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Autor Thema: Uranglimmer eingeatmet - was nun?  (Gelesen 15204 mal)

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Offline ganomatit

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Re: Uranglimmer eingeatmet - was nun?
« Antwort #30 am: 20 Feb 15, 21:02 »
Ich möchte noch etwas zu der Diskussion beitragen, vielleicht ist dann die Sorge etwas geringer! KARLSCH, ZEMAN schreiben im Buch Urangeheimnisse, Das Erzgebirge im Brennpunkt der Weltpolitik 1933-1960, 2007 auf S.247 unter dem Begriff Strahlenopfer: " Unter hohen Strahlenbelastungen hatte vor allem die erste Generation der Wismut-Bergleute, die in den Jahren 1946 bis 1955 eingestellt wurden, zu leiden. Da die Wismut AG bis 1954 keine Messungen der Radonbelastungen vornahm, konnten die kumulierten radioaktiven Belastungen (Expositionshöhe) rückwirkend nur geschätzt werden. Experten gehen davon aus, dass bis 1955 pro Jahr mit einer durchschnittlichen Belastung von 150 Working Level Month (WLM)-eine Maßeinheit zur Feststellung der monatlichen Strahlenbelastung-gerechnet werden muss." Internationale Strahlenschutzexperten empfehlen zurzeit einen Grenzwert von 4 WLM pro Jahr." Der eingeatmete Uranglimmer ist dagegen ein Lacher!
Viele Grüße

 

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