlich lang werden (siehe Lexikon) aber die kommen eben primär im Basalt vor.

Ich tippe in diesem Falle auf Klinozoisit wie er auch im Grabbro vom Bärensteinbruch im Harz schon gefunden wurde. Paragenese mit Albit stimmt auch. Oder aber langprismatischer Epidot, umkrustet von Hämatit jüngerer Generation wäre auch nicht ganz auszuschließen. :)

Gruß Peter

Offline Erik

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Re: unbekanntes Mineral
« Antwort #5 am: 09 Apr 05, 07:48 »
Hallo!

@Peter, wenn in Säure löslich dürfte es aber kein Zoisit oä sein ;)

Okay, dann wird es wohl Apatit sein..habe den bisher nur etwas "gedrungener" kennengelernt.
Mal schaun was Thomas noch sagt wenn er sich sein Material angesehen hat.

Dankeschön & Gruß, Erik

Offline McSchuerf

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Re: unbekanntes Mineral
« Antwort #6 am: 09 Apr 05, 12:14 »
Hi Erik,
stimmt natürlich..Du sagtest ja..säurelöslich..Apatit ist säurelöslich..Klinozoisit kann mit vedünnten Säuren gereinigt werden..

..ich hatte wohl das Wort 'säurelöslich' in Deinem Ausgangsbeitrag einfach überlesen. :)

Gruß Peter

Offline TKMineral

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Re: unbekanntes Mineral
« Antwort #7 am: 09 Apr 05, 20:41 »
Hi Erik!

Habe mir mal meinen Brocken angesehen...Bei mir finden sich leider keine solchen xx , nur Dolomit xx und Klinochlor in den Drusen..

Ich denke mal , du hast da n Apatit gefunden ;).

Gruß

TK

 

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