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Eine Frage zur Systematiksammlung
Kupperdroll:
Hallo,Leute!
Ich habe ja schon öfters den Begriff "Systematiksammlung" gehört oder gelesen.Wenn ich mir den "Strunz" vornehme,kommt ein "Wow!"-Ist ja auch eine Menge an Mineralien und es kommen ja ständig neue hinzu.
Nun gibt es ja auch nicht nur den "Strunz".Wie muß ich mir nun den Aufbau einer bzw. Eurer Systematiksammlung vorstellen?Komplett?Nach Stoffgruppen?Schreibt doch einfach Eure Vorgehensweise. beim Auf- und Ausbau Eurer Systematiksammlung.
Vielen Dank im Vorraus!
Bergbaumaulwurf:
Glück Auf!
Also den Aufbau einer Systematiksammlung wird nicht immer ganz leicht sein!
Da wird sich mit selber Sammeln nicht allzuviel tun können und ist dann am Ende auch eine Frage des Geldbeutels, zumal ständig neue Minerale dazukommen.
Da geht es schon los mit einem Ronneburgit aus Ronneburg, kaum noch zu bekommen und Fluorit oder Calcit in Form, Farbe uind Tracht aus aller Welt.
Zumal die neuen Minerale wo auch immer und zu welchen Preis angeboten werden.
Das soll aber nicht davon abhalten Systematik zu Sammeln, ist aber ein Überlegungspunkt.
Zumal die sich eventuell nur auf ein Mineral beschränkt oder eine Region und seine Mineralien.
Man natürlich hier auch Fundpunktmäßig mehr Anteil am Aufbau einer Sammlung hatt.
Alles ein wenig Abwägen.
Bergbaumwulwurf
bur:
Als Neuling lege ich meine Sicht mal da. :)
Systematiksammlung heißt ja nicht dass man das komplette Mineralreich abdecken will, das ist sicherlich kaum machbar. Soweit ich weiß haben die meisten Leute ein Teilgebiet, entweder bestimmte Lokalitäten, bestimmte Metalle, Varietäten, usw.
Ich habe mich auf Uran und Kupfer-Mineralien eingeschossen, das ist auch Systematik, aber mit insgesamt etwa verfügbaren 800 Spezies überschaubar.
Geomaxx:
Hi,
bin zwar kein klassischer "Systematik"sammler, aber eben ein Teilsystematik-Sammler, spezialisiert auf Mineralien, welche das Element Blei enthalten. Bereits hier zeigt einem die Fülle der Mineralspezies deutliche Grenzen auf, zumal es auch hiervon Mineralarten gibt, die lediglich in wenigen Proben existieren. Bei seltenen Mineralarten lege ich wie die Mehrzahl der Systematiksammler natürlich Wert auf eine exakte Bestimmung sowie exakte Fundortangaben. Wer will schon "eine Handvoll Dollars" ausgeben für einen Exoten, der sich später als Allerweltsmineral herausstellt...
Insofern ist verständlich, dass viele der Systematiksammler-hardliner an den mineralogischen Instituten der Welt Schlange stehen, um auch einen sicher bestimmten Brösel abzubekommen. Und da spreche ich ein kleines Problem des Extremsystematikers an: So richtig toll sehen die Mineralstufen halt dann nicht aus, meist ein roter Pfeil auf einem Dünn- oder Anschliff. Wer's mag, für den ist das wirklich das Größte. Als Ästhet sollte man aber vielleicht doch die Finger davon lassen.
Grüßle und Glück Auf!
GEOMAXX
Bart0815:
Hi,
ich sammle alles mit dem Element Uran.
Da gibt es viele sehr ansehnliche Mineralien (Torbernite, Autunite, Cuprosklodowskit), so hat man auch als Systematiker was fürs Auge. Allerdings stimmt es schon das man gerade als Systematiker für unscheinbare Krümmel ein kleines Vermögen raushaut. Da gibt es z.B. den Astrocyanite-(Ce), drei winzige blaue Punkte und schon kostet das Stüfchen knappe 300€, oder ein Lepersonnite-(Gd), ein par gelbe "Flecken" und schon ist man knapp 500€ los, naja. Dafür ist die Freude endlich so eine Stufe gefunden zu haben umso größer. Allerdings verstehe ich auch Sammler die nach der Ästhetik gehen. So eine schöne Vitrine im Wohnzimmer mit tollen Stufen hat schon was. Damit fang ich aber nicht auch noch an, sonst werd ich noch arm ;)
@ bur
Freut mich von einem weiteren U-Sammler zu hören. Wie groß ist deine Sammlung in etwa? Ich sammle hauptsächlich Kongo, Menzenschwand und Sachsen.
Schönen Sonntag.
Gruss
Christian
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