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Autor Thema: Funde ohne Beschriftung  (Gelesen 5252 mal)

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Verena

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Funde ohne Beschriftung
« am: 09 Feb 15, 00:12 »
Hallo,

habe in meiner Sammlung mal wieder Mineralien ohne Name und Fundort gefunden. Bitte um Hilfe. Danke

Offline smoeller

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Re: Funde ohne Beschriftung
« Antwort #1 am: 09 Feb 15, 09:01 »
Hallo,

Dolomit
Baryt (Meißelspat), dürfte von der Grube Clara, Oberwolfach, Schwarzwald sein
Calcit
Natrolith?

Glück Auf!
Sebastian

Offline felsenmammut

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Re: Funde ohne Beschriftung
« Antwort #2 am: 09 Feb 15, 12:52 »
Glück Auf!

Das Bild "stein 11" zeigt möglicherweise eine stark ramponierte Natrolithstufe. Derartiges Material konnte man im Richterbruch, Hammerunterwiesenthal finden.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut

Offline CRYSTALLOGIC

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Re: Funde ohne Beschriftung
« Antwort #3 am: 09 Feb 15, 12:59 »
Hallo,

...
Das Bild "stein 11" zeigt möglicherweise eine stark ramponierte Natrolithstufe. Derartiges Material konnte man im Richterbruch, Hammerunterwiesenthal finden...

Könnte z.B. auch Aragonit sein ...
Die Matrix im Richter-Bruch sieht eigentlich anders aus (hell-grauer Phonolit).

Gruß


Offline uwe

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Re: Funde ohne Beschriftung
« Antwort #4 am: 09 Feb 15, 17:34 »
Die dritte Stufe ist auf keinem Fall aus dem Richterbruch. Wie bereits richtig erwähnt, ist die Matrix kein grauer Phonolith. Auch zweifle ich, daß es sich um Natrolith handelt. Die Natrolithkristalle wachsen nicht so wirrstrahlig, sondern fast immer vom Drusenrand zur Mitte des Hohlaumes. Ich vermute auch, daß es sich um Aragonit handelt. Die Matrix könnte eisenschüssiger Kalkstin, wie beispielsweise in Kamsdorf vorkommend, sein.

Gruß
Uwe

Offline Nathan

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Re: Funde ohne Beschriftung
« Antwort #5 am: 09 Feb 15, 18:48 »
Ein Tropfen Essig- oder Salzsäure würde Gewissheit bringen.
Gruß
Philipp

Offline Uwe E

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Re: Funde ohne Beschriftung
« Antwort #6 am: 11 Feb 15, 08:54 »
Hallo,

das vierte Objekt könnte schon vom "Richter" sein. Ich glaube, das die eher untypische Farbe der Matrix durch einen falschen Weißabgleich beim Fotografieren entstand.

Grüße
Uwe

Offline Helm

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Re: Funde ohne Beschriftung
« Antwort #7 am: 12 Feb 15, 10:10 »
Hallo,

ich stimme meinem Vorredner zu... Richterbruch ist durchaus möglich...hier eine Vergleichsstufe von dort.

Grüße

Offline skibbo

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Re: Funde ohne Beschriftung
« Antwort #8 am: 12 Feb 15, 10:49 »
Hallo,

es könnte allerdings auch eine Natrolithstufe aus einem Basaltvorkommen sein. Maroldsweisach oder verschiedene Fundstellen in Vogelsberg und Westerwald (usw.) kämen in Frage sowie diverse Lokalitäten ausserhalb Deutschlands. Dieser Stufe einen Fundort zuzuschreiben halte ich für nicht möglich.

Grüße,
Stefan

Offline ger steinn

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Re: Funde ohne Beschriftung
« Antwort #9 am: 12 Feb 15, 15:49 »
Sind das alles Stücke von deutschen Fundpunkten?
Ich halt die letzte Stufe ebenfalls für Natrolith, Aragonit nicht. Möglicherweise vom Richterbruch in Hammerunterwiesenthal, wenn's nach den Kristallen geht, aber die Matrix erinnert eher an einen der von Skibbo genannten Fundpunkte, v.a. Maroldsweisach. Mach mal ein Bild bei Tageslicht, damit man das Gestein besser erkennt, die sieht für den Richterbruch tatsächlich ungewöhnlich bräunlich aus. Solche Gesteinspartien gibts dort auch, nur hab ich die drusenfrei in Erinnerung.
Bild 8-1 dürfte skalenoedrischer Calcit sein. Solches Material habe ich im Steinbruch Seifersdorf bei Freiberg schon häufiger gefunden. Die Matrix ist meist stark rissiger, instabiler Diabas. Aber beim Allerweltsmineral Calcit kommen bestimmt noch hundert andere Fundpunkte in Frage.
Bild 2 dürfte Baryt von der Grube Clara sein, die Kristalle sind ziemlich charakteristisch.
« Letzte Änderung: 12 Feb 15, 16:37 von ger steinn »

Offline Uwe E

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Re: Funde ohne Beschriftung
« Antwort #10 am: 12 Feb 15, 17:37 »
Hallo,

der Gast "Verena" könnte sich gern mal äußern!

Ist der vierte Stein, auf dem die weißlichen Kristalle sitzen, in Natur wirklich bräunlich oder doch eher grau?
Fotos bei diffusen Tageslicht wären günstig (Weißabgleich Kamera!).

Uwe

 

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